Blasiussegen

Das Fest Darstellung des Herrn („Mariä Lichtmess“) fällt in diesem Jahr auf den Sonntag. Traditionell verbinden sich damit besondere Bräuche. In Anlehnung an das Evanglium dieses Tages: „… denn meine Augen haben das Heil gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel“ und in Verbindung mit der Kerzensegnung und Lichterprozession an diesem Fest wird um eine Spende gebeten, die für die Ausstattung der Kirchen mit Altarkerzen das ganze Jahr über gedacht ist. Beachten Sie dazu bitte die Kollektenhinweise in den Pfarrkirchen. In St. Martin können Sie, wie üblich, die Altarkerzen direkt kaufen und als Gabe in einen Korb an der Altarstufe niederlegen.

Ein zweiter Brauch mit Kerzen hängt sich an dieses Fest an: der Blasius-Segen, der mit zwei gekreuzten Kerzen mit der Bitte um Bewahrung vor allen Halskrankheiten gespendet wird. Am 3. Januar ist ja der Gedenktag des Hl. Blasius. Sie haben dazu Gelegenheit am Ende folgender Gottesdienste:
Freitag, 31.1.2020, BRK-Heim Hofberg, 16.30 Uhr
Samstag, 1.2.2020, St. Peter und Paul, 18.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Michael Schweinbach, 8.30 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Jodok, 9.30 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Martin, 11.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, Hl. Blut, 11.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, Dominikanerkirche St. Blasius, 11.30 Uhr (Patrozinium!)
Montag, 3.2.2020, Maria Bründl, 8.00 Uhr

 

Ökumenischer Gottesdienst

Von 18. bis 25. Januar findet auch dieses Jahr wieder die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ statt, ein Projekt der geistlichen Ökumene, getragen vom „Arbeitskreis christlicher Kirchen“. Der ökumenische Gottesdienst dazu wird heuter turnusmäßig in der Stiftsbasilika St. Martin gefeiert, und zwar am Sonntag, 19.01.2020, 17.00 Uhr.

Das Motto der diesjährigen Gebetswoche ist aus der Apostelgechichte genommen: „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich,“ (Apg 28,2) berichtet Lukas als Gefährte des Hl. Paulus beim Schiffbruch vor Malta. Die Texte für den Gottesdienst wurden diesmal nämlich in Malta erarbeitet. Unmöglich, in diesem Zusammenhang nicht an die Seenot der Flüchtlinge zu denken, die heutzutage in den Gewässern rund um Malta mit dem Hoffnungsziel Europa unterwegs sind. Das war Herrn Dekan Siegfried Stelzner vom Evangelischen Dekanat Landshut jedenfalls als erstes dazu eingefallen. Ihn hat die Vorbereitungsgruppe gebeten, die Predigt im Ökumenischen Gottesdienst in Landshut zu halten. Nachdem sein Eintritt in den Ruhestand in wenigen Wochen bevorsteht, soll er noch einmal die Gelegenheit haben, in St. Martin ausführlich das Wort zu ergreifen.

Herzliche Einladung nach St. Martin zum Gottesdienst! Herzliche Einladung aber auch, sich in dieser Woche im persönlichen Gebet der geistlichen Verbundenheit unter allen Christen anzuschließen.

Sebastianiamt

Das traditionelle Sebastianiamt, der Gottesdienst, zu dem auch der Oberbürgermeister und die Stadt Landshut einladen, um den Stadtpatron zu ehren, findet diesmal wieder in St. Jodok statt, und zwar zusätzlich zum normalen Pfarrgottesdienst am Sonntag, 19. Januar 2020, um 11.00 Uhr. Nachdem das ein außerordentlicher Termin in unserer Gottesdienstordnung ist, lädt auch der Pfarrgemeinderat St. Jodok ganz ausdrücklich und nachdrücklich dazu ein.
In gewohnter Weise wird der Achdorfer Männergesangverein, unterstützt von den Landshuter Turmbläsern, die „Landshuter Messe“ von Franz Kögler, dem früheren Kirchenmusiker an St. Jodok, zur Aufführung bringen. Mag sein, dass das anstehende Wahljahr auch noch den ein oder anderen Stadtrat(skandidat) zusätzlich motiviert, die Hl. Messe mitzufeiern. Jedenfalls wollen wir alle gemeinsam unserem Stadtpatron die Ehre geben und Gott danken für die friedlichen und guten Verhältnisse, in denen wir hier leben.

