Aurelia Werner hört auf

Frau Aurelia Werner war seit langem neben ihrer Tätigkeit als Religionslehrerin mit einigen Stunden bei uns beschäftigt, zunächst in der Pfarrei St. Peter und Paul, dann in der Stadtkirche. Die willkommene Mög­lichkeit, ihre Stunden in der Schule aufzustocken, war für sie jetzt Anlass, sich zu verändern. Sie hat angekündigt, zum neuen Schuljahr im Herbst mit Vollzeit in den Religionsunterricht zu gehen und die Mitarbeit als Gemeindereferentin in der Stadtkirche zum Sommer zu beenden.
Frau Werner hat früher die „Verantwortlichenrunde“ bei der Gestaltung von Jugend­gottesdiensten in St. Peter und Paul begleitet, die ökumenischen Kon­takte zur Erlöserkirche betreut und war vor allem beauftragt mit der jährlichen Firm­vorbereitung. Dafür hat sie das Firmteam mit aufgebaut, das sich in St. Peter und Paul bewährt und diesen Dienst dann für die ganze Stadtkirche übernom­men hat. Auch in der Erstkommunionvorbereitung hat sie wertvolle Beiträge geleistet. Ein herzliches Vergelt’s Gott für die Mitarbeit über die Jahre hin! Und für den weiteren Berufs- und Lebensweg unsere besten Wünsche!
Einen passen­den Rahmen für ihren persönlichen Abschied wird es geben.

 

Stadt Landshut gedenkt Corona-Opfer

Der Gedenkort, wo mit einer Osterkerze vor der Figur des schmerzhaften, leidenden und mitleidenden Christus in der Seitenkapelle der Stiftsbasilika, an die Corona-Toten erinnert wird, ist inzwischen gut angenommen worden. Seit dem Start mit vier weißen Steinen am 13. März (zum Jahrestag des ersten Lockdowns) sind zahlreiche weitere Steine hinzu gekommen, die mit Namen und Sterbedaten beschriftet sind.

Bis zum 18. April, dem Tag, an dem in Deutschland offiziell der Corona-Toten gedacht wurde, hat die Stadt Landshut 101 Verstorbene registriert. Die Stadt Landshut hat sich dem öffentlichen Gedenken mit Trauerbeflaggung, mit einer Zeitungsanzeige und mit einem Gedenkakt im Sonntagsgottesdienst in St. Martin angeschlossen. Zur Hl. Messe in der Stiftsbasilika war der Oberbürgermeister zusammen mit dem 2. Bürgermeister und der 3. Bürgermeisterin sowie einigen Stadträten anwesend. Er sprach ein Grußwort und legte eine Blumenschale am Gedenkort in der Seitenkapelle nieder. Auch der evangelische Pfarrer der Christuskirche sprach ein Gebet. Auf diese Weise erinnern wir an die Toten. Vor allem bleiben wir ihnen aber im Gebet verbunden, in der gläubigen Hoffnung, dass sich vor allem Gott an sie erinnert.

Ostergruß in den Briefkästen

Zum Ostergruß in den Briefkästen habe ich eine ganze Reihe von erfreuten, dankbaren Rückmeldungen bekommen. Die Idee mit der Streichholzschachtel war gut. Die Mühe des Eintütens und Austragens hat sich gelohnt. Herzlichen Dank für diesen Einsatz!

Die Streichhölzer sind in den Wohnungen und Häusern wohl auch noch nicht aufgebraucht. Oder haben Sie mehrmals täglich die Osterkerze bei Ihnen auf dem Tisch oder unter dem Kreuz im Herrgottswinkel angezündet? Die Osterzeit dauert ja auch noch an, Ostern soll nachhallen – ins Leben hinein. Ostern wird gefeiert bis Pfingsten. Oder mindestens bis Christi Himmelfahrt. Da gab es früher den liturgischen Brauch, im Gottesdienst die Osterkerze feierlich auszublasen. Das habe ich einmal in Italien erlebt, und es hat großen Eindruck auf mich gemacht, war aber fast schmerzlich. Wir halten uns in den Gottesdiensten der Stadtkirche an die geltende liturgische Ordnung und lassen die Osterkerzen brennen bis Pfingsten.

