Fronleichnam

Nach zwei Jahren Pause kann in diesem Jahr wieder das Fronleichnamsfest in großem Stil gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen bereits. Hoffentlich ist die Tradition der Prozession durch die Stadt über die Corona-Zeit nicht abgerissen, sondern wird von vielen Gläubigen und von den Gruppen und Vereinen wieder aufgegriffen. Bei der Heiligen Messe um 8.30 Uhr in der Stiftsbasilika St. Martin wird Msgr. Josef Thalhammer, Pfarrer von St. Nikola, predigen. Anschließend zieht die Prozession auf dem bekannten Weg zum Dreifaltigkeitsplatz und über die weiteren Altäre beim Heiliggeistspital und bei St. Sebastian nach Kloster Seligenthal. Dort schließt sich ans festliche Tedeum die gesellige Brotzeit im Garten des Klosters an. Bitte den Termin am Donnerstag in der zweiten Wochen nach Pfingsten (16. Juni) fest einplanen!

Verstärkung in der Kirchenmusik

In der Kirchenmusik bekommt die Stadtkirche demnächst Verstärkung. Trotz angespannter Finanzlage hat sich der Haushalts- und Personalausschuss dazu entschlossen, die bestehende Assistenzstelle in einem geringen Stundenumfang zur Besetzung auszuschreiben. Ein Bedarf an Aushilfen für den Orgeldienst besteht ja tatsächlich immer wieder. Zudem braucht es an Festtagen, wenn sich ein Ensemble unmittelbar vor dem 11.00-Uhr-Gottesdienst einsingt, eine Organistenvertretung für den 9.30-Uhr-Gottesdienst oder für große Werke mit dem Stadtkirchenchor zwei Musiker, für die Chorleitung und an der Orgel. Und als weiterer, auch nicht unerheblicher Gesichtspunkt spielte es eine Rolle, dass wir so einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchs in der Kirchenmusik leisten wollen. Nun steht tatsächlich ein junger Student von der Kirchenmusikhochschule Regensburg in Aussicht, der das Team unserer beiden Musikerinnen unterstützen wird. Wir heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns darauf, noch eine weitere Klangfarbe im Orgelspiel in unseren Gottesdiensten zu hören.

Ministrantenfreizeit

Die Ministrantinnen und Ministranten der Stadtkirche sind eingeladen, von Ostermontag bis Donnerstag auf die Ministrantenfreizeit der Stadtkirche nach Bamberg mitzufahren. Es sieht alles danach aus, als würde die Pandemie langsam auslaufen. Daher trauen wir uns zu, so eine Fahrt in den Osterferien zu unternehmen. Bamberg ist eine attraktive Stadt und das gemeinsame Unterwegssein macht ohnehin Spaß. Begleitet werden unsere Ministranten vom Stiftspropst und zwei Müttern. Plätze im Jugendgästehaus mitten im Stadtzentrum sind reserviert.

Anmeldemodalitäten und Informationen gibt es bei Interesse auf direkte Nachfrage im Büro der Stadtkirche oder beim Stiftspropst. Herzliche Einladung an alle Ministranten!

Freie Mitarbeiterstelle im Seelsorgeteam

Im Seelsorgeteam der Stadtkirche wurde durch den Wechsel der Gemeindereferentin in die Seniorenpastoral der Dekanate Landshut und Geisenhausen eine Stelle frei. Sie war im Erzbistum München und Freising ausgeschrieben. Aber leider hat sich niemand beworben. Daher wird vorerst keine neue Pastoral- oder Gemeindereferentin zur Verstärkung des Seelsorgeteams in die Stadtkirche kommen. Aber die Stelle bleibt als offene Stelle erhalten. Das Personalressort versichert, sich um eine Besetzung im Rahmen des Personalplans 2030 zu bemühen.

