Fronleichnam

Die Landshuter Pfarreien und der Katholikenrat laden wie jedes Jahr dazu ein, das Fronleichnamsfest groß und als deutliches Zeichen für eine lebendige Kirche in der Stadt zu begehen. Um 8.30 Uhr wird in der Stiftsbasilika St. Martin Gottesdienst gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger ist dabei Herr Dekan Alfred Wölfl. Anschließend zieht die große Prozession zum Dreifaltigkeitsplatz und durch die Altstadt nach Kloster Seligenthal.

Der Stiftspropst erinnert sich gern an Fronleichnam im vorigen Jahr: Die Lieder, die Texte, die Beteiligung der Gläubigen, das Wetter – alles hat so schön gepasst! Organisatorisch waren wir nahe an der Perfektion. So kann es dieses Jahr wieder werden, vielleicht noch ein bisschen größer und schöner. Allerdings werden die traditionellen drei eisernen Ritter der Prozession nicht voran reiten. Die Schwaiger, deren besonderes Privileg das seit Urzeiten war, bedauern, dass sie das nicht mehr zustande bringen. Die Zeiten bringen Veränderungen … aber ohne Wanken geht der Herr mit seiner Kirche durch die Zeiten und durch die Straßen unserer Stadt. Herzliche Einladung zu Fronleichnam!

Pfingsten

Das Pfingstfest wird in St. Martin mit dem Blütenregen aus dem Gewölbe gefeiert. In St. Jodok regnet es rote Federn herab. Vor allem aber rufen wir den Heiligen Geist auf uns herab. Nicht nur auf uns, die versammelte Gemeinde, sondern auf die ganze Kirche und die ganze Stadt.

Am Pfingstmontag – wie jedes Jahr eine ganz besondere Gelegenheit, nur einmal im Jahr – feiern wir das Patrozinium der Heilig Geistkirche gegenüber des Heilig Geistspitals in der Landshuter Altstadt. Alle Gottesdienste an Pfingsten bieten auch musikalisch eine besonders schöne Gestaltung.

Klausurtag der Pfarrgemeinderäte

Nach vielen Jahren gibt es mal wieder einen Klausurtag der Pfarrgemeinderäte mit Übernachtung. Die eigentliche Arbeitssitzung ist für Samstag, 20. April, 10.00 bis 17.00 Uhr, vorgesehen. Aber es tut dem Miteinander in der Stadtkirche und in den Gremien gut, wenn man auch freie Zeit miteinander verbringt. Darum bleiben wir anschließend noch über Nacht.

Der schöne Ort für die Tagung, das Kloster Zangberg, wo die Salesianerinnen ein Bildungshaus betreiben, hat auch den Charakter einer Wohltat, mit dem das Engagement der Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinderäten (und von dort aus bei allen möglichen Aktivitäten) honoriert wird. Der Ort ist, so hoffen wir, auch attraktiv für die Familien. Denn die Angehörigen der PGR-Mitglieder sind eingeladen, am Sonntag, 21. April, zur Heiligen Messe (Uhrzeit steht noch nicht fest, wir nehmen Rücksicht auf die Gegebenheiten vor Ort) auch nach Zangberg zu kommen, dort noch am Mittagessen teil zu nehmen und dann den weiteren Tag für einen schönen Ausflug zu nutzen.

Dultgottesdienst

Die Frühjahrsdult naht heran, auch wenn das Wetter zu Ostern noch gar nicht so frühlingshaft war (außer am Karsamstag). Tatsächlich folgt der Termin des großen Landshuter Volksfest dem Ostertermin. Wie immer ist der 3. Ostersonntag (heuer 14. April) der erste Dultsonntag, und die Stadtkirche lädt gemeinsam mit dem Marktamt der Stadt Landshut für 9.30 Uhr zum Dultgottesdienst ins große Festzelt ein. Die Stadtkapelle spielt. Der Stiftspropst steht der Hl. Messe vor und predigt.

Freuen wir uns auf eine friedliche, entspannte, fröhliche Dult – eine nicht unpassende Weise, die Osterzeit zu feiern.

Palmsonntag und Gründonnerstag

Palmsonntag und Gründonnerstag werden mit einer großen Liturgie gemeinsam in der Stadtkirche gefeiert.

Am Palmsonntag findet die Statio mit dem Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem und mit der Segnung der Palmzweige um 9.30 Uhr vor dem Hauptportal von St. Jodok statt. Mit von der Partie wird ein echter Esel sein. Von dort ziehen wir in Prozession, begleitet von Glockengeläut und Bläserklang (und, wenn er nicht zu störrisch ist, vom Esel) nach St. Martin, um dort die Liturgie mit der Passion und der Eucharistie fortzusetzen.

