Zwei Bischofsbesuche

Gleich zweimal wird Weihbichof Dr. Bernhard Haßlberger in nächster Zeit zu uns in die Stadtkirche kommen. Die erste Gelegenheit ist die Aussendung einiger neuer Wortgottesdienstleiter, darunter auch eine ganze Riege für unsere Gemeinden St. Peter und Paul, St. Jodok und Hl. Blut. Wir brauchen sie für  Gottesdienste in den Altenheimen. Und wir können sie auch gut brauchen, um zusätzlich zu den sonntäglichen Eucharistiefeiern noch andere Gottesdienstformen zu entwickeln und zu pflegen, durch die die Feier des Sonntags erweitert, vertieft und vervielfältigt wird. Herzliche Einladung, diesen Wortgottesdienstleitern zusätzlich zur offizellen kirchlichen Sendung auch den Rückhalt im Volk Gottes mitzugeben, indem Sie den Gottesdienst mitfeiern am Samstag, 21.09.2019, 18.00 Uhr, in St. Peter und Paul.
Der nächste Besuch des Weihbischofs darf auch schon angekündigt werden. Am  20.10.2019 wird das Jubiläum 300 Jahre Maria Bründl gefeiert. Merken Sie sich schon einmal das Datum vor. Die Details – wohl ein Festgottesdienst in Hl. Blut und eine Prozession nach Maria Bründl – müssen erst noch abgesprochen werden. Weihbischof Dr. Haßlberger hat sein Kommen zugesagt.

Zweiter Jahrestag der Gründung der Stadtkirche

Am Sonntag, 22. September 2019, begehen wir den 2. Jahrestag der Gründung der Stadtkirche. Zu diesem Anlass sind die Gläubigen aus allen vier Pfarreien eingeladen, den Gottesdienst um 9.30 Uhr in St. Jodok mit zu feiern. Die Einladung bekommt insofern einen gewissen Nachdruck, als an diesem Vormittag die Pfarrgottesdienste in St. Peter und Paul und in Hl. Blut, sowie der Gottesdienst in der Dominikanerkirche entfallen. Nur die Gottesdienste in der Ursulinenkirche, die fremdsprachigen Gottesdienste und die 11-Uhr-Messe in St. Martin als ein landshut-weit bekannter fester Termin werden wie gewohnt gefeiert. Vor allem aber sei positiv geworben für diese Gelegenheit, als Stadtkirche aus vier Pfarreien, auch mit allen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, einmal im Jahr gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Im Rahmen dieses Sonntagsgottesdiensts wird auch der neue Pfarrvikar P. Dr. Joseph Meenpuzhackal offiziell begrüßt . Anschließend an die Hl. Messe sind alle eingeladen, auf einen Stehempfang gleich gegenüber ins Büro der Stadtkirche mit zu kommen. Dort ist Gelegenheit, mit dem neuen Pfarrvikar und überhaupt mit den Seelsorgern und untereinander ins Gespräch zu kommen.

LUX

Am Samstag, 07.09.2019, findet, beginnend mit der Hl. Messe um 19.00 Uhr, in der Stiftsbasilika St. Martin die Nacht der offenen Kirche „LUX“ statt. Lukas Hunger, Jugendkulturpreisträger des Rotary Clubs Landshut 2019, hat mit seinem Team wieder eine fantastische Lichtinstallation für die Basilika entworfen und wird einen biblischen Text mit Musik und Licht in Szene setzen. Den ganzen Abend über besteht Gelegenheit, in eine besondere geistliche Atmosphäre in St. Martin einzutauchen, zu beten, zu verweilen, zu betrachten, ein Anliegen vor Gott zu bringen. Den ganzen Abend über stehen auch Priester als Gesprächspartner oder Beichtväter zur Verfügung.  Die Veranstaltung schließt um 23.00 Uhr mit dem Nachtgebet der Kirche, der Komplet.

Schon am Vorabend, Freitag, 06.09.2019, wird die Martinskirche illuminiert sein. Um 20.00 Uhr geben die Jubilation Singers aus St. Jodok ein Konzert. Der Eintritt ist frei, eingeladen sind alle, insbesondere die Passanten, die zum Late-Night-Shopping in der Altstadt unterwegs sind.

