Kastulusfest

Der Gedenktag des Hl. Kastulus (am 15.5. wird jährlich an die Überführung der Reliquien von Moosburg nach Landshut erinnert) wird in der Stiftsbasilika heuer am Sonntag, 19. Mai 2019, in der Abendmesse um 18.30 Uhr festlich begangen. Wir freuen uns dazu über den Besuch einer Abordnung aus Moosburg, die bereits angekündigt ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird hinten in der seitlichen Turmkapelle in der Basilika, wo sich die Grablege der Stiftspröpste befindet, eine Gedenkplatte für die Pfarrer und Stiftspröpste von St. Martin  eingeweiht. Die Namensliste der Geistlichen von der Gründung zusammen mit der Stadtgründung 1204 bis heute hat nach dem aktuellen Stand der Forschung dankenswerterweise Benedikt Schramm zusammengestellt. Die Tafel wurde aus Adneter Marmor von der Fa. Hauptner gefertigt. Die Finanzierung übernimmt – auch dafür herzlichen Dank! – der Kirchenrestaurierungsverein St. Martin. Zur Feier dieses Anlasses lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin im Anschluss an den Gottesdienst und die Segung der Tafel zum Stehempfang ein, bei schönem Wetter auf dem Martinsfriedhof, bei Regen und Kälte im Pfarrheim.

Erstkommunionen und Firmung

In der Osterzeit feiern wir mit unserer jungen Generation die Sakramente. Ein Jahrgang hat Erstkommunion, ein Jahrgang Firmung.

Die Erstkommunionen finden am 4. und 5. Sonntag der Osterzeit (12. und 19. Mai) in den vier Pfarrkirchen statt, zur Firmung kommt am 23.05.2019 Weihbischof Dr. Haßlberger um 9.00 Uhr zum Gottesdienst nach St. Martin.

Den Abschluss der Vorbereitung auf das Sakrament bildet die Beichte. Die Erstkommunionkinder waren schon beim Beichten, für die Firmlinge ist es am 11.5.2019 soweit. Vielen Dank allen, die unsere Kinder und Jugendlichen an die Sakramente heran und ins Glaubensleben eingeführt haben. An erster Stelle stehen da die Eltern. Mächtig ins Zeug gelegt und mit viel Liebe und Aufmerksamkeit um die Kinder gekümmert haben sich aber vor allem die Vorbereitungsteams aus der Pfarrei, für die Erstkommunion Herr Kaplan Werner und einige Mütter der Kommunionkinder und weitere Ehrenamtliche, für die Firmung unser festes Firmteam von Ehrenamtlichen rund um die Gemeindereferentin Frau Werner. Vielen Dank! Allen sei nun ans Herz gelegt, für unsere Kinder und Jugendlichen zu beten und sie an ihrem großen Tag und darüber hinaus auf diese Weise zu unterstützen.

Maiandachten in der Stadtkirche

Der Wonnemonat Mai beinhaltet, angefangen mit dem Fest der „Patrona Bavariae“ am 1. Mai, die Verehrung der Gottesmutter Maria mit der volkstümlichen Form der Maiandachten. Maiandachten bieten ja so viele Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung! Sie bieten den schönen Anlass, unsere kleinen Kirchen und Kapellen aufzusuchen. Musikalisch haben wir eine breite Tradition von hoher „musica sacra“ und populären volksmusikalischen Elementen, aus der wir schöpfen können. Thematisch lässt sich aus dem biblischen Fundament vieles gewinnen, wo uns die Mutter Gottes und die Mutter der Kirche inspiriert und weiter hilft im geistlichen Leben. Herzliche Einladung zu den Maiandachten.

Zusätzlich zum wöchentlichen Gottesdienstanzeiger liegt in den Pfarrkirchen ein Faltblatt aus, wo die Termine der Maiandachten in der Stadtkirche aufgelistet sind. Fast an jedem Tag im Mai findet irgendwo bei uns in der Stadtkirche eine kleine oder größere Versammlung zu Ehren der Gottesmutter statt.

Gottesdienst zu „Landshut läuft“

Der Landshuter Lions Club veranstaltet Jahr für Jahr mit wachsendem Zuspruch „Landshut läuft“. Diesmal haben die Lions angeregt, dass in Verbindung mit diesem Lauf-Event auch ein Gottesdienst in St. Martin stattfindet. Darauf bin ich gern eingegangen. Überhaupt darf ich sagen, dass der Lauf-Event, auch wenn mir natürlich nicht schmeckt, dass er am Sonntag Vormittag stattfindet, im Detail stets mit  Rücksichtnahme und in guter Abstimmung mit der Kirche geplant wird. Dazu passt, dass sich die Veranstalter jetzt auch einen Gottesdienst am Vorabend gewünscht haben, wenn die Läufer zur Ausgabe der Startnummern alle schon einmal zusammen kommen.