Leuchtbilder zum Weihnachtsfestkreis

Der Geisenhausener Künstler Mario Schoßer hat eine Serie von Bildern zum Weihnachtsfestkreis geschaffen und sie in als Leuchtbilder auf Echtantik-Glas realisiert. Sie werden während der Adventszeit in der Krypta von St. Jodok ausgestellt sein. Vor drei Jahren waren sie schon einmal in der Turmhalle von St. Martin zu sehen.

Zu der Bilderserie hat Stiftspropst Franz Joseph Baur Texte verfasst. Bilder und Texte zusammen werden in einem schönen kleinen Bändchen zur Ausstellung angeboten. Die Bilder von Mario Schoßer sind auch als Doppelkarten erhältlich, bestens geeignet für Weihnachtsgrüße.

Die Ausstellung ist noch bis zum Sonntag „Taufe des Herrn“ am 12. Januar 2020 zu sehen.

Bischofsbesuch am 2. Weihnachtsfeiertag

Nach einer schönen Tradition besucht der Bischofsvikar der Region Nord, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, am 2. Weihnachtsfeiertag die Stadtkirche. Um 11.00 Uhr feiert er in der Stiftsbasilika St. Martin das Pontifikalamt mit dem Gedenken an den ersten Märtyrer der Kirche, den Hl. Stephanus. Zusätzlich ergibt es sich in diesem Jahr, dass er einem jungen Paar in Vorbereitung auf die Eheschließung die Firmung spendet. Die musikalische Gestaltung des Festgottesdiensts übernimmt Lorenz Höß als Chorregent von St. Martin mit der Orchestermesse D-Dur von Otto Nicolai (1832). Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin zum Stehempfang in den Pfarrsaal ein – eine schöne Gelegenheit, den Bischof persönlich zu treffen.

Advent

Im Trubel der Vorweihnachtszeit liegt uns am Herzen, den Advent als eigentliche Prägung dieser Dezemberwochen wirksam werden zu lassen. Dazu haben alle Pfarreien eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vorgesehen. Exemplarisch seien genannt:

In St. Martin die Rorate-Messen mit anschließendem Frühstück an den Freitagen um 6.15 Uhr morgens.
In St. Jodok Vespern und Impulse in den frühen Abendstunden freitags, samstag, sonntags – gern in Verbindung mit dem Adventsmarkt auf der Freyung (Termine auf der Homepage St. Jodok).
In St. Peter und Paul das Kinderbasteln nach den Sonntagsgottesdiensten und ein „Advent im Wald“ mit dem Familienkreis am Sonntag, 15.12.2019, 15.30 Uhr.
In Hl. Blut das 55. Hofberger Adventsingen am Sonntag, 22.12.2019, 16.00 Uhr, in der Kirche.

All das ist stimmungsvoll. Und über das Stimmungsvolle – das wünsche ich Ihnen – kommen Sie näher heran an die aufrichtige innere Haltung des Wartens, des Harrens und der Hoffnung auf Gott, der sich seines Volkes annimmt. Auch in diesem Jahr wieder!

Patrozinium St. Martin

Mit dem gleichen Programm wie in jedem Jahr wird das Patrozinium der Stiftsbasilika St. Martin am Sonntag, 10.11.2019, gefeiert. Am Vorabend werden die Pilger aus der Martinspfarrei Kirchdorf an der Amper erwartet. Sie schließen die 40 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit der Hl. Messe in St. Martin ab. Zum Festgottesdienst am Sonntag um 11.00 Uhr erwartet die Gläubigen eine große musikalische Gestaltung. Und mit Einbruch der Dunkelheit schlägt die Stunde der Kinder mit ihren Martinslaternen. Um 17.00 Uhr beginnt das Martinsspiel vor dem Hauptportal von St. Jodok, und dann geht der Zug in die Martinskirche. Ob auch heuer wieder ein Hl. Martin auf einem echten Pferd dabei sein kann, ist noch nicht sicher. Der Vorschlag des Stiftspropst, die Geschichte in die heutige Zeit zu übertragen und statt des Pferds einen schnittigen Ferrari vorfahren zu lassen, wurde vom Seelsorgeteam verworfen. Wenigstens eines ist sicher: Die Kinder bekommen in St. Martin wieder Brezen, mit denen sie das Teilen und Abgeben gleich mit ihren Eltern, Omas, Opas oder Geschwistern üben können.