Zur Feier der Messe vom Letzten Abendmahl laden wir am Gründonnerstag um 19.00 Uhr nach St. Martin ein. Geplant ist, den Ritus der Fußwaschung durchzuführen. Als Kandidaten dafür sollen in diesem Jahre Tauf- und Firmpatinnen und -paten gefunden werden (es sind noch Plätze frei, um Hinweis und Vermittlung ist der Pfarrer dankbar!). Im Hintergrund steht, dass Kardinal Marx das Bistumsjubiläum 1.300 Jahre Hl. Korbinian in Freising nicht nur als historische Rückschau, sondern als aktuelle Vergewisserung unseres Christseins begangen haben will. Deswegen hat er auch im Hirtenwort zu Beginn der Fastenzeit das Thema „Taufe“ in den Mittelpunkt gestellt. Warum also nicht bei der Fußwaschung das Patenamt in den Fokus rücken? Es ist ein wertvoller Dienst, der da meist unscheinbar und verborgen im Privaten als kirchlicher Dienst geleistet wird.
Die Messe vom Letzten Abendmahl ist auch die passende Gelegenheit, die Heilige Kommunion in voller Form, „unter beiderlei Gestalt“ zu empfangen. Die Gläubigen sind eingeladen, nicht nur die Hostie zu empfangen, sondern auch aus dem Kelch zu trinken. Der Gottesdienst mündet in eine Prozession um die Martinskirche herum, wo außen am Chor die Ölberg-Kapelle erleuchtet sein wird. Das Allerheiligste wird in die Frauenkapelle getragen, wo sich eine stille Gebetszeit anschließt. Gegen 22.00 Uhr beschließen wir den Tag in der Frauenkapelle mit dem Nachtgebet, der Komplet.

Herzliche Einladung zu den großen Liturgien der Heiligen Woche!

Sieben Kirchen Wallfahrt

Eine Idee, die der Heilige Philipp Neri für die Pilgerfahrt zum Heiligen Jahr nach Rom entwickelt hat, der Besuch der sieben Hauptkirchen Roms, übertragen wir auf Landshut. Am 23. März 2024, Samstag vor Palmsonntag, lädt die Stadtkirche zu einem Rundweg zu sieben unserer Kirchen ein. Allein, zu zweit, als Familie oder mit Freunden; Einstieg überall und jederzeit möglich (Ausstieg auch, man muss nicht die ganze Runde von ca. 9 km mitmachen) … Man kann dabei Kirchen und Kapellen kennen lernen, wo man sonst nie hinkommt (oder die weitgehend geschlossen sind). Aber vor allem ist die Wallfahrt eine klassische Praxis der Buße, also genau passend für die österliche Bußzeit.

Um 11.00 Uhr gibt es in den vier Pfarrkirchen einen Pilgersegen zum Start. Aber, wie gesagt, man kann Zeit und Ort des Einstiegs frei wählen. In jeder der Kirchen wird man mit einem geistlichen Impuls empfangen – so etwa in St. Martin mit einer Kopie des berühmten Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres fast in Originalgröße. Das Labyrinth ist ja sozusagen komprimiert der Pilgerweg … nach Jerusalem, zum Himmel, ins Leben. Anderswo gibt es etwas mit auf den Weg, was man zum Beispiel an einer „Klagemauer“ in St. Peter und Paul niederlegen kann. In St. Jodok stehen Priester für Beichte und Aussprache zur Verfügung. In St. Jodok gibt es um die Mittagszeit auch eine Pilgersuppe zur leiblichen Stärkung, in Hl. Blut am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Bis 16.00 Uhr sind die Stationen in den sieben Kirchen geöffnet. Entwickelt wurde dieser geistliche Weg von einer Arbeitsgruppe unter der Federführung des Liturgiekreis von St. Jodok.

Beachten Sie dazu auch die in den Kirchen ausliegenden Handzettel.

Ihnen allen eine gute Fastenzeit! Wenn Sie Ihre geistlichen Vorsätze nicht die vollen 40 Tage durchhalten, dann ist das Ihre Chance: die ganze Fastenzeit an einem Tag!

Hauptfest der Marianischen Männerkongregation

Traditionell am 4. Fastensonntag – heuer der 10. März – findet das Hauptfest der Marianischen Männerkongregation Landshut statt. Um 9.00 Uhr feiern die Sodalen in der Stiftsbasilika St. Martin den Festgottesdienst. Vorher, auch schon am Samstag Nachmittag, werden in St. Martin großzügige Zeiten für die Beicht angeboten. Die jährliche Beichte zu Ostern gehört im Prinzip für jeden Katholiken zur Glaubenspraxis dazu; die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation pflegen diese Regel auch bewusst und aktiv. Nach dem Mittagessen am Sonntag werden in einer Andacht die Jubilare unter den Sodalen geehrt, die neuen in die Kongregation aufgenommen und als Zeichen des Glaubens in der Öffentlichkeit eine Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Neustadt gehalten.

