Ehrenamtsempfang der Stadtkirche

Weit über 150 Ehrenamtliche konnten Stiftspropst Franz Joseph Baur und Pastoralreferentin Elisabeth Simon beim Ehrenamtlichenempfang der Stadtkirche begrüßen, der nun zum zweiten Mal im großen Saal der Feuerwehrhauptwache in der Niedermayerstraße stattgefunden hat (vielen Dank an die Feuerwehr, die nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, sondern auch den Ausschank übernommen hat). Der Empfang ist als Gelegenheit für einen ausdrücklichen Dank an all die … ja, wer war alles da? Das wurde bei der Begrüßung sichtbar: Ministranten und aktive Senioren, Sängerinnen und Sänger und das Team der Landshuter Tafel, Pfarrgemeinderäte und KV-Mitglieder und – das bekam einen besonderen Akzent – auch politisch engagierte Ehrenamtliche aus unserem Kreis. Kurz vor den Stadtratswahlen war der Stiftspropst sichtlich stolz darauf, aus dem Kreis der Anwesenden drei Kandidatinnen und Kandidaten aus drei verschiedenen Listen für die Wahl des Landshuter Stadtrats präsentieren zu können (weitere aus unserem Kreis waren nicht auf dem Ehrenamtsempfang). Ein besonders herzlicher Gruß ging an die Kinder der Singschule Landshut, die zusammen mit den Instrumentalisten der Gruppe „Effata“ unter der Leitung von Kirchenmusikerin Stephanie Heim das Singspiel „Die kleine Hexe“ zur Aufführung brachten.

Alle, die da waren (und die abwesenden Ehrenamtlichen, denn es sind eigentlich noch sehr viele mehr) wurden herzlich begrüßt: eine Gelegenheit, „Vergelt’s Gott“ zu sagen, und eine Gelegenheit, einmal nicht „funktionieren zu müssen“, sondern sich vom Team der Hauptamtlichen, dem Seelsorgeteam und dem Büro- und Mesnerteam, bedienen zu lassen. Der Stiftspropst verknüpfte damit den Gedanken, dass es hinter all dem Einsatz der Ehrenamtlichen für das Leben in der Stadtkirche nicht unbeachtet bleiben sollte, dass jeder und jede einzelne von ihnen zunächst selbst schlicht Christ ist und für sich und seinen Glauben sorgen darf und soll. Was Augustinus über sein Amt gesagt hat: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ“, das gilt genauso für das Ehrenamt: Das gemeinsame Christsein darf über dem Aufgehen in einer Aufgabe nicht ins Hintertreffen geraten.

Das Singspiel der Kinder war, obwohl der Chor der naßkalten Jahreszeit entsprechend krankheitsgeschwächt war, ein großartiger Erfolg. Die jungen Stars (und ihre großen Manager) bekamen großen Applaus und hatten danach ihre helle Freude daran, im Saal herum zu toben. Weiter ging es mit einem einfachen, aber reichlichen Essen, gecatert vom Verein „Mitarbeiten e.V.“. Den Apfelstrudel als Nachspeise hat Franz Wenninger vom Café Kreuzer gestiftet. Als die Ehrenamtlichen nach einer Zeit munterer Begegnungen und Geplauder nach und nach wieder gegangen waren und der Saal uidn die Küche wieder aufgeräumt war, konnte Elisabeth Simon zusammen mit dem hauptamtlichen Helferteam bei einem letzten Gläschen zufrieden auf einen gelungenen Ehrenamtsemfpang zurückschauen.