Indischer Ordensmann als Pfarrvikar

Als Ersatz für den scheidenen Kaplan Philipp Werner, hat das Personalressort in München entschieden, ab 1.9.2019 P. Dr. Joseph Meenpuzhackal OST für die Stadtkirche anzuweisen. P. Joseph ist gebürtig aus Indien (Kerala), Ordensmann vom Orden der Kleinen Hl. Therese von Lisieux (Ordo Sanctae Teresitae), zum Priester geweiht in Indien 1994, 54 Jahre alt und seit 2000 (mit mehrjährigen Unterbrechungen für Studienaufenthalt in Rom und eine ordensinterne Aufgabe im Heimatland) in Deutschland tätig. Wir heißen ihn herzlich willkommen und sind dankbar für seine Dienste als Priester.

Zuvor gilt es aber noch Herrn Kaplan Werner in aller Form zu verabschieden. Er wird am Sonntag, 28. Juli, die 11-Uhr-Messe in St. Martin feiern. Dazu sind alle Gläubigen und besonders alle Ministranten aus der Stadtkirche herzlich eingeladen. Anschließend findet ein Stehempfang neben der Kirche (bei schlechtem Wetter im Pfarrheim St. Martin) statt, bei dem Gelegenheit ist, ihm ein persönliches Wort mit auf den Weg zu geben. Nach seinem Urlaub (ab der zweiten Augustwoche) wird er als Pfarrer in Poing bei München antreten.

Bundestreffen der Ackermanngemeinde

Die Ackermann-Gemeinde ist eine Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche. Sie wurde 1946 von katholischen Heimatvertriebenen aus Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien gegründet, die sich positiv und konstruktiv mit ihrem Schicksal auseinandersetzen wollten. Seither ist enorm viel an deutsch-tschechischer Friedensarbeit geleistet worden. Und der künftige Bedarf an Friedensarbeit in Europa wird nicht geringer!

Die Stadt Landshut war gleich bereit, das diesjährige Bundestreffen hier aufzunehmen. Selbstverständlich sind wir auch als Stadtkirche daran in geschwisterlichem Geist und mit der ein oder anderen konkreten Aktion gern beteiligt.

Bereits am 18. Juli wird in der Turmhalle von St. Martin die Ausstellung „Zeugen für Menschlichkeit“ eröffnet. Darin wird der christliche sudetendeutsche Widerstand gegen das Nazi-Regime in Einzelportraits von bemerkenswerten Persönlichkeiten gewürdigt. Höhepunkt des Bundestreffens ist die Bayerisch-Böhmische Kulturnacht am 2. August 2019. Das bunte Veranstaltungsprogramm können Sie den üblichen Plakatsäulen entnehmen : Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, eine Theateraufführung und ein Mitmach-Programm bis hin zu einer bayerisch-tschechischen Disco. Täglich werden während des Bundestreffens besondere Gottesdienste mit verschiedenen Bischöfen und mit musikalischer Gestaltung durch das Ensemble „Rohrer Sommer“ und andere gefeiert. Dazu sind nicht nur die Teilnehmer des Bundestreffens, sondern selbstverständlich alle Christen in Landshut herzlich eingeladen. Die einzelnen Termine findet man in unserem wöchentlichen Gottesdienstanzeiger.

Das wird eine große Sache! Und dient einem wertvollen und großen Ziel.

Abschieds- und Pfarrfeste

Kaplan Philipp Werner wird zum 1.9.2019 Pfarrer in Poing. Er folgt an dieser Stelle Herrn Pfarrer Christoph Klingan nach, den der Erzbischof zum Generalvikar ernannt hat. Natürlich hätten wir Kaplan Werner gern noch ein weiteres Jahr bei uns behalten. Aber man darf ihm auch gratulieren zur ersten Stelle als Pfarrer. Weil im August Urlaubszeit ist, wird er seinen letzten großen Gottesdienst bei uns in der Stadtkirche am Sonntag, 28. Juli 2019, um 11.00 Uhr, in der Stiftsbasilika St. Martin feiern. Anschließend ist Gelegenheit, sich von ihm persönlich zu verabschieden. Wir wünschen ihm Gottes Segen für den weiteren Weg im priesterlichen Dienst.

