Beginn der Firmvorbereitung

Am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und die Vorbereitung der gut 50 Firmlinge des Jahres 2021 auf die Feier der Firmung am 23. Juli 2021. Es wird ein Jahr mit verschiedenen intensiven Berührungspunkten mit dem kirchlichen Leben vor Ort und hoffentlich mit der Wirklichkeit Gottes in unserem Leben sein. Das Firmteam der Stadtkirche ist mit großer Kraft und Liebe dabei, dieses Programm zu entwerfen und mit allen erforderlichen Rücksichten auf die Corona-Situation durchzuführen. Besonders die Riege der Jungen hat sich daran gemacht, einen besonderen Gottesdienst zum Start der Firmvorbereitung zu gestalten. Dazu sind die Firmlinge am Abend des 1. Advent, Sonntag, 29.11.2020, 18.00 Uhr, nach St. Jodok eingeladen. Es wird eine gediegene, sorgfältig vorbereitete Liturgie sein, die auch eine innige Zeit der Anbetung einschließt.

Natürlich ist die Firmung immer vor allem ein persönliches Fest jedes einzelnen jungen Christen und dann immer noch ein Familienfest. Für die Vorbereitung haben wir ein Team. An der Pfarrgemeinde geht die Firmung so ziemlich vorbei. Aber es ist unsere junge Generation! Wenigstens mit einem gewissen Interesse und jedenfalls mit dem fürbittenden Gebet sollten wir sie begleiten.

Corona Schutzkonzept

Die Feier von öffentlichen Gottesdiensten stellt derzeit eine Ausnahme vom geltenden Versammlungs- und Veranstaltungsverbot dar. Sie ist erlaubt unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts, das vom Erzbistum München und Freising in Abstimmung mit den staatlichen Behörden erarbeitet ist. Für die Stadtkirche habe  ich es – mit Beratung im Seelsorgeteam und mit dem Stadtkirchenrat – konkretisiert und umgesetzt. Sie finden das vollständige Schutzkonzept einschließlich des Hinweis zum Datenschutz (auf den alle, die sich anmelden, aufmerksam gemacht werden müssen) hier. Die wichtigsten Hinweise für die, die mitfeiern wollen, in Kurzfassung sind folgende:

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie keine Symptome wie Fieber oder Atembeschwerden aufweisen und nicht als Kontaktperson zu jemand an Covid-19 Erkranktem zu gelten haben.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche, auf allen Wegen in der Kirche, auch beim Kommuniongang müssen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Nur solange Sie an Ihrem Platz sitzen, stehen oder knien, darf sie abgenommen werden. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, die Maske zu tragen. Empfohlen wird das durchgängige Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Jederzeit ist zwischen den Personen (bzw. den Hausgemeinschaften) ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Bitte achten Sie besonders beim Einnehmen der Plätze darauf (z.B. aufstehen, zur Seite treten, vorbei lassen – nicht sich aneinander vorbei auf einen freien Platz dränen) und beim Rückweg von der Kommunion (Seitengänge benutzen!). Auf gegenseitigen Wunsch darf das Abstandsgebot auch zwischen zwei Hausgemeinschaften unterschritten werden (z.B. Großeltern / Enkelkinder oder Taufpaten / Eltern des Taufkinds), aber niemand darf ungefragt zugemutet werden, den Abstand zu unterschreiten.
  • Bitte rechtzeitig kommen, um einen Stau am Eingang zu vermeiden. Ansammlungen von Menschen müssen auch im Freien vor der Kirche vermieden werden.
  • Es werden keine Gesangbücher ausliegen. Sie sind eingeladen, ein eigenes „Gotteslob“ mitzubringen. Das Singen wird nur in sehr reduzierter Form geübt. Während des Singens gilt Maskenpflicht, von der nur bei schütter besuchten Gottesdiensten abgesehen werden kann.
  • Sie haben die Möglichkeit, sich beim Betreten der Kirche vor dem Gottesdienst die Hände zu desinfizieren. Entsprechende Spendefläschchen sind an den Portalen zur Hand.

