Leuchtbilder zum Weihnachtsfestkreis

Der Geisenhausener Künstler Mario Schoßer hat eine Serie von Bildern zum Weihnachtsfestkreis geschaffen und sie in als Leuchtbilder auf Echtantik-Glas realisiert. Sie werden während der Adventszeit in der Krypta von St. Jodok ausgestellt sein. Vor drei Jahren waren sie schon einmal in der Turmhalle von St. Martin zu sehen.

Zu der Bilderserie hat Stiftspropst Franz Joseph Baur Texte verfasst. Bilder und Texte zusammen werden in einem schönen kleinen Bändchen zur Ausstellung angeboten. Die Bilder von Mario Schoßer sind auch als Doppelkarten erhältlich, bestens geeignet für Weihnachtsgrüße.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag vor dem 1. Advent, 28.11.2019, 19.00 Uhr, in der Krypta von St. Jodok wird herzlich eingeladen.

Patrozinium St. Martin

Mit dem gleichen Programm wie in jedem Jahr wird das Patrozinium der Stiftsbasilika St. Martin am Sonntag, 10.11.2019, gefeiert. Am Vorabend werden die Pilger aus der Martinspfarrei Kirchdorf an der Amper erwartet. Sie schließen die 40 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit der Hl. Messe in St. Martin ab. Zum Festgottesdienst am Sonntag um 11.00 Uhr erwartet die Gläubigen eine große musikalische Gestaltung. Und mit Einbruch der Dunkelheit schlägt die Stunde der Kinder mit ihren Martinslaternen. Um 17.00 Uhr beginnt das Martinsspiel vor dem Hauptportal von St. Jodok, und dann geht der Zug in die Martinskirche. Ob auch heuer wieder ein Hl. Martin auf einem echten Pferd dabei sein kann, ist noch nicht sicher. Der Vorschlag des Stiftspropst, die Geschichte in die heutige Zeit zu übertragen und statt des Pferds einen schnittigen Ferrari vorfahren zu lassen, wurde vom Seelsorgeteam verworfen. Wenigstens eines ist sicher: Die Kinder bekommen in St. Martin wieder Brezen, mit denen sie das Teilen und Abgeben gleich mit ihren Eltern, Omas, Opas oder Geschwistern üben können.

Romfahrt der Stadtkirche

Am Samstag, 26.10.2019, startet eine Gruppe aus der Stadtkirche zu einer Reise nach Rom. Die Initiative dazu war vom Pfarrgemeinderat St. Martin ausgegangen. Und weil so eine Fahrt immer gute Früchte für das geistliche Leben abwirft und weil er die Stadt seiner Studienzeit immer gern herzeigt, war der Stiftspropst schnell bereit, so etwas mit dem Bayerischen Pilgerbüro zu organisieren. Leider war die Resonanz in den zuerst eingeladenen Gremien, den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen, nicht so groß, aber nachdem die Einladung für alle Interessierten geöffnet wurde, kam doch noch eine schöne Gruppe von 23 Mitfahrern zustande. Mit-Fliegern, um genau zu sein. Wer – was uns gut ansteht – aus christlicher Verantwortung ökologische Bedenken gegenüber dem Fliegen hat, kann gut einen Ausgleich schaffen für die damit verbundene erhöhte CO2-Belastung: Man findet im Internet leicht Möglichkeiten, wo man mit Spenden dafür sorgen kann, dass Bäume gepflanzt werden, die dieses CO2 wieder aufnehmen.

Am Sonntag, 27.10.2019, feiern wir mit Papst Franziskus den Gottesdienst zum Abschluss der Amazonas-Synode mit. Aber auch eine Hl. Messe in St. Peter im kleinen Kreis unter uns steht auf dem Programm. Neben den „must-have-seen“-Highlights in der Stadt selbst steht auch ein Ausflug ins Kloster Subiaco, das auf den Hl. Benedikt zurückgeht, auf dem Programm. Und wenn es Leute gibt, die sich mehr als auf all das auf das italienische Essen freuen, werden bestimmt auch sie nicht enttäuscht werden. Aber im Wesentlichen ist es doch eine Pilgerfahrt. Wir nehmen gern Anliegen mit zu den Gräbern der Apostel. Und zu Allerheiligen sind wir pünktlich wieder zurück.

300 Jahre Maria Bründl

Am 20. Oktober 2019 wird das Jubiläum begangen: 300 Jahre Wallfahrtskirche Mari Bründl. Freilich, die Wallfahrt ist schon älter, sie beginnt am 30. September 1661, als der Riemer Thomas Amplatz aus Landshut die Quelle aufsucht, die an der Stelle der heutigen Wallfahrtskirche zutage getreten war. Vier Wochen später stellte er eine Kreuzsäule mit einer Kopie des Gnadenbilds vom Passauer Maria-Hilf-Berg auf. Er betet, wie es die Chronik zu berichten weiß, davor mit seiner Familie den Rosenkranz.