Das geplante Geburtstagsfest am Sonntag vorher in Hl. Blut musste abgesagt werden. Pfarrer Mundigl kann zwar am 22. Juli 2019 seinen 90. Geburtstag begehen, aber im Moment liegt er im Krankenhaus. Wir denken an ihn an diesem Tag, beten für ihn und hoffen, dass er wieder gesund wird und – so ist es jetzt angedacht – am 29. September den Geburtstag mit uns in Hl. Blut nachfeiern kann.

Am Wochenende 13./14. Juli findet der Abschied der Kirchenmusiker in den Ruhestand statt. So verabschiedet sich in St. Peter und Paul mit einem Gottesdienst am Samstag, 13.7.2019, 18.00 Uhr, zu dem alle Musikgruppen der Pfarrei etwas beisteuern, der langjährige Kirchenmusiker Hans Pscheidl.  43 Jahre hat er das musikalische Leben der Pfarrei geprägt. Und es werden nicht nur Spuren und Erinnerungen davon bleiben, sondern die Gruppe Phönix wird er weiterhin, jetzt aber ehrenamtlich, betreuen. Am Sonntag, 14.7.2019, sagen wir dem Kirchenmusiker Martin Bader in St. Jodok Adieu. Dort wird der Gottesdienst um 9.30 Uhr gefeiert, anschließend besteht auf dem Pfarrfest die Gelegenheit, auch noch ein persönliches Wort mit ihm zu wechseln. Das ist aber auch bei ihm nicht ein letztes Wort. Denn er wird weiterhin in der Dominikanerkirche einen Fuß in der Tür – oder vielmehr – auf dem Pedal der Orgel haben.

Fehlt noch St. Martin in diesem Reigen. Hier ist es der übliche Kreis von geladenen Gästen, die Ehrenamtlichen rund um St. Martin, den der Pfarrgemeinderat zum üblichen Sommerausklang am Dienstag, 23.7.2019, ins Pfarrheim zusammen holt.

Von so vielen Feiern muss man sich – im August – erst mal wieder erholen. Schöne Ferien!

Fronleichnam

Schon einmal fand in Landshut das mehrtägige Fußballfest des DFB, die „Fußballiade“, von Fronleichnam bis zum Sonntag darauf statt. Damals hat Pfr. Thalhammer in seinem Dankwort am Schluss der Prozession im Klosterhof von Seligenthal die Sache freundlich aufgenommen. Die bunten Fahnen, Wimpel und Trikots, die in der Altstadt aufgezogen waren, dienten uns als Schmuck für die Fronleichnamsprozession.

Tatsächlich, allen Aufrufen zum Trotz machen sich immer weniger Hauseigentümer und Anwohner am Prozessionsweg die Mühe, den üblichen Fronleichnamsschmuck, Birken und Tücher, an ihren Fassaden anzubringen. Dann nehmen wir eben auch heuer wieder die Deko der Fußballiade als Schmuck für den Herrn Jesus Christus, der mit den Seinen durch die Stadt zieht. Hie und da werden wir einer Tribüne, einer Bühne oder einem Lautsprecherturm ausweichen müssen. Dafür werden wir wohl auch mal ein paar Meter Kunstrasen als Teppich unter die Füße bekommen. Nur die drei eisernen Ritter vom Verein der Schwaiger auf ihren Pferden, die können wegen der Umstände auf dem Prozessionsweg diesmal nicht dabei sein.

Herzliche Einladung also zum Gottesdienst am Fronleichnamstag um 8.30 Uhr in St. Martin! Hauptzelebrant und Prediger wird Pfarrer Thomas Kratzer aus St. Konrad sein. Und anschließend mit den Katholiken aus der ganzen Stadt die Prozession nach Seligenthal, wo es nach der Schlussandacht und dem eucharistischen Segen die gewohnte Brotzeit gibt.

UniKirche Landshut

An jeder Universität und Hochschule Deutschlands wird durch Katholische Hochschulgemeinden (KHG) ein spezielles kirchliches Angebot für Studierende und Lehrende gemacht. Motiviert durch die Ausrichtung an der „Welt der Wissenschaft“ suchen die Hochschulgemeinden in besonderem Maße nach einer christlichen Spiritualität, in der Glauben und Wissen versöhnt sind. Ehemalige Studierende berichten immer wieder, dass sie nach Abschluss ihres Studiums „ihre“ Hochschulgemeinde vermissen und dass es gar nicht so leicht für sie ist, etwas Ähnliches wieder zu finden, was mit dem Berufsalltag vereinbar wäre.