Ich hoffe, dass sich auch unter diesen besonderen Umständen eine würdige und aufbauende Liturgie feiern lässt. Dabei vertraue ich vor allem auf Ihrer aller Sensibilität für den Ernst der Infektionsgefahr, Ihre Achtsamkeit und Kooperationsbereitschaft. (FJB)

Neuer Kanoniker zum Martinsfest

Das Martinsfest, das Patrozinium der Stiftsbasilika, kann in der momentanen Situation nicht in dem großen Rahmen gefeiert werden wie in den vergangenen Jahren. Ob die Pilgergruppe aus St. Martin – Kirchdorf a. d. Amper kommt, ist noch ungewiss. Den großen Martinszug mit den Kindern am Abend des Patroziniums können wir nicht durchführen.
Aber einen festlichen Gottesdienst in St. Martin am 15.11.2020 um 11.00 Uhr wollen wir auf jeden Fall feiern. Ein besonderer Glanzpunkt wird dabei die Aufnahme von Pfr. Armin Weyers als neuer Kanoniker ins Stiftskapitel St. Martin und Kastulus sein. Das Stiftskapitel hat ihn berufen, die beiden Bischöfe – der Kölner Kardinal Rainer M. Woelki, zu dessen Bistum Pfr. Weyers als Priester gehört, und der Münchener Kardinal Reinhard Marx, dem die Ernennung formal zukommt – haben zugestimmt. So kann er im Rahmen dieses Gottesdienstes sein Treueversprechen ablegen und die Insignien des Kanonikers entgegen nehmen, um künftig seinen Platz im Chorgestühl der Stiftsbasilika zu haben.
Wir sind Herrn Kanonikus (in spe) Weyers dankbar für seine schon langjährig bewährte Bereitschaft, Gottesdienste in St. Martin, in der Stadtkirche und darüber hinaus zu feiern und so in der Seelsorge mitzuwirken. Eine feste oder regelmäßige Einbindung in die Gottesdienstordnung der Stiftsbasilika ist nicht geplant. Er genießt weiterhin die Freiheiten eines Priesters im Ruhestand. Gratulation und Segenswünsche ihm und dem Stiftskapitel. Ad multos annos!

Bayerischer Schöpfungstag

Am Samstag, 26. September, findet in der Landshuter Innenstadt die Zentralveranstaltung zur diesjährigen „Schöpfungszeit“ statt, der Bayerische Schöpfungstag. Er wird ausgerichtet vom Bistum Regensburg in Kooperation mit dem Erzbistum München und Freising und einer ganzen Reihe von kirchlichen und nicht-kirchlichen Lokalen Partnern. Auch wir als Stadtkirche sind, vor allem mit dem Umweltausschuss des Stadtkirchenrats aktiv dabei.

Auftakt ist schon am Freitag, 25.09.2020, mit einer Andacht um „Fünf vor zwölf“ – tatsächlich 11.55 Uhr – in der Frauenkapelle. Natürlich ist die Anfangszeit „Programm“ und will sagen, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Einige Christen schließen sich auf diese Weise dem globalen Klimastreiktag an, den die „fridays for future“ veranstalten. Am Abend dieses Tages wird der Martinsturm als „Weltklima-Thermometer“ leuchten. Die wechselnde Farbe von blau nach rot zeigt an, wie sich der Planet im Lauf der letzten Jahrhunderte erwärmt hat. Natürlich hatten wir immer Eiszeiten und Warmzeiten. Aber die Schnelligkeit der Veränderung stellt die Menschheit momentan sicher vor eine besondere Herausforderung.

Am Samstag, 26.09.2020, beginnt das Programm um 9.30 Uhr in St. Jodok. Dr. Thomas Keyssner wird einen Impulsvortrag halten. Tagsüber gibt es Workshops und Infostände. Der Tag schließt mit einer ökumenischen Vesper, u.a. mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, um 16.00 Uhr in St. Martin.