Gedenken an die Corona-Toten

Am Samstag, 13.3.2021, 17.00 Uhr – fast auf den Tag genau ein Jahr nach Beginn des ersten Lockdowns – haben wir in St. Martin eine Vesper gefeiert, in der wir der Corona-Toten dieses ersten Jahres der Pandemie gedachten. Ein solches Gedenken plant ja auch der Staat. Bundespräsident Steinmeier hat es für den 18. April vorgesehen. Kardinal Marx hat in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit die Gemeinden ebenfalls dazu aufgefordert. Im Stadtkirchenrat wurde das befürwortet und ein kleines Projektteam um den Stiftspropst hat sich ans Planen und Gestalten gemacht. Es wurde eine ergreifende Andacht. Gedankt sei dabei auch der Kirchenmusik unter Lorenz Höß für den Gesang a capella und einer betroffenen Familie aus der Stadtkirche für das persönliche Zeugnis.

Damit ist nun ein fester Gedenkort in einer Seitenkapelle der Stiftsbasilika eingerichtet. Eine Kerze brennt vor der Figur des schmerzgebeugten Herrn Jesus Christus. Es liegen weiße Steine bereit, um an einzelne Verstorbene mit Vorname und Todesdatum zu erinnern. Im Hintergrund steht die Offenbarung des Johannes, wo es heißt: „Wer siegt, dem werde ich einen weißen Stein geben und auf dem Stein steht ein neuer Name geschrieben, den nur der kennt, der ihn empfängt.“ (Offb 2,17). Für die weiteren Anliegen, im Zusammenhang mit der Pandemie und auch sonst, steht ja immer der Kasten mit den Fürbittkärtchen bei der Schmerzhaften Muttergottes zur Verfügung. Wir wollen die Toten nicht vergessen. Wir beten für sie!

O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.

Rätselspaziergang rund um den Hofberg

Um die Weihnachtszeit unter der besonderen Lockdown-Situation kreativ zu gestalten, hat sich das Familiengottesdienst-Team der Pfarrei Hl. Blut etwas Besonderes für Jung und Alt einfallen lassen: einen Rundgang innerhalb der Hofberger Gemeinde, spannend gemacht als Weg mit allerlei Rätseln und Aufgaben.
Besonders aufwändig gestaltet war die Rätselfrage vor dem BRK-Seniorenwohnsitz. Als Zeichen der Gemeinschaft mit den Seniorinnen und Senioren übermittelten die „Rätselfreunde“ auf vorbereiteten Karten persönliche Wünsche, Grüße und Sprüche, die an einem schön geschmückten Christbaum vor dem BRK-Heim angebracht wurden.
Start und Ziel des Weges war die Station vor dem Pfarrbüro Hl. Blut, wo die benötigte Anleitung mit Wegbeschreibung und Fragenkatalog bereitgestellt war. Ebenso konnte die Aktion über QR-Code oder von der Homepage der Pfarrei heruntergeladen werden. So haben sich viele Menschen in Gemeinschaft (unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen) auf den Weg gemacht und erlebten frohe Stunden!

Das Familiengottesdienst-Team Hl. Blut hat sich über die zahlreichen positiven Rückmeldungen sehr gefreut und lädt nun gleich zu einem weiteren Angebot ein, einem Briefkasten-Spaziergang! Auch wieder eine Anregung, wie man mit Kindern kreativ werden und hinaus gehen kann. Und damit anderen noch Freude macht. Näheres dazu demnächst auf der Homepage der Pfarrei Hl. Blut.