Auch traditionell am 4. Fastensonntag, nämlich am Freitag/Samstag davor, gibt es seit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit 2016 die „24 Stunden für den Herrn“, eine stille Anbetung des Allerheiligsten in Verbundenheit mit vielen Betern rund um den Erdball. Dazu laden wir in die Frauenkapelle ein. Start ist mit der Kreuzwegandacht am Freitag, 8.3.2024, 17.00 Uhr in St. Martin; die Schlussandacht mit eucharistischem Einzelsegen findet am Samstag, 9.3.2024, wieder um 17.00 Uhr statt.

Zudem sei an den Weltgebetstag der Frauen erinnert, der in zeitlicher Nähe zum Internationalen Frauentag (8. März) stattfindet – heuer am 1.3.2024, 18.00 Uhr, in der Christuskirche. Auch dazu herzliche Einladung.

Start in die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit, die Fastenzeit zur Vorbereitung auf das große Fest im Kirchenjahr: Ostern! Versäumen Sie nicht, den Beginn bewusst zu begehen. Wir feiern am Aschermittwoch (14. Februar) Gottesdienst mit Auflegen des Aschekreuzes:
10.00 Uhr in St. Martin
18.00 Uhr in St. Jodok
18.00 Uhr in Hl. Blut
19.00 Uhr in St. Peter und Paul (Wortgottesdienst)

In der Woche des Aschermittwoch ist auch Anmeldeschluss für die Exerzitien im Alltag – ein vierwöchiger spiritueller Weg, um den Alltagsbetrieb zu unterbrechen und Ruhepunkte bewusst zu gestalten. Gott wirkt seine Befreiung, sein Heil im ganz normalen Leben. Wir müssen nur sensibel werden dafür und es gut in Blick nehmen. Bei wöchentlichen Treffen in der Gruppe der Teilnehmer (immer Dienstag, 19.00 – 21.00 Uhr, in der Krypta von St. Jodok; Termine: 20.2., 27.2., 5.3., 12.3. und 19.3.2024) bekommen Sie Gelegenheit zum Austausch über Ihre Erfahrungen und Impulse für die nächsten Tage. Zur Teilnahme eingeladen ist jeder, unabhängig von der Konfession oder anderweitigem kirchlichen Engagement. Es genügt ein bisschen Zeit und eine Portion Neugier. Auf Wunsch können auch Einzelgespräche mit den geistlichen Begleitern vereinbart werden: Pastoralreferentin Elisabeth Simon, Diakon Christian Schmidl, Schwester M. Eva Schötterlein. Für das schriftliche Material wird ein Teilnehmerbeitrag von 5 € eingesammelt.

Neue „Brücke“ in Arbeit

Eine neue Ausgabe unseres Stadtkirchenmagazins „Brücke“ ist in Arbeit. Anders als gewohnt erscheint die Winterausgabe diesmal aber nicht zu Weihnachten. Die redaktionelle Arbeit war nicht zu schaffen. Die „Brücke“ wird im neuen Jahr 2024 heraus kommen. Unser Schwerpunktthema diesmal, das Jubiläumsjahr des Erzbistums 2023/2024 – 1.300 Jahre seit der Ankunft des Heiligen Korbinian in Freising im Jahr 724, erlaubt die Verschiebung ins neue Jahr. – Schon jetzt ein Dank an alle, die für dieses Heft gearbeitet haben und noch arbeiten! Die Leserschaft darf sich wieder auf ein schönes, vielfältiges und interessantes Magazin freuen.

Weihbischof Bischof kommt

Weihbischof Wolfgang Bischof, seit Ostern der Bischofsvikar für die Seelsorgeregion Nord in unserem Bistum, setzt die Tradition seines Vorgängers fort und besucht uns am zweiten Weihnachtsfeiertag. Wir feiern alle gemeinsam mit ihm den Gottesdienst am Tag des Hl. Stephanus um 11.00 Uhr in St. Martin. Die Gottesdienste in den anderen Pfarrkirchen entfallen. All unsere Musikerinnen helfen zusammen: Es wird mit Soli, Chor und Orchester die „Missa in C“ von J. Fux und das „Transeamus usque Betlehem“ von J. Schnabel erklingen. Anschließend an das Pontifikalamt lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin zur Begegnung beim Frühschoppen in den Pfarrsaal ein.

Bis dahin wünschen wir allen Angehörigen der Stadtkirche und allen Gästen ein frohes, friedvolles, gnadenreiches Weihnachtsfest!