Weihbischof Bischof kommt

Weihbischof Wolfgang Bischof, seit Ostern der Bischofsvikar für die Seelsorgeregion Nord in unserem Bistum, setzt die Tradition seines Vorgängers fort und besucht uns am zweiten Weihnachtsfeiertag. Wir feiern alle gemeinsam mit ihm den Gottesdienst am Tag des Hl. Stephanus um 11.00 Uhr in St. Martin. Die Gottesdienste in den anderen Pfarrkirchen entfallen. All unsere Musikerinnen helfen zusammen: Es wird mit Soli, Chor und Orchester die „Missa in C“ von J. Fux und das „Transeamus usque Betlehem“ von J. Schnabel erklingen. Anschließend an das Pontifikalamt lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin zur Begegnung beim Frühschoppen in den Pfarrsaal ein.

Bis dahin wünschen wir allen Angehörigen der Stadtkirche und allen Gästen ein frohes, friedvolles, gnadenreiches Weihnachtsfest!

Advents-(Mit)Singen

Der Liturgiekreis St. Jodok, das Kantorenensemble der Stadtkirche und unsere beiden Kirchenmusikerinnen laden am Samstag vor dem 2. Advent (9.12.2023), 18.00 Uhr nach St. Jodok ein. Dargeboten werden alte und neue Advents- und Weihnachtslieder, viele davon zum Mitsingen. Alle Altersgruppen sind eingeladen, alle, die Freude haben am Mitsingen von Liedern, aber auch alle, die ein adventliches Konzert genießen wollen. Auf dem Programm stehen sowohl Klassiker wie Zoltán Kodály, „Veni, veni, Emmanuel“ oder der gregorianische Hymnus „Conditor alme siderum“, als auch gut bekannte Adventlieder aus dem Gotteslob oder das leicht zu singende Lied „Herr, komm herab in das Dunkel“ von Alfred Hochedlinger. Der Eintritt ist frei, über zahlreiche Besucher und mutiges Mitsingen freuen sich die Musikerinnen und Musiker der Stadtkirche.

Frauentragen

Das „Frauentragen“ ist ein schöner Brauch, den es andernorts seit langem gibt. Die Arbeitsgruppe in Hl. Blut, die sich im Auftrag des Stadtkirchenrats Gedanken für die Gestaltung des Advents in der Stadtkirche macht, will ihn heuer auch bei uns aufbringen. Was bedeutet das?

„Sich öffnen für Gott und sich öffnen für den Mitmenschen“ – diese adventliche Haltung wird praktiziert, indem – eine nach der anderen, Tag für Tag – Familien ihr Haus oder ihre Wohnung öffnen für eine kleine Andacht mit anderen. Im Mittelpunkt steht (bereits besorgt!) die Holzfigur einer schwangeren Madonn: Maria, die das göttliche Kind bereits im Leib trägt. Sie wird im Rahmen einer kleinen Andacht jeweils aufgenommen und am nächsten Tag weiter gegeben. Dabei begegnen sich mindestens zwei Familien und beten miteinander, gern auch andere, nicht nur an „ihrem“ Tag, wenn sie an der Reihe sind. Weil der Advent 2023 so kurz ist, wird die Aktion auf vier Wochen ausgeweitet. Sie startet am 25. November um 17.00 Uhr mit einer Andacht in der Pfarrkirche Hl. Blut. Dorthin kehrt die Madonna, nachdem alle vier Pfarreien der Stadtkirche eine Woche mit sieben Stationen organisiert haben, zur Kinderkrippenfeier am Nachmittag des Heiligen Abends auch wieder zurück.

Die Pfarrgemeinderäte haben schon begonnen, den Weg der Gottesmutter durch die Stadtkirche zu organisieren. Wer sie von sich aus gern einmal bei sich aufnimmt, darf sich aber auch direkt im Büro der Stadtkirche melden.

70 Jahre Pfarrkirche St. Peter und Paul

Es war der 15. November 1953, als die Pfarrkirche St. Peter und Paul geweiht worden ist. So können wir ein 70-jähriges Jubiläum feiern. Dazu ist ein Festgottesdienst am Sonntag, 19.11.2023, 9.30 Uhr geplant. Anschließend wird es die Gelegenheit zu einem geselligen Zusammensein geben. Einer Anregung des Pfarrgemeinderats folgend hat der Stiftspropst dazu den früheren Pfarrer und alle ehemaligen Kapläne, Seelsorgerinnen und Seelsorger von St. Peter und Paul eingeladen, soweit sie noch leben. So werden sich nette Begegnungen und Gespräche mit schönen Erinnerungen ergeben.

Die ganze Stadtkirche gratuliert!

Am gleichen Tag wird in Stadt, Staat und Gesellschaft der Volkstrauertag begangen. Die Opfer von Krieg, Gewalt, Unfällen und Katastrophen sollen nicht vergessen sein. Vor allem bedeutet dieser Tag aber auch eine Vergewisserung der Pflicht aller zur Arbeit für den Frieden. – Bei allem Gedenken, auch beim Pfarrei-Jubiläum, verbindet sich die Erinnerung an früher mit dem Blick auf das, was es braucht für die Sicherung der Zukunft. In diesem Sinn: Glückwunsch an St. Peter und Paul zur Vollendung einer runden Zahl und Segenswunsch für die weiteren Jahre!

