Hauptfest der Marianischen Männerkongregation

Traditionell am 4. Fastensonntag – heuer der 10. März – findet das Hauptfest der Marianischen Männerkongregation Landshut statt. Um 9.00 Uhr feiern die Sodalen in der Stiftsbasilika St. Martin den Festgottesdienst. Vorher, auch schon am Samstag Nachmittag, werden in St. Martin großzügige Zeiten für die Beicht angeboten. Die jährliche Beichte zu Ostern gehört im Prinzip für jeden Katholiken zur Glaubenspraxis dazu; die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation pflegen diese Regel auch bewusst und aktiv. Nach dem Mittagessen am Sonntag werden in einer Andacht die Jubilare unter den Sodalen geehrt, die neuen in die Kongregation aufgenommen und als Zeichen des Glaubens in der Öffentlichkeit eine Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Neustadt gehalten.

Auch traditionell am 4. Fastensonntag, nämlich am Freitag/Samstag davor, gibt es seit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit 2016 die „24 Stunden für den Herrn“, eine stille Anbetung des Allerheiligsten in Verbundenheit mit vielen Betern rund um den Erdball. Dazu laden wir in die Frauenkapelle ein. Start ist mit der Kreuzwegandacht am Freitag, 8.3.2024, 17.00 Uhr in St. Martin; die Schlussandacht mit eucharistischem Einzelsegen findet am Samstag, 9.3.2024, wieder um 17.00 Uhr statt.

Zudem sei an den Weltgebetstag der Frauen erinnert, der in zeitlicher Nähe zum Internationalen Frauentag (8. März) stattfindet – heuer am 1.3.2024, 18.00 Uhr, in der Christuskirche. Auch dazu herzliche Einladung.

Sieben Kirchen Wallfahrt

Eine Idee, die der Heilige Philipp Neri für die Pilgerfahrt zum Heiligen Jahr nach Rom entwickelt hat, der Besuch der sieben Hauptkirchen Roms, übertragen wir auf Landshut. Am 23. März 2024, Samstag vor Palmsonntag, lädt die Stadtkirche zu einem Rundweg zu sieben unserer Kirchen ein. Allein, zu zweit, als Familie oder mit Freunden; Einstieg überall und jederzeit möglich (Ausstieg auch, man muss nicht die ganze Runde von ca. 9 km mitmachen) … Man kann dabei Kirchen und Kapellen kennen lernen, wo man sonst nie hinkommt (oder die weitgehend geschlossen sind). Aber vor allem ist die Wallfahrt eine klassische Praxis der Buße, also genau passend für die österliche Bußzeit.

Um 11.00 Uhr gibt es in den vier Pfarrkirchen einen Pilgersegen zum Start. Aber, wie gesagt, man kann Zeit und Ort des Einstiegs frei wählen. In jeder der Kirchen wird man mit einem geistlichen Impuls empfangen – so etwa in St. Martin mit einer Kopie des berühmten Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres in Originalgröße. Das Labyrinth ist ja sozusagen komprimiert der Pilgerweg … nach Jerusalem, zum Himmel, ins Leben. Anderswo gibt es etwas mit auf den Weg, was man zum Beispiel an einer „Klagemauer“ in St. Peter und Paul niederlegen kann. In St. Jodok stehen Priester für Beichte und Aussprache zur Verfügung. In St. Jodok gibt es um die Mittagszeit auch eine Pilgersuppe zur leiblichen Stärkung, in Hl. Blut am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Bis 16.00 Uhr sind die Stationen in den sieben Kirchen geöffnet. Entwickelt wurde dieser geistliche Weg von einer Arbeitsgruppe unter der Federführung des Liturgiekreis von St. Jodok.

Beachten Sie dazu auch die in den Kirchen ausliegenden Handzettel.

Ihnen allen eine gute Fastenzeit! Wenn Sie Ihre geistlichen Vorsätze nicht die vollen 40 Tage durchhalten, dann ist das Ihre Chance: die ganze Fastenzeit an einem Tag!

Start in die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit, die Fastenzeit zur Vorbereitung auf das große Fest im Kirchenjahr: Ostern! Versäumen Sie nicht, den Beginn bewusst zu begehen. Wir feiern am Aschermittwoch (14. Februar) Gottesdienst mit Auflegen des Aschekreuzes:
10.00 Uhr in St. Martin
18.00 Uhr in St. Jodok
18.00 Uhr in Hl. Blut
19.00 Uhr in St. Peter und Paul (Wortgottesdienst)

In der Woche des Aschermittwoch ist auch Anmeldeschluss für die Exerzitien im Alltag – ein vierwöchiger spiritueller Weg, um den Alltagsbetrieb zu unterbrechen und Ruhepunkte bewusst zu gestalten. Gott wirkt seine Befreiung, sein Heil im ganz normalen Leben. Wir müssen nur sensibel werden dafür und es gut in Blick nehmen. Bei wöchentlichen Treffen in der Gruppe der Teilnehmer (immer Dienstag, 19.00 – 21.00 Uhr, in der Krypta von St. Jodok; Termine: 20.2., 27.2., 5.3., 12.3. und 19.3.2024) bekommen Sie Gelegenheit zum Austausch über Ihre Erfahrungen und Impulse für die nächsten Tage. Zur Teilnahme eingeladen ist jeder, unabhängig von der Konfession oder anderweitigem kirchlichen Engagement. Es genügt ein bisschen Zeit und eine Portion Neugier. Auf Wunsch können auch Einzelgespräche mit den geistlichen Begleitern vereinbart werden: Pastoralreferentin Elisabeth Simon, Diakon Christian Schmidl, Schwester M. Eva Schötterlein. Für das schriftliche Material wird ein Teilnehmerbeitrag von 5 € eingesammelt.