Also: Herzliche Einladung zum „Läufergottesdienst“ am Samstag, 27.4.2019, 17.00 Uhr, in der Stiftsbasilika St. Martin. In der Osterwoche haben wir ohnehin einen berühmten Lauf im geistlichen Programm: Sie – Petrus und der andere Jünger – „sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab“ (Joh 20,4).

Auf den nächsten besondern Gottesdienst können wir auch schon voraus schauen: Am Sonntag, 4.5.2019, findet um 9.30 Uhr wieder der traditionelle Dultgottesdienst im großen Festzelt auf der Landshuter Frühjahrsdult statt.

Fußwaschung am Gründonnerstag

Zur Fußwaschung am Gründonnerstag in der abendlichen Liturgie in St. Martin sind aus der ganzen Stadtkirche die Gratulantinnen und Gratulanten eingeladen, die unseren hochbetagten Jubilaren die Grüße und Glückwünsche der Pfarrei überbringen. Stiftspropst Baur möchte damit ein Zeichen setzen, wie wertvoll dieser Dienst ist. Übrigens hat er auch die Texte der Gratulationsschreiben überarbeitet und versichert, dass er die aus der Bibel entnommenen Gedanken und die guten Wünsche wirklich aufrichtig meint und weitergeben möchte.

Das Ehrenamt, die Grüße zu überbringen, geschieht so kontinuierlich, still und leise, dass es kaum je besondere Beachtung findet. Aber es ist so beglückend für die Jubilare, wenn sie Besuch bekommen, und das ist immer wieder auch erfüllend für die ehrenamtlichen Gratulantinnen und Gratulanten! Und es ist so sehr im Geist des Herrn, der uns – nach dem Johannesevangelium – mit der Fußwaschung ein „Beispiel gegeben hat, damit auch ihr so tut, wie ich an euch getan habe“! Ja, es ist es wert, am Gründonnerstag als Auslegung der Botschaft von der Lebenshingabe Christi vor Augen geführt zu werden. Herzliche Einladung zur Mitfeier der „Messe vom Letzten Abendmahl“ in den Pfarreien oder (stadtkirchlich) um 19.00 Uhr in St. Martin!

Offene Stellen Kirchenmusik

Ein großer Umbruch steht für das Jahr 2019 im Bereich der Kirchenmusik bevor. Die bisherigen Musiker gehen in den Ruhestand, neue müssen gefunden werden. Hinter den Kulissen waren schon länger Verhandlungen mit dem Kirchenmusikamt und der Finanzkammer des Erzbistums München und Freising gelaufen. Jetzt ist die erhoffte Freigabe da: Wir dürfen zwei Vollzeitstellen für Kirchenmusiker in der höchsten Qualifikationsstufe („A-Musiker“) ausschreiben. Eine davon, mit Schwerpunkt auf der Stiftsbasilika St. Martin, ist ab sofort zu besetzen, die andere, mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit vielfältigen Musikgruppen und musikalischen Richtungen, ab 1. September. Bisher hatte jede Pfarrkirche „ihren“ Kirchenmusiker. Bei aller schwerpunktmäßigen Zuordnung zu bestimmten Kirchen und bei aller Rücksicht auf die erforderliche Kontiuität und persönliche Verbundenheit zwischen den Chören und Musikgruppen und „ihrem“ professionellen Leiter (bzw. Leiterin), ist doch das Einsatzfeld für die neuen Musiker jeweils die ganze Stadtkirche. Der regelmäßige Organistendienst bei Pfarrgottesdiensten, Werktagsgottesdiensten, Beerdigungen usw. muss einfach effizient und klug eingeteilt werden … wie es eigentlich mit Urlaubsvertretungen und sonstigen Aushilfen jetzt auch schon ist. Den Text der Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wenn es gelingt, geeignete Musiker für Landshut zu gewinnen, hätten wir die personellen Ressourcen, um das reiche musikalische Leben der Stadtkirche weiter zu pflegen – im vollen Umfang! Sicher nicht in der exakt gleichen Weise, weil ja bei jedem Musiker eine ordentliche Portion Charisma und Liebe für bestimmte musikalische Elemente dabei ist. Aber im Niveau, in der Breite, im Umfang des musikalischen Lebens muss nichts verloren gehen von dem, was unsere vielen Chöre und Musikgruppen bisher zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen zustande bringen. Dann braucht es eigentlich nur noch das treue Dabeibleiben der musikalisch Engagierten … und bei den Chören natürlich die immer wünschenswerte stetige Verjüngung.

Nach dem Fasching – die Fastenzeit

Vorerst haben wir eine lange Faschingszeit. Aber der Fasching hat seinen Sinn und seinen Wert nur im Hinblick auf die dann folgende Fastenzeit, die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern. Die Fastenzeit ist es wert, bewusst begonnen und auch ein wenig geplant zu werden.