Neuaufstellung Kirchenmusik

Die Kirchenmusik in der Stadtkirche befindet sich in einem gewaltigen Umbruch. Sie stellt sich, jetzt mit zwei Kirchenmusikerinnen, Frau Böhm und Frau Heim, neu auf. Der Chorgesang unserer Kirchenchöre und Ensembles hat über lange Strecken der Pandemie brach gelegen (umso erfreulicher, dass der Kantorengesang in der Zeit einen solchen Aufschwung genommen hat!). Wir stehen vor einer Neuaufstellung.

Deswegen waren alle am Chorgesang Interessierten, deren Adresse in den Verteilern unserer Musiker greifbar waren, und darüber hinaus natürlich alle an der Kirchenmusik Interessierten zu einem Treffen eingeladen, bei dem ich auch gemeinsam mit den beiden Kirchenmusikerinnen die Idee eines „Stadtkirchenchors“ vorgetragen hätte. Es wäre sicher wert, sich ein Konzept dafür mal näher anzuschauen. Dieser Neustart und alle Überlegungen und Entscheidungen dazu muss nun aber erstmal aufgeschoben werden. Der Termin am 27.11.2021 entfällt. Wir planen mal hoffnungsfroh mit einem neuen Termin am Samstag, 29.1.2022, im Pfarrsaal von St. Peter und Paul. Bis dahin hat sich hoffentlich entweder die pandemische Situation etwas beruhigt oder wir haben uns an die tagesaktuellen Tests gewöhnt. Ich bin zuversichtlich – nicht nur in Sachen Corona, sondern auch für die Kirchenmusik. Die Pausen, hat mir mein Klavierlehrer immer gesagt, sind für die Musik genauso wichtig wie die Noten! Die Pause verkraften wir! Es ist ja nur die Pause bis zum neuen Ansatz in der Chormusik. Für die Gestaltung der Gottesdienste haben wir ja zum Glück die Orgel und unsere Organisten.

Pfarrgemeinderatswahlen

Am Sonntag, 20. März, werden – bzw. wurden – bayernweit in allen Pfarreien die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Erstmals war die Stimmabgabe online möglich – eine sehr einfache und bequeme Option, die auch noch die Arbeit des Auszählens der Stimmen erleichtert.

Bis die neuen Pfarrgemeinderäte und der neue Stadtkirchenrat  ihre Arbeit aufnehmen können, wird noch einige Zeit vergehen. Zunächst treffen sich die gewählten Mitglieder, um zu entscheiden, ob und wenn ja, wer noch hinzu berufen werden soll. Dann trifft sich der gesamte Pfarrgemeinderat zu einer konstituierenden Sitzung, bei der die einzelnen Ämter vergeben werden: Vorsitz, stellvertretender Vorsitz, Schriftführung und die Beauftragung für einzelne Vertretungen, am wichtigsten die Vertretung im Stadtkirchenrat.

Für alles Engagement rund um die PGR-Wahlen, von der Mitarbeit in den Wahlausschüssen über die Kandidatur bis hin zur Bereitschaft zur Übernahme besonderer Engagements sei jetzt schon gedankt. Es zeigt sich: Es sind reichlich Leute da, denen am kirchlichen Leben vor Ort gelegen ist und die sich einbringen.

Stadtpatron Sebastian

Das große Sebastiani-Amt, zu dem die Stadtkirche gemeinsam mit der Stadt Landshut einlädt, findet am Sonntag, 23.1.2022, 11.00 Uhr, in St. Jodok statt. Zwar kann der Achdorfer Männergesangsverein infolge der Corona-Lage nicht die traditionelle „Landshuter Messe“ von Franz Kögler singen. Aber die Turmbläser werden den Gottesdienst festlich gestalten und die Stadtspitze wird vertreten sein. An diesem Sonntag findet in St. Jodok kein eigener Pfarrgottesdienst um 9.30 Uhr statt. Alle sind eingeladen, das Sebastiani-Amt um 11.00 Uhr mitzufeiern.

Auch der eigentliche Gedenktag des Heiligen wird gefeiert, der 20. Januar. In St. Sebastian wird an diesem Donnerstag um 18.00 Uhr die Hl. Messe zum Patrozinium gefeiert. Die Königlich Privilegierten Feuerschützen feiern in St. Sebastian wieder einen eigenen Gottesdienst. Die Wirte und Gastronomen der Stadt kommen dazu am Montag nach Sebastiani zur Messe nach St. Martin.