Aus diesem Grund macht der Hochschulseelsorger Dr. Alfons Hämmerl aus den Ressourcen der Katholischen Hochschulgemeinde Landshut heraus unter dem Namen „UniKirche Landshut“ ein Angebot für ehemalige Studierende. Es sollen sich aber ausdrücklich alle eingeladen fühlen, die daran Interesse haben. Gestartet wird mit einem geistlichen Wochenende im Benediktinerkloster Niederalteich. Dazu herzliche Einladung!

Ein anderes Leben kennen lernen – sich Zeit nehmen, sich niederlassen mit Leib und Seele. Aufhören, alles wissen und können zu müssen. Einfach da sein: Schweigen – hören – ins Gespräch kommen.

Einerseits nehmen wir am Tagesrhythmus des Klosters teil, andererseits gestalten wir einige Elemente für uns selbst. Ein Wochenende mit viel Ruhe und Muße …

Das Klosterwochenende in Niederalteich findet statt von 5. bis 7. Juli 2019. Für nähere Information und für die Anmeldung wenden Sie sich an das Büro der Stadtkirche oder gleich direkt an die Katholische Hochschulgemeinde Am Lurzenhof 1, Tel. 5 33 99.

Kastulusfest

Der Gedenktag des Hl. Kastulus (am 15.5. wird jährlich an die Überführung der Reliquien von Moosburg nach Landshut erinnert) wird in der Stiftsbasilika heuer am Sonntag, 19. Mai 2019, in der Abendmesse um 18.30 Uhr festlich begangen. Wir freuen uns dazu über den Besuch einer Abordnung aus Moosburg, die bereits angekündigt ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird hinten in der seitlichen Turmkapelle in der Basilika, wo sich die Grablege der Stiftspröpste befindet, eine Gedenkplatte für die Pfarrer und Stiftspröpste von St. Martin  eingeweiht. Die Namensliste der Geistlichen von der Gründung zusammen mit der Stadtgründung 1204 bis heute hat nach dem aktuellen Stand der Forschung dankenswerterweise Benedikt Schramm zusammengestellt. Die Tafel wurde aus Adneter Marmor von der Fa. Hauptner gefertigt. Die Finanzierung übernimmt – auch dafür herzlichen Dank! – der Kirchenrestaurierungsverein St. Martin. Zur Feier dieses Anlasses lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin im Anschluss an den Gottesdienst und die Segung der Tafel zum Stehempfang ein, bei schönem Wetter auf dem Martinsfriedhof, bei Regen und Kälte im Pfarrheim.

Erstkommunionen und Firmung

In der Osterzeit feiern wir mit unserer jungen Generation die Sakramente. Ein Jahrgang hat Erstkommunion, ein Jahrgang Firmung.

Die Erstkommunionen finden am 4. und 5. Sonntag der Osterzeit (12. und 19. Mai) in den vier Pfarrkirchen statt, zur Firmung kommt am 23.05.2019 Weihbischof Dr. Haßlberger um 9.00 Uhr zum Gottesdienst nach St. Martin.

Den Abschluss der Vorbereitung auf das Sakrament bildet die Beichte. Die Erstkommunionkinder waren schon beim Beichten, für die Firmlinge ist es am 11.5.2019 soweit. Vielen Dank allen, die unsere Kinder und Jugendlichen an die Sakramente heran und ins Glaubensleben eingeführt haben. An erster Stelle stehen da die Eltern. Mächtig ins Zeug gelegt und mit viel Liebe und Aufmerksamkeit um die Kinder gekümmert haben sich aber vor allem die Vorbereitungsteams aus der Pfarrei, für die Erstkommunion Herr Kaplan Werner und einige Mütter der Kommunionkinder und weitere Ehrenamtliche, für die Firmung unser festes Firmteam von Ehrenamtlichen rund um die Gemeindereferentin Frau Werner. Vielen Dank! Allen sei nun ans Herz gelegt, für unsere Kinder und Jugendlichen zu beten und sie an ihrem großen Tag und darüber hinaus auf diese Weise zu unterstützen.