Neue „Brücke“ in Arbeit

Eine neue Ausgabe unseres Stadtkirchenmagazins „Brücke“ ist in Arbeit. Anders als gewohnt erscheint die Winterausgabe diesmal aber nicht zu Weihnachten. Die redaktionelle Arbeit war nicht zu schaffen. Die „Brücke“ wird im neuen Jahr 2024 heraus kommen. Unser Schwerpunktthema diesmal, das Jubiläumsjahr des Erzbistums 2023/2024 – 1.300 Jahre seit der Ankunft des Heiligen Korbinian in Freising im Jahr 724, erlaubt die Verschiebung ins neue Jahr. – Schon jetzt ein Dank an alle, die für dieses Heft gearbeitet haben und noch arbeiten! Die Leserschaft darf sich wieder auf ein schönes, vielfältiges und interessantes Magazin freuen.

Weihbischof Bischof kommt

Weihbischof Wolfgang Bischof, seit Ostern der Bischofsvikar für die Seelsorgeregion Nord in unserem Bistum, setzt die Tradition seines Vorgängers fort und besucht uns am zweiten Weihnachtsfeiertag. Wir feiern alle gemeinsam mit ihm den Gottesdienst am Tag des Hl. Stephanus um 11.00 Uhr in St. Martin. Die Gottesdienste in den anderen Pfarrkirchen entfallen. All unsere Musikerinnen helfen zusammen: Es wird mit Soli, Chor und Orchester die „Missa in C“ von J. Fux und das „Transeamus usque Betlehem“ von J. Schnabel erklingen. Anschließend an das Pontifikalamt lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin zur Begegnung beim Frühschoppen in den Pfarrsaal ein.

Bis dahin wünschen wir allen Angehörigen der Stadtkirche und allen Gästen ein frohes, friedvolles, gnadenreiches Weihnachtsfest!

Advents-(Mit)Singen

Der Liturgiekreis St. Jodok, das Kantorenensemble der Stadtkirche und unsere beiden Kirchenmusikerinnen laden am Samstag vor dem 2. Advent (9.12.2023), 18.00 Uhr nach St. Jodok ein. Dargeboten werden alte und neue Advents- und Weihnachtslieder, viele davon zum Mitsingen. Alle Altersgruppen sind eingeladen, alle, die Freude haben am Mitsingen von Liedern, aber auch alle, die ein adventliches Konzert genießen wollen. Auf dem Programm stehen sowohl Klassiker wie Zoltán Kodály, „Veni, veni, Emmanuel“ oder der gregorianische Hymnus „Conditor alme siderum“, als auch gut bekannte Adventlieder aus dem Gotteslob oder das leicht zu singende Lied „Herr, komm herab in das Dunkel“ von Alfred Hochedlinger. Der Eintritt ist frei, über zahlreiche Besucher und mutiges Mitsingen freuen sich die Musikerinnen und Musiker der Stadtkirche.

Frauentragen

Das „Frauentragen“ ist ein schöner Brauch, den es andernorts seit langem gibt. Die Arbeitsgruppe in Hl. Blut, die sich im Auftrag des Stadtkirchenrats Gedanken für die Gestaltung des Advents in der Stadtkirche macht, will ihn heuer auch bei uns aufbringen. Was bedeutet das?

„Sich öffnen für Gott und sich öffnen für den Mitmenschen“ – diese adventliche Haltung wird praktiziert, indem – eine nach der anderen, Tag für Tag – Familien ihr Haus oder ihre Wohnung öffnen für eine kleine Andacht mit anderen. Im Mittelpunkt steht (bereits besorgt!) die Holzfigur einer schwangeren Madonn: Maria, die das göttliche Kind bereits im Leib trägt. Sie wird im Rahmen einer kleinen Andacht jeweils aufgenommen und am nächsten Tag weiter gegeben. Dabei begegnen sich mindestens zwei Familien und beten miteinander, gern auch andere, nicht nur an „ihrem“ Tag, wenn sie an der Reihe sind. Weil der Advent 2023 so kurz ist, wird die Aktion auf vier Wochen ausgeweitet. Sie startet am 25. November um 17.00 Uhr mit einer Andacht in der Pfarrkirche Hl. Blut. Dorthin kehrt die Madonna, nachdem alle vier Pfarreien der Stadtkirche eine Woche mit sieben Stationen organisiert haben, zur Kinderkrippenfeier am Nachmittag des Heiligen Abends auch wieder zurück.