In den Museen der Stadt Landshut läuft zur Zeit eine Ausstellung in Kooperation mit den Kgl. Priv. Feuerschützen, die das Schützenwesen – mitsamt seinem Patron, dem Hl. Sebastian – als wesentlichen, gemeinschaftsstiftenden Faktor innerhalb der Landshuter Bürgerschaft seit über 500 Jahren darstellt. Für diese Ausstellung hat die Kirchenverwaltung St. Jodok das Votivbild des Zacharias Lehrhuber, das anlässlich des Isarhochwassers 1771 gestiftet wurde, als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Eine Kopie davon hängt aber nach wie vor in unserer Sebastiani-Kirche.

Ökumenischer Gottesdienst in St. Martin

Am Sonntag, 16. Januar, 17.00 Uhr, findet in der Stiftsbasilika St. Martin der ökumenische Gottesdienst im Rahmen der Gebetswoche um die Einheit der Christen statt. Die Gebetswoche selbst dauert immer von 18. bis 25. Januar (dem Fest der Bekehrung des Apostel Paulus). Aber für uns in Landshut war das Datum des Sonntags voraus passender. Für uns … das sind das Evangelisch-Lutherische Dekanat, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Freikirche der Sieben-Tages-Adventisten, die Altkatholische Kirche und wir Katholiken, die beiden Dekanate des Bistums Regensburg und München, federführend hier der Katholikenrat der Stadt Landshut. Predigerin wird in diesem Jahr Frau Dekanin Dr. Nina Lubomierski sein. Herzliche Einladung!

Mitarbeiterstelle ausgeschrieben

Im internen Stellenportal des Erzbistums München und Freising ist eine Vollzeitstelle für eine pastorales Mitarbeiterin oder einen pastoralen Mitarbeiter ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 16. Januar 2022. Die Stellenbesetzung könnte dann zum nächsten möglichen Zeitpunkt erfolgen.

Wir hoffen damit auf Verstärkung für unser Seelsorgeteam. Zu den beiden Priestern, Stiftspropst Dr. Baur und Pfarrvikar P. Casimir würde eine Pastoralreferentin oder Gemeindereferentin gut passen, um die Vielfalt der pastoralen Berufe – oder besser: der pastoralen Aufgaben in der Stadtkirche! – abzubilden. Gewiss haben wir auch in den Kirchenmusikerinnen, den Sekretärinnen und den Ehrenamtlichen viel Frauen-Power und tatkräftige Unterstützung in der Seelsorge. Aber eine theologisch gut qualifizierte hauptamtliche Mitarbeiterin wäre schon sehr erwünscht. Wir hoffen auf interessante Bewerbungen!

Corona Schutzkonzept

Die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ist erlaubt unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts, das vom Erzbistum München und Freising in Abstimmung mit den staatlichen Behörden erarbeitet ist. Die jüngste Novellierung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die seit 24.11.2021 in Kraft ist, gilt selbstverständlich für uns in der Kirche. Die Umsetzung im Detail muss aber noch ausgearbeitet werden.

Der Zutritt zu den Gottesdiensten ist für alle frei, die nicht aufgrund allgemeiner Symptome oder einer positiven Testung oder als Kontaktperson zu einer infizierten Person möglicherweise Ansteckungsträger von Covid-19 sind. Dabei ist sorgfältig auf den Infektionsschutz und die Hygienemaßnahmen zu achten, die inzwischen erprobt sind: Abstand halten, durchgängiges Tragen der Mund-Nase-Bedeckung (FFP-2 Standard), Hygiene.

Wir haben uns schon weitgehend an die Corona-Maßnahmen gewöhnt und stellen fest, dass sich auch unter diesen besonderen Umständen eine würdige und aufbauende Liturgie feiern lässt. Das danken wir Ihrer aller Sensibilität für den Ernst der Infektionsgefahr, Ihre Achtsamkeit und Kooperationsbereitschaft. (FJB)