Besuchsdienst bei Alten und Kranken

Zum dritten Mal wird der ökumenische Ausbildungskurs für seelsorgliche Besuche bei alten oder kranken Menschen im Bereich von ganz Landshut und darüber hinaus angeboten. Der Kurs wird katholischerseits verantwortet von den Beauftragten für Krankenpastoral Yvonne Achilles, für Seniorenpastoral Erika Gandorfer, evangelischerseits von Pfarrerin Johanna Krieger. Er startet mit einem „Informations- und Entscheidungsabend“ am 9.11.2023. Eine Bewerbung muss aber schon vorher, bis spätestens 27.10.2023, eingereicht werden. Alle wichtigen Informationen sind in dem Flyer zu finden, der in den Pfarrkirchen ausliegt oder hier abgerufen werden kann.

Bittgang für die Schöpfung

Die Zeit von 1. September bis 4. Oktober (Gedenktag des Hl. Franz von Assisi) begehen die christlichen Kirchen mit zunehmender Aufmerksamkeit als „Schöpfungszeit“. Im Nachdenken, Beten, Diskutieren, Erleben und Erfahren, letztlich auch im christlich inspirierten politischen Handeln wenden wir uns dem Wunderwerk Gottes zu, unserer Erde, unserer Natur, wie sie ist und wie sie bedroht ist. „Für das Klima hoffen, heißt handeln,“ lautet das diesjährige Motto. Auch in der Stadtkirche wird in diesem Rahmen zu mehreren Veranstaltungen eingeladen.

Mit dem Fahrrad in die Ochsenau: Am 9. September um 15.00 Uhr laden die katholische Pfarrei St. Peter und Paul, die evangelische Erlöserkirche und der Umweltausschuss Stadtkirche Landshut zum „Bittgang für die Schöpfung“ ein. Es geht mit dem Fahrrad zum Naturjuwel „Ochsenau“. Gemeinsamer Start ist an der Erlöserkirche. Impulse zum Thema Schöpfung gibt es an einzelnen Stationen. Kathy Mühlebach-Sturm vom Bund Naturschutz wird durch die einzigartige Natur der Ochsenau führen.

P. Dr. Jörg Alt SJ in St. Martin: Auf Einladung des Umweltausschuss der Stadtkirche und organisatorisch unterstützt vom Christlichen Bildungswerk Landshut kommt am Sonntag, 24. September um 11.00 Uhr der als Klimaaktivist und Buchautor bekannte Jesuitenpater Jörg Alt nach St. Martin. Er feiert den Gottesdienst und predigt. Anschließend wird zum Gespräch in den Pfarrsaal eingeladen.

Tiersegnung in St. Peter und Paul: Schon eine gute Tradition ist die jährliche Segensfeier für Tiere am Vorabend des Gedenktags des Hl. Franz von Assisi in St. Peter und Paul. Am Feiertag 3. Oktober sind groß und klein mit großen und kleinen Tieren um 17.00 Uhr in den Pfarrsaal eingeladen. Dort findet ein Friedensgebet statt, bei dem die anwesenden Hund, Katzen, Vögel und andere Tiere gesegnet werden.

„Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde geschaffen hat.“

Glockenweihe in St. Martin

Zur Sonntagsmesse am 6. August 2023, 11.00 Uhr, kommt Weihbischof Wolfgang Bischof in die Stiftsbasilika. Anlass ist die Weihe einer neuen Glocke, die als Ersatz für eine stillgelegte schadhafte Glocke gestiftet worden ist. Es ist der erste Gottesdienst, den der zu Ostern 2023 zum Bischofsvikar für die Seelsorgeregion Nord ernannte Weihbischof in der Stadtkirche feiern wird. Herzliche Einladung zu dieser ersten Gelegenheit, den Nachfolger von Weihbischof Bernhard Haßlberger kennen zu lernen! Eine offizielle erste Begegnung mit den Repräsentanten von Stadt und Landkreis Landshut, mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Dekanate Landshut und Geisenhausen sowie mit Katholikenrat und Dekanatsrat ist für den 26. Oktober geplant.