Sebastiani-Amt im kleinen Rahmen

Das traditionelle große Sebastianiamt mit dem Stadtrat, musikalisch gestaltet vom Achdorfer Männerchor und den Turmbläsern mit der Kögler-Messe, konnte wegen Corona nicht stattfinden. Ebenso mussten die einzelnen Sebastianiämter ausfallen, zu denen sich verschiedene Vereine und Gruppen üblicherweise treffen. Stattdessen hatte der Stiftspropst am eigentlichen Gedenktag, dem 20. Januar, in die Sebastianikirche zu einer nicht öffentlichen Hl. Messe um 12.00 Uhr eingeladen. Und alle waren mit den Spitzenrepräsentanten gekommen: die Stadt mit Oberbürgermeister Alexander Putz und 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, die Stadtkirche mit der Vorsitzenden des Stadtkirchenrats Rita Faltermeier und St. Jodok mit der stv. PGR-Vorsitzenden Dagmar Müller, die Vorstände der Wallfahrtsfrauen, der Königlich Privilegierten Feuerschützen und des Landshuter Hotel- und Gastronomenverbands. Dazu ein Ministrant namens Sebastian als Vertreter aller Namenstagskinder und zwei Vertreter der Anbetungsgruppe, die derzeit wöchentlich in St. Peter und Paul zusammenkommt, aber natürlich nach wie vor Heimat in der Sebastianikirche hat. In diesem kleinen Kreis war es ein schönes, würdiges Sebastianiamt. Nicht nur wurde auf diese Weise eine Tradition lebendig gehalten. Der Hl. Sebastian, traditionell Patron gegen die Pest, wurde auch als Fürsprecher in dieser Corona-Zeit angerufen. Dazu predigte der Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur.  Zur unverletzbaren Würde des Menschen gehört, ganz wie man am edlen, von den Pfeilen nicht entstellten Leib des Märtyrers Sebastian sieht, mindestens dreierlei in dieser Corona-Zeit: die Leitung durch die Vernunft, der solidarische Blick auf die Betroffenen und der hoffnungsfrohe Ausblick auf ein gutes Leben nach oder auch mit Corona.

Hl. Abend ökumenisch im Prantlgarten

Dankbar, froh und erleichtert sind Stiftspropst Franz Joseph Baur und die evangelische Dekanin Dr. Nina Lubomierski, dass die beiden halbstündigen Gottesdienste zum Auftakt des Hl. Abends im Prantlgarten so gut von statten gegangen sind. Die Plätze – zweimal 200 Teilnehmer waren zugelassen – waren bei der telefonischen Anmeldung im Büro der Stadtkirche binnen zwei Stunden ausgebucht. Auf der Wiese war dann viel Platz, so dass zu keiner Zeit das Gefühl aufkam, es würde in Sachen Infektionsschutz riskant oder unangenehm. Freilich war die Stimmung sehr corona-geprägt, von der Zulassung durch den Ordnungsdienst mit gelben Warnwesten über das Abstandhalten bis zum Masketragen … obwohl man unter der Maske dann vielleicht doch heimlich „Stille Nacht“ mitsingen konnte. Das Wetter spielte mit, und jedenfalls der zweite Gottesdienst, der in die Abenddämmerung hinein reichte, war wirklich stimmungsvoll. Jedenfalls waren die beiden Zelebranten selbst am Ende ganz weihnachtlich gestimmt. Es gab auch viele positive Rückmeldungen. Und am wichtigsten: Das Evangelium von der Ankunft des Retters wurde verkündet! Weihnachten wurde gefeiert!

Allerdings ist der Kirchgang am Nachmittag des Hl. Abend nur eine Art Auftakt für die Feier in der Familie. Der eigentliche Gottesdienst des Weihnachtsfests ist die Christmette. Die Christmetten waren leider nicht als nächtliche Gottesdienste möglich, wie sie geistlich und liturgisch vorgesehen sind. Die vorgezogenen Eucharistiefeiern waren schlecht besucht – begreiflich: zu dieser unsympathischen Uhrzeit, mit all den Corona-Umständen. Aber auch die weiteren Gottesdienste an den Weihnachtstagen waren eher schlecht besucht. So war es doch ein Weihnachtsfest mit spürbaren Einschränkungen. Mit Ostern und Weihnachten hat nun bald ein ganzes Kirchenjahr unter Corona gelitten. Was das für das christliche Leben bedeutet, wird sich langfristig zeigen. Aber jedenfalls gehören die Andachten draußen „auf dem Feld“, wo seinerzeit die Hirten „lagerten“, zum Gewinn dieser schwierigen Zeit.

Musica Sacra Landshut e.V.

