Maiandachten

Neben dem aktuellen Gottesdienstanzeiger liegt in den Kirchen ein Faltblatt aus mit einer Terminübersicht zu den Maiandachten in der Stadtkirche. Fast alle Tage des Mai sind belegt mit einer Andacht. Maiandachten sind ja eine schöne Gelegenheit, auch kleine Kirchen und Kapellen ins gottesdienstliche Leben einzubeziehen, ins Freie hinaus zu gehen und sich mit abwechslungsreicher musikalischer Gestaltung auch in kleinerem Kreis und in freierer Form zum Gebet zu treffen. Gewiss sind wir in diesem Jahr noch durch die Pandemie in unserem Möglichkeiten beschränkt. Aber trotzdem ist ein schönes Programm mit vielen Mitwirkenden zustande gekommen. Herzliche Einladung – insbesondere ein wenig herum zu spazieren und auch mal wo anders in die Kirche zu gehen, eben zu einer Maiandacht!

Corona Schutzkonzept

Die Feier von öffentlichen Gottesdiensten stellt derzeit eine Ausnahme vom geltenden Versammlungs- und Veranstaltungsverbot dar. Sie ist erlaubt unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts, das vom Erzbistum München und Freising in Abstimmung mit den staatlichen Behörden erarbeitet ist. Für die Stadtkirche habe  ich es – mit Beratung im Seelsorgeteam und mit dem Stadtkirchenrat – konkretisiert und umgesetzt. Sie finden das vollständige Schutzkonzept einschließlich des Hinweis zum Datenschutz (auf den alle, die sich anmelden, aufmerksam gemacht werden müssen) hier. Die wichtigsten Hinweise für die, die mitfeiern wollen, in Kurzfassung sind folgende:

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie keine Symptome wie Fieber oder Atembeschwerden aufweisen und nicht als Kontaktperson zu jemand an Covid-19 Erkranktem zu gelten haben.
  • Während der ganzen Zeit, in der Sie sich in der Kirche aufhalten, müssen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung nach FFP2-Standard tragen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, die Maske zu tragen.
  • Jederzeit ist zwischen den Personen (bzw. den Hausgemeinschaften) ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Bitte achten Sie besonders beim Einnehmen der Plätze darauf (z.B. aufstehen, zur Seite treten, vorbei lassen – nicht sich aneinander vorbei auf einen freien Platz dränen) und beim Rückweg von der Kommunion (Seitengänge benutzen!).
  • Bitte rechtzeitig kommen, um einen Stau am Eingang zu vermeiden. Ansammlungen von Menschen müssen auch im Freien vor der Kirche vermieden werden.
  • Auf Gemeindegesang wird verzichtet.
  • Sie haben die Möglichkeit, sich beim Betreten der Kirche vor dem Gottesdienst die Hände zu desinfizieren. Entsprechende Spendefläschchen sind an den Portalen zur Hand.

Ich hoffe, dass sich auch unter diesen besonderen Umständen eine würdige und aufbauende Liturgie feiern lässt. Dabei vertraue ich vor allem auf Ihrer aller Sensibilität für den Ernst der Infektionsgefahr, Ihre Achtsamkeit und Kooperationsbereitschaft. (FJB)

Valentinstag

Für Menschen in einer Partnerschaft wird am Valentinstag, genauer: schon am Vortag, Samstag, 13.02.2021, und am Sonntag, 14.02.2021, ein spiritueller Weg mit vier Stationen in der Kirche St. Jodok angeboten. Impulse laden dazu ein, über die Paarbeziehung nachzudenken und sich gegenseitig Kraft und Segen für den weiteren gemeinsamen Weg zuzusprechen. Vieles, was eine menschliche Liebe ausmacht, charakterisiert ja auch die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Wer etwa weiß, wie es ist, beieinander zu liegen, der hat auch ein Gefühl für das Gebetswort des Psalms: „Du lässt mich lagern auf grünen Auen.“

Am Samstag, 13.02.2021, lässt sich der Besuch dieses Stationenwegs mit einem Gottesdienst verbinden. Unter dem Motto „Halt mich!“ nach dem gleichnamigen Song von Herbert Grönemeyer gestaltet ein Team von Wortgottesdienstleiterinnen und Wortgottesdienstleitern in der Pfarrkirche St. Jodok eine Segensfeier um 18.00 Uhr. Herzlich eingeladen sind dazu alle, die irgendwie verliebt, verlobt, verheiratet oder sonstwie „verbandelt“ sind.