Treue Beterinnen und Beter versammeln sich jeden 13. des Monats in Maria Bründl und beten den Fatima-Rosenkranz in den Anliegen unserer Welt. Sie nehmen sich dafür Zeit, halten inne in ihrem Alltag und widmen ihr Bestes, ihr Gebet, den Nöten unserer Zeit. Maria in dem Gnadenbild „Maria Hilf“ ist ihnen dabei stets im Blick, und sie, die Gottesmutter, blickt auf uns Menschen in unserer Unruhe und Friedlosigkeit.

Am Sonntag, 20. Oktober, wird nun das Jubiläum der Kirche Maria Bründl festlich begangen. Um 9.00 Uhr findet ein Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger in der Pfarrkirche Hl. Blut statt. Die kroatische Gemeinde, die sonst um diese Uhrzeit ihren Gottesdienst hat, feiert mit. Anschließend geht es in Prozession nach Maria Bründl, dort wird eine kurze Andacht gehalten, und dann geht die Prozession zurück zur Pfarrkirche. Im Pfarrheim besteht anschließend die Einladung zum Mittagessen. Der Kirchenchor, die kroatische Musikgruppe „Quo vadis“ und  die Hofberger Blechbläser wirken musikalisch mit.

Herzliche Einladung zur Mitfeier an alle Gläubigen!

Jubiläen Pfarrer Mundigl

Am Sonntag, 29.09.2019, wird Prälat Josef Mundigl wieder einen Sonntagsgottesdienst in Hl. Blut feiern. Er freut sich sehr darauf, seinen Hofbergern zeigen zu können, dass er wieder beachtlich gut auf den Beinen ist. Geistig frisch und guter Dinge ist er ohnehin, wie eh und je, aber eben nach seinem Sturz, der Operation und der Rehabilitation auch körperlich wieder so fit, dass er sich zutraut, mit guter Unterstützung in der Pfarrkirche die Hl. Messe zu feiern. Vor allem freut er sich auf den Gottesdienst auch, weil darin zwei persönliche Jubiläen gefeiert werden sollen, nachgeholt vom Juli sein 90. Geburtstag und ziemlich genau passend vom Datum die runden 20 Jahre, die er inzwischen als Seelsorger auf dem Hofberg tätig ist. Die Predigt zu seinem Geburtstag hat er dem Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur angetragen. Herzliche Einladung also zum Festgottesdienst am Sonntag, 29.09.2019, um 11.00 Uhr, in Hl. Blut. Anschließend lädt der Pfarrgemeinderat zur Gratulation und zur persönlichen Begegnung in den Pfarrsaal ein.

Zwei Bischofsbesuche

Gleich zweimal wird Weihbichof Dr. Bernhard Haßlberger in nächster Zeit zu uns in die Stadtkirche kommen. Die erste Gelegenheit ist die Aussendung einiger neuer Wortgottesdienstleiter, darunter auch eine ganze Riege für unsere Gemeinden St. Peter und Paul, St. Jodok und Hl. Blut. Wir brauchen sie für  Gottesdienste in den Altenheimen. Und wir können sie auch gut brauchen, um zusätzlich zu den sonntäglichen Eucharistiefeiern noch andere Gottesdienstformen zu entwickeln und zu pflegen, durch die die Feier des Sonntags erweitert, vertieft und vervielfältigt wird. Herzliche Einladung, diesen Wortgottesdienstleitern zusätzlich zur offizellen kirchlichen Sendung auch den Rückhalt im Volk Gottes mitzugeben, indem Sie den Gottesdienst mitfeiern am Samstag, 21.09.2019, 18.00 Uhr, in St. Peter und Paul.
Der nächste Besuch des Weihbischofs darf auch schon angekündigt werden. Am  20.10.2019 wird das Jubiläum 300 Jahre Maria Bründl gefeiert. Merken Sie sich schon einmal das Datum vor. Die Details – wohl ein Festgottesdienst in Hl. Blut und eine Prozession nach Maria Bründl – müssen erst noch abgesprochen werden. Weihbischof Dr. Haßlberger hat sein Kommen zugesagt.

Zweiter Jahrestag der Gründung der Stadtkirche

Am Sonntag, 22. September 2019, begehen wir den 2. Jahrestag der Gründung der Stadtkirche. Zu diesem Anlass sind die Gläubigen aus allen vier Pfarreien eingeladen, den Gottesdienst um 9.30 Uhr in St. Jodok mit zu feiern. Die Einladung bekommt insofern einen gewissen Nachdruck, als an diesem Vormittag die Pfarrgottesdienste in St. Peter und Paul und in Hl. Blut, sowie der Gottesdienst in der Dominikanerkirche entfallen. Nur die Gottesdienste in der Ursulinenkirche, die fremdsprachigen Gottesdienste und die 11-Uhr-Messe in St. Martin als ein landshut-weit bekannter fester Termin werden wie gewohnt gefeiert. Vor allem aber sei positiv geworben für diese Gelegenheit, als Stadtkirche aus vier Pfarreien, auch mit allen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, einmal im Jahr gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Im Rahmen dieses Sonntagsgottesdiensts wird auch der neue Pfarrvikar P. Dr. Joseph Meenpuzhackal offiziell begrüßt . Anschließend an die Hl. Messe sind alle eingeladen, auf einen Stehempfang gleich gegenüber ins Büro der Stadtkirche mit zu kommen. Dort ist Gelegenheit, mit dem neuen Pfarrvikar und überhaupt mit den Seelsorgern und untereinander ins Gespräch zu kommen.