Bis zum „Schöpfungstag“ ist auch noch die Fotoausstellung im Foyer des Büros der Stadtkirche zu sehen: „Tatort Garten – Ödnis oder Oase“. Sie ist zugänglich während der üblichen Öffnungszeiten.

3. Jahrestag der Gründung der Stadtkirche

Am Sonntag, 13. September 2020, wird der 3. Jahrestag der Gründung der Stadtkirche begangen. Nach St. Jodok im vergangenen Jahr lädt heuer Hl. Blut zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein. Das übrige Gottesdienstprogramm ist an diesem Sonntag stark eingeschränkt, um es zu erleichtern, dass wir wirklich zusammen kommen. Gedacht ist an einen Gottesdienst im Freien, da können es auch leicht viele Mitfeiernde werden, ohne dass wir in eine erhöhte Corona-Ansteckungsgefahr laufen. Nur in St. Martin, was ja in gewissem Sinn die Kirche der ganzen Stadt ist, finden die Gottesdienste wie gewohnt statt.
Nähere Informationen zur Gestaltung des Gottesdiensts am Jahrestag, vor allem zum Ort, erfolgen durch den Gottesdienstanzeiger.

Anschließend an diesen Sonntag, also beginnend mit dem 20. September, soll auch die regelmäßige Sonntagsmesse in der Dominikanerkirche um 11.30 Uhr wieder aufgenommen werden.

Erstkommunionen im Juli

In Abwägung von verschiedenen Gesichtspunkten des Für und Wider haben wir uns im Seelsorgeteam und im Erstkommunionteam entschlossen, die Erstkommunion noch für Juli zu planen. Dabei war vor allem das Motiv bestimmend, den Kindern, die schon so viel Zeit und Vorfreude in die Vorbereitung der Erstkommunion gesteckt haben, noch im laufenden Schuljahr das Fest zu ermöglichen.
Gewiss wird es nur in eingeschränkter Weise ein Fest, so wie es üblich war. Aber wir versuchen, die Erstkommunion so schön als möglich zu feiern. Es soll auch für diesen Jahrgang ein (nicht nur wegen der Corona-Umstände) unvergessliches Fest werden. Einzelheiten können Sie unter „Gottesdiensten / Terminen“ nachlesen.

Bitte beachten Sie, dass zu den Gottesdiensten mit Erstkommunion jeweils eine Bank für die Familien der Kommunionkinder reserviert sind. Für die übrigen freien Plätze ist die vorherige namentliche Anmeldung im Büro der Stadtkirche erforderlich (stadtkirche-landshut@ebmuc.de oder tel. 923040). Die Zulassung zu diesem Gottesdienst wird also beschränkt sein! Freilich sind die Gemeinden ausdrücklich eingeladen, den Gottesdienst mitzufeiern, in dem die Erstkommunionkinder in die volle Gottesdienstgemeinschaft aufgenommen werden.

6. Sonntag der Osterzeit

Für die vorerst letzte Live-Übertragung des Gottesdiensts aus St. Martin, am 6. Sonntag der Osterzeit (17.05.2020), wieder zur gewohnten Zeit: 11.00 Uhr (!), hier das musikalische Programm.