Wenn’s klappt, wird weithin sichtbar sein, dass St. Jodok Schauplatz eines geistlichen Akzents zum Valentinstag ist. Achten Sie doch in diesen Tagen auf den Kirchturm …

Sonntag des Wortes Gottes

Der 3. Sonntag im Jahreskreis ist von Papst Franziskus zum „Sonntag des Wortes Gottes“ erklärt worden. Weil es in Deutschland die Tradition des ökumenischen Bibelsonntags jeweils am letzten Sonntag im Januar gibt, wird dieser besondere Akzent auf das „Wort Gottes“ bei uns in Deutschland auf Sonntag, 31.01.2021, gelegt, das ist der 4. Sonntag im Jahreskreis.

In der Stadtkirche werden dazu in den vier Pfarrgottesdiensten die Bibeln gesegnet, die unsere Firmling des Jahrgangs 2021 als Geschenk erhalten sollen … und die sie hoffentlich auch schon während der Firmvorbereitung ab und zu mal aufschlagen. Jedenfalls ist eine stille Stunde mit Lektüre des ein oder anderen Kapitels in der Bibel etwas, was man zur Firmvorbereitung auch während des Lockdown machen kann.
Schön wäre, wenn ein Firmling seine Bibel nicht nur als automatisch im Zug der Vorbereitung erhält, sondern von einem Bibelpaten / einer Bibelpatin persönlich ans Herz gelegt bekommt. Dazu schwebt uns die Aktion „Bibelpatenschaft“ vor. Egal ob Sie einen Firmling persönlich kennen oder nicht, Sie können jederzeit Bibelpate werden. Nehmen Sie einfach ein Kärtchen vom Schriftenstand, schreiben Sie einen Gruß darauf „Lieber Firmling …“, vielleicht auch mit einer Bibelstelle, die Ihnen selbst etwas bedeutet, und geben Sie das Kärtchen im Gottesdienst am 31.01.2021 am Stand ab, wo die Bibeln zur Segnung liegen. Sie können das Kärtchen auch noch bis 14.02.2021 in den Briefkasten in einem unsrer Pfarrbüros werfen. Die Firmhelfer sorgen dafür, dass die betreffende Bibel dann wirklich an „Ihren“ Firmling kommt (oder eben an irgendeinen Firmling). In dem Zusammenhang ist eine Spende nicht erforderlich, aber willkommen (eine Bibel kostet 15 Euro).  Dann wäre diese Firmbibel auch wirklich Ihr Geschenk als Bibelpate/Bibelpatin an den Firmling.

Großes Sebastiani-Amt abgesagt

Wegen der Pandemie wird das Sebastiani-Amt, das wir im großen Rahmen am Sonntag, 24.01.2021, 11.00 Uhr, in St. Jodok feiern wollten, abgesagt. Der Achdorfer Männerchor darf dabei nicht singen. Auch das übliche Treffen des Stadtrats nach dem Gottesdienst zum Mittagessen kann nicht stattfinden. Daher hat es keinen Sinn, groß zum Gottesdienst nach St. Jodok einzuladen.

Aber gerade in Zeiten der Pandemie haben wir allen Anlass, den Hl. Sebastian als Patron anzurufen. Er ist ja der Patron gegen die Pestkrankheit. Wahrscheinlich wurde er nicht zuletzt deswegen von den Landshutern der früheren Zeit als Patron der Stadt auserkoren. Es liegt nahe, dieses Patronat auch jetzt, in der Corona-Zeit, hoch zu halten. Auch soll die schöne Tradition nicht abhanden kommen. Deshalb wird wenigstens im kleinen Rahmen das Patrozinium des Hl. Sebastian gefeiert.

Am eigentlichen Gedenktag, dem 20. Januar, 12.00 Uhr, findet in der Sebastianikirche ein Gottesdienst statt. Dazu hat der Stiftspropst Vertreter der Gruppen eingeladen, die den Hl. Sebastian als Patron verehren und sich üblicherweise zu einem eigenen Sebastiani-Amt getroffen haben: allen voran die Stadtspitze (Oberbürgermeister und Stadtrat), dann die Wirte und Gastronomen, die Königlich Privilegierten Feuerschützen und schließlich der Frauenwallfahrtsverein. Sie sind jeweils mit zwei Repräsentanten eingeladen, dazu die Vertreter der Gremien der Stadtkirche. Vielleicht macht es der Distanzunterricht sogar möglich, Ministranten für diesen Gottesdienst zu bekommen. Wir haben einige in unseren Reihen, die Sebastian heißen.