Schon im Frühjahr wurde mit formal erforderlichen Zahl von sieben Gründungsmitgliedern der Verein „Musica Sacra Landshut e.V.“ als Förderverein für die Kirchenmusik der Stadtkirche gegründet. Nachdem notariell alles in trockenen Tüchern war und wir uns trauen durften, mit allen Corona-Auflagen auch wieder einmal einen Gottesdienst in großem Stil zu feiern, wurde der Kirchweih-Sonntag in der Stiftsbasilika dazu auserkoren, den Verein der Öffentlichkeit vorzustellen. Das geschah in einem festlichen und gut besuchten Gottesdienst, zu dem der Stiftspropst einige prominente Ehrengäste begrüßen konnte und der musikalisch unter der Leitung des Chorregenten der Stiftsbasilika, Lorenz Höß, dank des Vokalensembles St. Martin und der Choralschola St. Martin, sowie dank seines eigenen Könnens an der Orgel zu einem ganz herausragenden Genuss wurde.
Beim anschließenden Stehempfang skizzierte der Vorsitzende des Vereins „Musica Sacra“, August Huth, die Ziele: Der Verein will nicht nur Geld sammeln und zur Verfügung stellen, sondern wirklich eine gemeinschaftliche Plattform für die Interessierten an der Kirchenmusik bilden. Und die Gelder dienen nicht nur der Ermöglichung besonderer musikalischer Glanzpunkte in Gottesdiensten und Kirchenkonzerten in der Stadtkirche, sondern auch der Nachwuchsarbeit, die mit den Allerkleinsten anfängt. Diese Ausrichtung bekräftigte in seinem Grußwort dann auch noch einmal der Diözesan-Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. Stefan Zippe, der zu diesem Anlass aus München gekommen war. Damit ist der Verein am Start und die Werbung um Mitglieder und Spendengelder beginnt!

Firmung in der Dominikanerkirche

Die Firmung 2020 hat stattgefunden, und es war ein schönes Fest für den Jahrgang von Jugendlichen, die in diesem Corona-Jahr an der Reihe war. Der Erzbischof hatte festgelegt, dass die Firmungen noch in diesem Jahr stattfinden sollten, allerdings in kleinerem Rahmen. Deshalb haben alle leitenden Pfarrer die vorübergehende Befugnis bekommen, die Firmung zu spenden.
In der Stadtkirche wurden die gut 60 Firmlinge (einige haben auch einen auswärtigen Termin zur Firmung beim Weihbischof wahrgenommen) auf drei Gottesdiensten in der Dominikanerkirche aufgeteilt. Um den Gottesdienst nicht über Gebühr lang werden zu lassen (so war noch die geltende Regel vor der Sommerpause), waren die Firmlinge, aber nur die Firmlinge allein, schon eine Woche vorher einmal zu einer Eucharistiefeier in der Dominikanerkirche zusammen. Jetzt, am Freitag und Samstag, 16./17. Oktober 2020, fanden die drei Gottesdienste mit Paten und Familien statt, in denen sie das Sakrament der Firmung erhalten haben. Die festliche Bläsermusik, der herrliche Kirchenraum, die Schar von Ministranten (zumeist aus dem Firmteam der Stadtkirche, aber auch die Geschwisterkinder) und die engagierte Predigt des Stiftspropst – alles trug dazu bei, dass es ein würdiges und eindrückliches kirchliches Fest wurde. Im Nachhinein fühlt sich wohl keiner von den neu gefirmten Jugendlichen benachteiligt durch die Umstände dieses Corona-Jahrs.
Dank sei an der Stelle auch dem Firmteam gesagt, das bereits voll Schwung und Kreativität daran ist, die Vorbereitung auf die Firmung des nächsten Jahrgangs auf den Weg zu bringen! Den jungen Christen noch einmal unsere herzlichen Glück- und Segenswünsche! Bewahrt das Siegel des Hl. Geistes in Würde und Freude im Herzen!

Jahrestag Gründung der Stadtkirche

Am Sonntag, 13. September 2020, hat der Gottesdienst zum 3. Jahrestag der Gründung der Stadtkirche stattgefunden. Ausgerichtet hat ihn die Pfarrei Hl. Blut, und sie hat dazu die Wiese oben im Hofgarten als Ort ausgesucht. Viele Gläubige aus allen vier Pfarreien und sogar Passanten haben dort mitgefeiert, mehr als wir mit Corona-Beschränkungen in einer Kirche untergebracht hätten. Sicher auch, weil das Wetter so gut mitgespielt hat. Zunächst aber hat auch das Stadtgartenamt sehr partnerschaftlich mitgespielt und den Platz ermöglicht. Sodann haben die Hofberger Blechbläser mitgespielt und der Kirchenchor gesungen. Auch eine Schar Ministranten war mit von der Partie. Und technisches Equipment, schattenspendende Zelte, eine Lautsprecheranlage und halt alles, was es an heiligen Gerätschaften so braucht, war parat gestanden. Viel Aufwand, der sich aber gelohnt hat. Einhellig wurde es als wunderbare Feier empfunden, die viel Freude gemacht und uns als Stadtkirche richtig aufgebaut hat. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die dazu beigetragen haben.