Nach 18-jähriger Renovierungsarbeit kann in diesem Sommer die Jesuitenkirche St. Ignatius wieder eröffnet werden – nicht mustergültig renoviert (dazu fehlen einfach die finanziellen Mittel), aber gesichert, gesäubert und zweckmäßig wieder hergerichtet. Gefeiert wird die Wiedereröffnung mit einem Festgottesdienst, zu dem Kardinal Reinhard Marx am Dienstag, 16. Juni 2026, 19.00 Uhr nach Landshut kommt. Auch Vertreter des Jesuitenordens werden dazu kommen. Der Orden hat die Kirche ja gebaut und hatte mit dem Kolleg zusammen (heute: die Polizei) ein großes geistliches Zentrum. Ebenso werden Vertreter des Malteserordens anwesend sein, die für kurze Zeit nach der Aufhebung des Jesuitenordens und bis zur Säkularisation die Kirche innehatten.
Wir sind stolz darauf, der Landshuter Öffentlichkeit diesen Kirchenraum wieder zur Verfügung stellen zu können. Wenigstens bis zu einem Gitter hinten soll die Kirche auch täglich geöffnet sein und einen Blick hinein ermöglichen. In Vorbereitung ist auch ein neuer Kirchenführer aus der Feder von Stephan Kaupe, der im Verlag Josef Fink erscheinen wird. Es fehlen nur noch die Fotos.
Wie wird die Jesuitenkirche dann genutzt? Sicher ab und zu für den Gottesdienst. Es ist ja eine Kirche. Aber sie eignet sich auch für Konzerte. Für ein musikalisches Leben, das zur Würde des gottesdienstlichen Raums passt, sind wir gerne offen. Zuerst aber haben wir Anlass, dankbar zu feiern, dass ein so großes Projekt zum guten Abschluss gekommen ist.