Darüber hinaus seien herzlich alle Namenstagskinder eingeladen zu diesem Gottesdienst! Es gibt zwar viele, die Sebastian heißen. Aber es ist kaum zu befürchten, dass sie so zahlreich kommen werden, dass wir mit den Abstandregeln und dem Infektionsschutz in der Sebastianikirche in Schwierigkeiten geraten.

Zweierlei Gutes an Corona-Weihnachten

Zwei positive Dinge kann ich als Stiftspropst am Weihnachtsfest 2020 unter Ausgangssperre und Infektionsschutzkonzept erkennen.

Erstens der Gottesdienst im Freien am Heiligen Abend. Gemeinsam mit dem evangelischen Dekanat Landshut laden wir für 15.00 Uhr und 16.30 Uhr in den Prantlgarten zu einer halbstündigen Andacht ein. Das ist eine neue Art von Gottesdienst, an einem ganz zauberhaften Platz, sicher in stimmungsvoller Atmosphäre und herzlich gern gemeinsam mit den evangelischen Christen. Vielleicht gefällt uns das so gut, dass wir bei dieser Form auch künftig bleiben (wiewohl es erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand bedeutet). Gesetzt ist eine Obergrenze von 200 Teilnehmern. Die namentliche Anmeldung ist verpflichtend. Die Möglichkeit besteht Montag bis Mittwoch, 21.-23.12.2020, telefonisch im Büro der Stadtkirche zu den üblichen Öffnungszeiten (Frist: Mittwoch, 11.00 Uhr).

Dieser Gottesdienst kann der geistliche Auftakt für die Feier des Heiligen Abends in den Familien und Hausgemeinschaften sein, ebenso wie die Kinderkrippenfeiern am Nachmittag des Hl. Abend. Generell bedeuten die eingeschränkten Möglichkeiten zum Kirchgang an diesem Abend, dass es umso mehr auf die Feier unter dem Christbaum zuhause zuläuft, Weihnachten mit Sinn und Gehalt zu füllen. Also nicht nur Geschenke auspacken und ein wenig Tannenduft und Kerzenschein genießen, sondern in den Abend auch ein geistliches Element einbauen. Die Botschaft von der Ankunft des Retters Jesus Christus bekommt ganz eigenes Gewicht, wenn der Vater oder die Mutter ansagen, was gefeiert wird, und wenn man selbst ein Gebet laut betet. Anregungen dazu finden sich im Gottesdienstanzeiger und vielfach im Internet. Trauen wir es uns, unseren Familien, unseren Christen zu? Ja! Das sollten wir auf jeden Fall.

Sternsingeraktion soll nicht ausfallen

Die Sternsingeraktion, zu der unsere Kinder sonst in den ersten Tagen des neuen Jahrs unterwegs sind, kann in der gewohnten Form, mit Besuchen zuhause, nicht stattfinden. Es gilt der Corona-Lockdown. Aber den ehrenamtlichen Betreuerinnen, die sonst damit engagiert waren, lag daran, die Aktion auch dieses nicht einfach ausfallen zu lassen – nicht zuletzt wegen der Spenden für das Kindermissionswerk und seine Hilfsprojekte, die sonst einfach ausgeblieben wären. Deshalb hat man sich, in den einzelnen Pfarreien der Stadtkirche jeweils ein bisschen anders, überlegt, wie es gehen könnte. Und siehe da, es ist nicht ausgeschlossen, dass man am 6. Januar und in den Tagen drum herum als Sternsinger verkleidete Kinder entdecken kann, in der Kirche ohnehin, aber auch auf der Straße. Hoffentlich gelingt es, dass der Segen – auf welchen Wegen auch immer – wirklich in den Häusern ankommt. Jedenfalls sind alle Wohnungen und Häuser der Stadtkirche eingeschlossen, wenn wir am Hochfest, am 6. Januar, in der Kirche darum beten, dass der weihnachtliche Segen aus dem Stall von Betlehem bis in unsere guten Stuben und bis in die Herzen gelangt. „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus!“

Beginn der Firmvorbereitung

Am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und die Vorbereitung der gut 50 Firmlinge des Jahres 2021 auf die Feier der Firmung am 23. Juli 2021. Es wird ein Jahr mit verschiedenen intensiven Berührungspunkten mit dem kirchlichen Leben vor Ort und hoffentlich mit der Wirklichkeit Gottes in unserem Leben sein. Das Firmteam der Stadtkirche ist mit großer Kraft und Liebe dabei, dieses Programm zu entwerfen und mit allen erforderlichen Rücksichten auf die Corona-Situation durchzuführen. Besonders die Riege der Jungen hat sich daran gemacht, einen besonderen Gottesdienst zum Start der Firmvorbereitung zu gestalten. Dazu sind die Firmlinge am Abend des 1. Advent, Sonntag, 29.11.2020, 18.00 Uhr, nach St. Jodok eingeladen. Es wird eine gediegene, sorgfältig vorbereitete Liturgie sein, die auch eine innige Zeit der Anbetung einschließt.