Am Aschermittwoch sind alle herzlich eingeladen, das Aschenkreuz zu empfangen, in der Messe am Vormittag (10.00 Uhr) in St. Martin oder am Abend in einer Messe in St. Jodok oder Hl. Blut, oder in einer Andacht in St. Peter und Paul oder St. Michael (Schweinbach). Die Uhrzeiten entnehmen Sie, bitte, dem aktuellen Gottesdienstanzeiger.

Mit Voranmeldung schon vor dem Aschermittwoch sind Sie eingeladen, an den „Exerzitien im Alltag“ teil zu nehmen. Die Impulstreffen finden wieder im Mutterhaus der Solanusschwestern statt und werden gestaltet von Sr. Eva Schlötterlein und Gemeindereferentin Erika Gandorfer. Jeweils mittwochs (beginnend am 13.3.2019), 19.30 bis 21.30 Uhr.

Ebenfalls schon vorab können Sie sich mit einem „Fastenkalender“ der Aktion Misereor (dem Bischöflichen Hilfswerk) ausrüsten, um für sich persönlich einen täglichen Impuls zur Besinnung zu bekommen. Die Kalender (Selbstkostenpreis 2,41 €) liegen in den Pfarrkirchen zum Mitnehmen aus.

Neue Orgel für Caritas-Altenheim St. Rita

Sind Sie ein Freund der Kirchenmusik? Oder kennen Sie einen Freund der Kirchenmusik? Oder einen Freund des St. Ritaheims?

Die Orgel in der Kapelle des Caritas-Altenheims St. Rita „pfeift aus dem letzten Loch“. Aber jetzt bietet sich die Gelegenheit, eine sehr gut erhaltene gebrauchte Orgel zu erwerben. Nach der Expertise unserer Kirchenmusiker ein hochklassiges Instrument. Und das für den Freundschaftspreis von 1.000 €. Dafür suchen wir einen (oder mehrere) Spender! Kontakt: Stiftspropst Dr. Baur oder Heimleitung St. Ritaheim.

Gebetswoche um die Einheit der Christen

Jedes Jahr wird in der Woche vom 18. bis zum 25. Januar (dem Fest „Pauli Bekehrung“) zur Gebetswoche um die Einheit der Christen aufgerufen. Auch in Landshut wird aus diesem Anlass ein zentraler ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Er findet statt am Sonntag, 20.1.2019, 17.00 Uhr, in der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Predigen wird die Generaloberin der Solanus-Schwestern, Sr. M. Christine Mirlach.

In verschiedenen Ansprachen zur Ökumene, unter anderem von Kardinal Kurt Koch, dem vatikanischen „Minister“ für die Einheit der Christen, wurde zuletzt immer häufiger darauf hingewiesen, dass das Christentum weltweit die am meisten verfolgte und drangsalierte Religion darstellt. Dabei machen diejenigen, die gegen das Christentum vorgehen, keinen Unterschied zwischen den Konfessionen. Wir haben allen Anlass, uns mit den Christen in Not zu solidarisieren. Dabei wird auch die Solidarität zwischen den Konfessionen hierzulande wachsen.

Das Motto der diesjährigen Gebetswoche, die von der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ gestaltet wird, lautet: „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ (Dtn 16,20a).

Hl. Sebastian

Der Stadtpatron, der Hl. Sebastian, hat seinen Gedenktag am 20. Januar. Heuer trifft das auf einen Sonntag. Zwar wird daraus kein Jubeljahr wie in Santiago de Compostela, wo groß gefeiert wird, wenn der Gedenktag des Hl. Jakobus auf einen Sonntag fällt. Aber eine ganze Reihe von festlichen Gottesdiensten zu Ehren des Hl. Sebastians gibt es doch: Die Königlich privilegierten Feuerschützen Landshut treffen sich am Samstag, 19.1.2019, 10.30 Uhr, im Sebastianikirchlein zur Hl. Messe. Der Stadtrat feiert den Sonntagsgottesdienst am 20.1.2019, 11.00 Uhr, in St. Martin mit. Und die Landshuter Wirte und Gastronomen finden sich am Montag, 21.1.2019, um 10.00 Uhr in St. Martin zu ihrem traditionellen Sebastianiamt ein. Und schließlich noch einmal in der Sebastianikirche selbst am 23.1.2019, 18.00 Uhr, der Wallfahrtsfrauenverein.

Aus der Tradition der Sebastiani-Verehrung in Landshut stammen drei barocke Fahnenbilder, die über Jahre im Kunstdepot des Erzbistums eingelagert waren. Jetzt haben wir sie nach Landshut zurück geholt und aufgehängt. Wer uns im Pfarrbüro besucht, kann eines im Sekretariat anschauen. Sicher ist die freundliche Sekretärin auch bereit, interessierten Besuchern die beiden anderen zu zeigen, die sich im Konferenzraum „St. Sebastian“ befinden.