LUX

Am Samstag, 07.09.2019, findet, beginnend mit der Hl. Messe um 19.00 Uhr, in der Stiftsbasilika St. Martin die Nacht der offenen Kirche „LUX“ statt. Lukas Hunger, Jugendkulturpreisträger des Rotary Clubs Landshut 2019, hat mit seinem Team wieder eine fantastische Lichtinstallation für die Basilika entworfen und wird einen biblischen Text mit Musik und Licht in Szene setzen. Den ganzen Abend über besteht Gelegenheit, in eine besondere geistliche Atmosphäre in St. Martin einzutauchen, zu beten, zu verweilen, zu betrachten, ein Anliegen vor Gott zu bringen. Den ganzen Abend über stehen auch Priester als Gesprächspartner oder Beichtväter zur Verfügung.  Die Veranstaltung schließt um 23.00 Uhr mit dem Nachtgebet der Kirche, der Komplet.

Schon am Vorabend, Freitag, 06.09.2019, wird die Martinskirche illuminiert sein. Um 20.00 Uhr geben die Jubilation Singers aus St. Jodok ein Konzert. Der Eintritt ist frei, eingeladen sind alle, insbesondere die Passanten, die zum Late-Night-Shopping in der Altstadt unterwegs sind.

Indischer Ordensmann als Pfarrvikar

Als Ersatz für den scheidenen Kaplan Philipp Werner, hat das Personalressort in München entschieden, ab 1.9.2019 P. Dr. Joseph Meenpuzhackal OST für die Stadtkirche anzuweisen. P. Joseph ist gebürtig aus Indien (Kerala), Ordensmann vom Orden der Kleinen Hl. Therese von Lisieux (Ordo Sanctae Teresitae), zum Priester geweiht in Indien 1994, 54 Jahre alt und seit 2000 (mit mehrjährigen Unterbrechungen für Studienaufenthalt in Rom und eine ordensinterne Aufgabe im Heimatland) in Deutschland tätig. Wir heißen ihn herzlich willkommen und sind dankbar für seine Dienste als Priester.

Zuvor gilt es aber noch Herrn Kaplan Werner in aller Form zu verabschieden. Er wird am Sonntag, 28. Juli, die 11-Uhr-Messe in St. Martin feiern. Dazu sind alle Gläubigen und besonders alle Ministranten aus der Stadtkirche herzlich eingeladen. Anschließend findet ein Stehempfang neben der Kirche (bei schlechtem Wetter im Pfarrheim St. Martin) statt, bei dem Gelegenheit ist, ihm ein persönliches Wort mit auf den Weg zu geben. Nach seinem Urlaub (ab der zweiten Augustwoche) wird er als Pfarrer in Poing bei München antreten.

Bundestreffen der Ackermanngemeinde

Die Ackermann-Gemeinde ist eine Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche. Sie wurde 1946 von katholischen Heimatvertriebenen aus Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien gegründet, die sich positiv und konstruktiv mit ihrem Schicksal auseinandersetzen wollten. Seither ist enorm viel an deutsch-tschechischer Friedensarbeit geleistet worden. Und der künftige Bedarf an Friedensarbeit in Europa wird nicht geringer!

Die Stadt Landshut war gleich bereit, das diesjährige Bundestreffen hier aufzunehmen. Selbstverständlich sind wir auch als Stadtkirche daran in geschwisterlichem Geist und mit der ein oder anderen konkreten Aktion gern beteiligt.

Bereits am 18. Juli wird in der Turmhalle von St. Martin die Ausstellung „Zeugen für Menschlichkeit“ eröffnet. Darin wird der christliche sudetendeutsche Widerstand gegen das Nazi-Regime in Einzelportraits von bemerkenswerten Persönlichkeiten gewürdigt. Höhepunkt des Bundestreffens ist die Bayerisch-Böhmische Kulturnacht am 2. August 2019. Das bunte Veranstaltungsprogramm können Sie den üblichen Plakatsäulen entnehmen : Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, eine Theateraufführung und ein Mitmach-Programm bis hin zu einer bayerisch-tschechischen Disco. Täglich werden während des Bundestreffens besondere Gottesdienste mit verschiedenen Bischöfen und mit musikalischer Gestaltung durch das Ensemble „Rohrer Sommer“ und andere gefeiert. Dazu sind nicht nur die Teilnehmer des Bundestreffens, sondern selbstverständlich alle Christen in Landshut herzlich eingeladen. Die einzelnen Termine findet man in unserem wöchentlichen Gottesdienstanzeiger.

Das wird eine große Sache! Und dient einem wertvollen und großen Ziel.