Natürlich ist die Firmung immer vor allem ein persönliches Fest jedes einzelnen jungen Christen und dann immer noch ein Familienfest. Für die Vorbereitung haben wir ein Team. An der Pfarrgemeinde geht die Firmung so ziemlich vorbei. Aber es ist unsere junge Generation! Wenigstens mit einem gewissen Interesse und jedenfalls mit dem fürbittenden Gebet sollten wir sie begleiten.

Neuer Kanoniker zum Martinsfest

Das Martinsfest, das Patrozinium der Stiftsbasilika, kann in der momentanen Situation nicht in dem großen Rahmen gefeiert werden wie in den vergangenen Jahren. Ob die Pilgergruppe aus St. Martin – Kirchdorf a. d. Amper kommt, ist noch ungewiss. Den großen Martinszug mit den Kindern am Abend des Patroziniums können wir nicht durchführen.
Aber einen festlichen Gottesdienst in St. Martin am 15.11.2020 um 11.00 Uhr wollen wir auf jeden Fall feiern. Ein besonderer Glanzpunkt wird dabei die Aufnahme von Pfr. Armin Weyers als neuer Kanoniker ins Stiftskapitel St. Martin und Kastulus sein. Das Stiftskapitel hat ihn berufen, die beiden Bischöfe – der Kölner Kardinal Rainer M. Woelki, zu dessen Bistum Pfr. Weyers als Priester gehört, und der Münchener Kardinal Reinhard Marx, dem die Ernennung formal zukommt – haben zugestimmt. So kann er im Rahmen dieses Gottesdienstes sein Treueversprechen ablegen und die Insignien des Kanonikers entgegen nehmen, um künftig seinen Platz im Chorgestühl der Stiftsbasilika zu haben.
Wir sind Herrn Kanonikus (in spe) Weyers dankbar für seine schon langjährig bewährte Bereitschaft, Gottesdienste in St. Martin, in der Stadtkirche und darüber hinaus zu feiern und so in der Seelsorge mitzuwirken. Eine feste oder regelmäßige Einbindung in die Gottesdienstordnung der Stiftsbasilika ist nicht geplant. Er genießt weiterhin die Freiheiten eines Priesters im Ruhestand. Gratulation und Segenswünsche ihm und dem Stiftskapitel. Ad multos annos!

Bayerischer Schöpfungstag

Am Samstag, 26. September, findet in der Landshuter Innenstadt die Zentralveranstaltung zur diesjährigen „Schöpfungszeit“ statt, der Bayerische Schöpfungstag. Er wird ausgerichtet vom Bistum Regensburg in Kooperation mit dem Erzbistum München und Freising und einer ganzen Reihe von kirchlichen und nicht-kirchlichen Lokalen Partnern. Auch wir als Stadtkirche sind, vor allem mit dem Umweltausschuss des Stadtkirchenrats aktiv dabei.

Auftakt ist schon am Freitag, 25.09.2020, mit einer Andacht um „Fünf vor zwölf“ – tatsächlich 11.55 Uhr – in der Frauenkapelle. Natürlich ist die Anfangszeit „Programm“ und will sagen, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Einige Christen schließen sich auf diese Weise dem globalen Klimastreiktag an, den die „fridays for future“ veranstalten. Am Abend dieses Tages wird der Martinsturm als „Weltklima-Thermometer“ leuchten. Die wechselnde Farbe von blau nach rot zeigt an, wie sich der Planet im Lauf der letzten Jahrhunderte erwärmt hat. Natürlich hatten wir immer Eiszeiten und Warmzeiten. Aber die Schnelligkeit der Veränderung stellt die Menschheit momentan sicher vor eine besondere Herausforderung.

Am Samstag, 26.09.2020, beginnt das Programm um 9.30 Uhr in St. Jodok. Dr. Thomas Keyssner wird einen Impulsvortrag halten. Tagsüber gibt es Workshops und Infostände. Der Tag schließt mit einer ökumenischen Vesper, u.a. mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, um 16.00 Uhr in St. Martin.

Bis zum „Schöpfungstag“ ist auch noch die Fotoausstellung im Foyer des Büros der Stadtkirche zu sehen: „Tatort Garten – Ödnis oder Oase“. Sie ist zugänglich während der üblichen Öffnungszeiten.