An diesem 6. August nun wird im Gottesdienst eine neue Glocke gesegnet, die von Florian Eller und Lilo Zollner-Eller aus Anlass ihrer Hochzeit in St. Martin im August vor einem Jahr gestiftet worden ist. Sie ersetzt die „Vesper- oder Schwedenglocke“, die infolge eines Riß nicht mehr geläutet werden darf. Die neue Glocke heißt auf Vorschlag des Stiftspropsts „St. Georgs- und Hochzeitsglocke“. Denn die Burgkapelle St. Georg auf der Burg Trausnitz hat keine eigene Glocke, die zu Hochzeiten oder anderen Gottesdiensten dort geläutet werden könnte. Wir können das künftig mit der „Georgsglocke“ vom Martinsturm aus tun. Eine Umschrift auf der Glocke formuliert die Verbindung der beiden Gedanken, des Hl. Georg und der Hochzeit:

„Um Liebe lohnt sich zu kämpfen, die Liebe wird siegen.
Heiliger Georg, lass es uns hören, hilf es zu glauben.“

Die neue Glocke ist aus Bronze, sie hat ein Gewicht von 260 kg und einen Durchmesser von 71,5 cm. Mit der Tonhöhe d2 fügt sie sich schön in das Geläut von St. Martin ein. Der Glockensachverständige des Bistums hat uns dabei beraten und den Klang der Glocke auch schon geprüft. Bis sie in der Glockenstube hoch im Turm montiert ist und zu hören sein wird, werden freilich noch einige Wochen vergehen.

Zeltlager in der ersten Ferienwoche

Gleich zu Beginn der Sommerferien, von Sonntag, 30. Juli, bis Donnerstag, 03. August, veranstaltet die Pfarrjugend von Hl. Blut wieder das beliebte Zeltlager. Teilnehmen dürfen Kinder und Jugendliche ab der Jahrgangsstufe künftige Viertklässler bis 14 Jahre. Achtung: Anmeldeschluss am 10.07.2023! Für Angehörige der Pfarrei gibt es einen Zuschuss, für Ministranten aus der Stadtkirche gibt es sogar einen noch größeren Zuschuss zur Anmeldegebühr von 70 €. Ein Informationsabend ist für 29.06.2023, 18.00 Uhr im Pfarrheim Hl. Blut angesetzt.

Motto des diesjährigen Zeltlagers: „ZELA Bavaria“.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit auf der Homepage www.pfarrjugend-heiligblut.de/zeltlager.

Bischofsgottesdienste zur Landshuter Hochzeit

Die beiden Innenstadt-Kirchen unserer Stadtkirche sind stark an der Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ beteiligt, die im Juli die Stadt in Bann schlagen wird. Samstags wird von 11.00 bis 17.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde in St. Martin eine Kirchenführung stattfinden und eine Musikgruppe spielen. Hauptattraktion dürfte jeweils der Chor der „Reisigen“ sein, der um 15.00 Uhr in der Stiftsbasilika singt. Dazu kann, soweit der Platz ausreicht, jeder kommen. Zur gleichen Zeit, samstags 15.00 Uhr, findet in St. Jodok das Konzert „Laudate Dominum“ statt, das als Veranstaltung der „Landshuter Hochzeit“ allerdings schon ausverkauft ist. Erstmals wird dabei das mittelalterliche Empfangszeremoniell hoher Herrschaften dargeboten, ein „Adventus Domini“. Dabei kommen Gewänder, Weihrauch und Schellen aus St. Jodok zum Einsatz.

Während bei der LaHo-Veranstaltung in St. Jodok die Bischofsdarsteller der Landshuter Hochzeit zum Einsatz kommen, haben wir zu den Sonntagsgottesdiensten in St. Martin jeweils um 10.00 Uhr (!) immer echte Bischöfe zu Gast, die den Gottesdienst feiern und predigen. Das sind:
am 2. Juli der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer
am 9. Juli der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx
am 16. Juli der Bischof von Passau, Stefan Oster
am 23. Juli der Bischof von Würzburg, Franz Jung

Zu diesen Gottesdiensten spielen auch immer Musikgruppen der Landshuter Hochzeit. Am 16. Juli haben wir eine besonders schöne Gestaltung: Es singt der große Kinder- und Jugendchor des Diözesanverbands „Pueri Cantores“. Herzliche Einladung zu diesen Gottesdiensten! Wir sparen aus diesem Grund in den andern Pfarrkirchen Gottesdiensttermine ein. So findet
am 2. Juli in St. Jodok
am 9. Juli in St. Peter und Paul und in Hl. Blut
am 16. Juli in St. Jodok
und am 23. Juli in St. Peter und Paul der gewohnte Pfarrgottesdienst am Sonntag nicht statt!

Kommen Sie nach St. Martin, insbesondere wenn „unser“ Bischof, Kardinal Marx, uns besucht und die Landshuter Hochzeit mitfeiert. Die Bischöfe sind anschließend an den Gottesdienst als Ehrengäste der Stadt eingeladen, auf der Tribüne gegenüber des Rathaus den Festzug mitzuerleben.

Himmel Landshut! – Tausend Landshut!

Reinigungskraft gesucht

Für das Team der Reinigungskräfte in der Stadtkirche suchen wir Verstärkung. Es wird jemand gebraucht, der am Montag und Donnerstag Vormittag (insgesamt 9 Wochenstunden) in der Stiftsbasilika sauber macht und die ebenso tüchtigen wie freundlichen Damen unterstützt, die in und um St. Martin herum regelmäßig tätig sind. Die Bezahlung erfolgt nach Tarif. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Büro der Stadtkirche.