Einzug GL 141 „Auf, lasst uns jubeln dem Herrn, vor sein Angesicht kommen mit Dank!“
Gloria GL 172 „Gott in der Höh sei Preis und Ehr, den Menschen Fried auf Erden.
Allmächt’ger Vater, höchster Herr, du sollst verherrlicht werden.
Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, wir rühmen deinen Namen.
Du wohnst mit Gott, dem Heiligen Geist, im Licht des Vaters. Amen.“
Psalm GL 643,3 „Jubelt dem Herrn, alle Lande. Halleluja, preist unseren Gott!“
Halleluja GL 175,2
Kastulus-Lied
Sanctus GL 733,8 „Heilig, heilig, dreimal heilig bist du, Herr, Gott Zebaot.
Erd und Himmel dich lobpreisen in der Höhe, großer Gott!
Heilig der in deinem Namen zu uns kommt: Hosanna. Amen.
Ihm sei Lob und Herrlichkeit, Preis und Dank in Ewigkeit.“
Musik zur Kommunion: J.G.Rheinberger: Cantilene aus der Sonate Nr. 11 op. 148
Schlusslied GL 534,1+2 „Maria, breit den Mantel aus“
Auszug: N.J.Lemmens: Fanfare

Kantorin: Stephanie Heim
Orgel: Lorenz Höß

5. Sonntag in der Osterzeit

Einzug GL 54,1
Kyrie   gebetet
Gloria  GL 171
Psalm GL 56,1
Halleluja GL 724,2
Gabenber. GL 329 „Das ist der Tag, den Gott gemacht“
Sanctus GL 196
Agnus Dei gebetet
Kommunion: Johann Sebastian Bach, „Jesus bleibet meine Freude“ (aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“)
Schluss: GL 525,1-3 „Freu dich, du Himmelskönigin“
Auszug: Georg Friedrich Händel, Einzug der Königin von Saba (aus „Solomon“ HWV 67)

Orgel: Lorenz Höß
Kantorin: Stephanie Heim

Fronleichnam ohne Prozession

Die große Feier von Stadtfronleichnam mit dem Gottesdienst für die ganze Stadt in St. Martin und mit der festlichen Prozession über vier Stationsaltäre nach Seligenthal musste wegen der Corona Pandemie für heuer leider abgesagt werden. Alle sind eingeladen, das Fronleichnamsfest in ihrer Pfarrei zu feiern.

Gleichwohl bemüht sich die Stiftsbasilika um ein besonderes „Gepränge“ für den „Prangertag“, wie das Hochfest des Leibes und Blutes unseres Herrn Jesus Christus wegen seines besonderen Öffentlichkeitscharakters traditionell heißt. Chorregent Lorenz Höß bringt mit einem Sängerensemble Joseph Rheinbergers Messe op. 151 (Missa Sanctae Crucis G-Dur), sowie Anton Bruckners „Os justi“ (WAB 30) zur Aufführung. Den eucharistischen Segen über die ganze Stadt spendet Stiftspropst Baur im Anschluss an den Gottesdienst vom Balkon des Martinsturms aus in Richtung Altstadt/Rathaus.

Für die etwa 90 Plätze in St. Martin ist, entsprechend dem geltenden Infektionsschutzkonzept, die namentliche Anmeldung bis Mittwoch, 12.00 Uhr, per Telefon oder Email im Büro der Stadtkirche erforderlich. Wer teilnehmen möchte, darf nicht „Kontaktperson“ zu jemand an Covid 19 Erkranktem sein und keine Symptome aufweisen. Im Gottesdienst wird Mund-Nase-Bedeckung getragen und der Abstand zwischen den einzelnen Hausgemeinschaften gewahrt.

4. Sonntag der Osterzeit

Einzug: Benedetto Marcello, Sonate op. 2 Nr. 1 – Allegro (zweiter Satz)
Kyrie: GL 152
Gloria: GL 171
Psalm: GL 37,1
Halleluja: GL 174,8
Gabenber.: Johann Christian Bach, Sinfonia B-Dur – Andante
Sanctus: GL 196
Agnus Dei: GL 208
Kommunion: Wolfgang Amadeus Mozart, Divertimento Nr 12 – Andante
Danklied: GL 329,1.3-5
Auszug: Benedetto Marcello, Sonate op. 2 Nr. 1 – Allegro (dritter Satz)

Klarinette/Sopransaxophon: Claudio Temporale
Kantorin: Stephanie Heim
Orgel: Lorenz Höß