Die Pfarrgemeinderäte haben schon begonnen, den Weg der Gottesmutter durch die Stadtkirche zu organisieren. Wer sie von sich aus gern einmal bei sich aufnimmt, darf sich aber auch direkt im Büro der Stadtkirche melden.

70 Jahre Pfarrkirche St. Peter und Paul

Es war der 15. November 1953, als die Pfarrkirche St. Peter und Paul geweiht worden ist. So können wir ein 70-jähriges Jubiläum feiern. Dazu ist ein Festgottesdienst am Sonntag, 19.11.2023, 9.30 Uhr geplant. Anschließend wird es die Gelegenheit zu einem geselligen Zusammensein geben. Einer Anregung des Pfarrgemeinderats folgend hat der Stiftspropst dazu den früheren Pfarrer und alle ehemaligen Kapläne, Seelsorgerinnen und Seelsorger von St. Peter und Paul eingeladen, soweit sie noch leben. So werden sich nette Begegnungen und Gespräche mit schönen Erinnerungen ergeben.

Die ganze Stadtkirche gratuliert!

Am gleichen Tag wird in Stadt, Staat und Gesellschaft der Volkstrauertag begangen. Die Opfer von Krieg, Gewalt, Unfällen und Katastrophen sollen nicht vergessen sein. Vor allem bedeutet dieser Tag aber auch eine Vergewisserung der Pflicht aller zur Arbeit für den Frieden. – Bei allem Gedenken, auch beim Pfarrei-Jubiläum, verbindet sich die Erinnerung an früher mit dem Blick auf das, was es braucht für die Sicherung der Zukunft. In diesem Sinn: Glückwunsch an St. Peter und Paul zur Vollendung einer runden Zahl und Segenswunsch für die weiteren Jahre!

Besuchsdienst bei Alten und Kranken

Zum dritten Mal wird der ökumenische Ausbildungskurs für seelsorgliche Besuche bei alten oder kranken Menschen im Bereich von ganz Landshut und darüber hinaus angeboten. Der Kurs wird katholischerseits verantwortet von den Beauftragten für Krankenpastoral Yvonne Achilles, für Seniorenpastoral Erika Gandorfer, evangelischerseits von Pfarrerin Johanna Krieger. Er startet mit einem „Informations- und Entscheidungsabend“ am 9.11.2023. Eine Bewerbung muss aber schon vorher, bis spätestens 27.10.2023, eingereicht werden. Alle wichtigen Informationen sind in dem Flyer zu finden, der in den Pfarrkirchen ausliegt oder hier abgerufen werden kann.

Bittgang für die Schöpfung

Die Zeit von 1. September bis 4. Oktober (Gedenktag des Hl. Franz von Assisi) begehen die christlichen Kirchen mit zunehmender Aufmerksamkeit als „Schöpfungszeit“. Im Nachdenken, Beten, Diskutieren, Erleben und Erfahren, letztlich auch im christlich inspirierten politischen Handeln wenden wir uns dem Wunderwerk Gottes zu, unserer Erde, unserer Natur, wie sie ist und wie sie bedroht ist. „Für das Klima hoffen, heißt handeln,“ lautet das diesjährige Motto. Auch in der Stadtkirche wird in diesem Rahmen zu mehreren Veranstaltungen eingeladen.

Mit dem Fahrrad in die Ochsenau: Am 9. September um 15.00 Uhr laden die katholische Pfarrei St. Peter und Paul, die evangelische Erlöserkirche und der Umweltausschuss Stadtkirche Landshut zum „Bittgang für die Schöpfung“ ein. Es geht mit dem Fahrrad zum Naturjuwel „Ochsenau“. Gemeinsamer Start ist an der Erlöserkirche. Impulse zum Thema Schöpfung gibt es an einzelnen Stationen. Kathy Mühlebach-Sturm vom Bund Naturschutz wird durch die einzigartige Natur der Ochsenau führen.

P. Dr. Jörg Alt SJ in St. Martin: Auf Einladung des Umweltausschuss der Stadtkirche und organisatorisch unterstützt vom Christlichen Bildungswerk Landshut kommt am Sonntag, 24. September um 11.00 Uhr der als Klimaaktivist und Buchautor bekannte Jesuitenpater Jörg Alt nach St. Martin. Er feiert den Gottesdienst und predigt. Anschließend wird zum Gespräch in den Pfarrsaal eingeladen.

Tiersegnung in St. Peter und Paul: Schon eine gute Tradition ist die jährliche Segensfeier für Tiere am Vorabend des Gedenktags des Hl. Franz von Assisi in St. Peter und Paul. Am Feiertag 3. Oktober sind groß und klein mit großen und kleinen Tieren um 17.00 Uhr in den Pfarrsaal eingeladen. Dort findet ein Friedensgebet statt, bei dem die anwesenden Hund, Katzen, Vögel und andere Tiere gesegnet werden.

„Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde geschaffen hat.“