Romfahrt der Stadtkirche

Am Samstag, 26.10.2019, startet eine Gruppe aus der Stadtkirche zu einer Reise nach Rom. Die Initiative dazu war vom Pfarrgemeinderat St. Martin ausgegangen. Und weil so eine Fahrt immer gute Früchte für das geistliche Leben abwirft und weil er die Stadt seiner Studienzeit immer gern herzeigt, war der Stiftspropst schnell bereit, so etwas mit dem Bayerischen Pilgerbüro zu organisieren. Leider war die Resonanz in den zuerst eingeladenen Gremien, den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen, nicht so groß, aber nachdem die Einladung für alle Interessierten geöffnet wurde, kam doch noch eine schöne Gruppe von 23 Mitfahrern zustande. Mit-Fliegern, um genau zu sein. Wer – was uns gut ansteht – aus christlicher Verantwortung ökologische Bedenken gegenüber dem Fliegen hat, kann gut einen Ausgleich schaffen für die damit verbundene erhöhte CO2-Belastung: Man findet im Internet leicht Möglichkeiten, wo man mit Spenden dafür sorgen kann, dass Bäume gepflanzt werden, die dieses CO2 wieder aufnehmen.

Am Sonntag, 27.10.2019, feiern wir mit Papst Franziskus den Gottesdienst zum Abschluss der Amazonas-Synode mit. Aber auch eine Hl. Messe in St. Peter im kleinen Kreis unter uns steht auf dem Programm. Neben den „must-have-seen“-Highlights in der Stadt selbst steht auch ein Ausflug ins Kloster Subiaco, das auf den Hl. Benedikt zurückgeht, auf dem Programm. Und wenn es Leute gibt, die sich mehr als auf all das auf das italienische Essen freuen, werden bestimmt auch sie nicht enttäuscht werden. Aber im Wesentlichen ist es doch eine Pilgerfahrt. Wir nehmen gern Anliegen mit zu den Gräbern der Apostel. Und zu Allerheiligen sind wir pünktlich wieder zurück.

300 Jahre Maria Bründl

Am 20. Oktober 2019 wird das Jubiläum begangen: 300 Jahre Wallfahrtskirche Mari Bründl. Freilich, die Wallfahrt ist schon älter, sie beginnt am 30. September 1661, als der Riemer Thomas Amplatz aus Landshut die Quelle aufsucht, die an der Stelle der heutigen Wallfahrtskirche zutage getreten war. Vier Wochen später stellte er eine Kreuzsäule mit einer Kopie des Gnadenbilds vom Passauer Maria-Hilf-Berg auf. Er betet, wie es die Chronik zu berichten weiß, davor mit seiner Familie den Rosenkranz.

Treue Beterinnen und Beter versammeln sich jeden 13. des Monats in Maria Bründl und beten den Fatima-Rosenkranz in den Anliegen unserer Welt. Sie nehmen sich dafür Zeit, halten inne in ihrem Alltag und widmen ihr Bestes, ihr Gebet, den Nöten unserer Zeit. Maria in dem Gnadenbild „Maria Hilf“ ist ihnen dabei stets im Blick, und sie, die Gottesmutter, blickt auf uns Menschen in unserer Unruhe und Friedlosigkeit.

Am Sonntag, 20. Oktober, wird nun das Jubiläum der Kirche Maria Bründl festlich begangen. Um 9.00 Uhr findet ein Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger in der Pfarrkirche Hl. Blut statt. Die kroatische Gemeinde, die sonst um diese Uhrzeit ihren Gottesdienst hat, feiert mit. Anschließend geht es in Prozession nach Maria Bründl, dort wird eine kurze Andacht gehalten, und dann geht die Prozession zurück zur Pfarrkirche. Im Pfarrheim besteht anschließend die Einladung zum Mittagessen. Der Kirchenchor, die kroatische Musikgruppe „Quo vadis“ und  die Hofberger Blechbläser wirken musikalisch mit.

Herzliche Einladung zur Mitfeier an alle Gläubigen!

Jubiläen Pfarrer Mundigl

Am Sonntag, 29.09.2019, wird Prälat Josef Mundigl wieder einen Sonntagsgottesdienst in Hl. Blut feiern. Er freut sich sehr darauf, seinen Hofbergern zeigen zu können, dass er wieder beachtlich gut auf den Beinen ist. Geistig frisch und guter Dinge ist er ohnehin, wie eh und je, aber eben nach seinem Sturz, der Operation und der Rehabilitation auch körperlich wieder so fit, dass er sich zutraut, mit guter Unterstützung in der Pfarrkirche die Hl. Messe zu feiern. Vor allem freut er sich auf den Gottesdienst auch, weil darin zwei persönliche Jubiläen gefeiert werden sollen, nachgeholt vom Juli sein 90. Geburtstag und ziemlich genau passend vom Datum die runden 20 Jahre, die er inzwischen als Seelsorger auf dem Hofberg tätig ist. Die Predigt zu seinem Geburtstag hat er dem Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur angetragen. Herzliche Einladung also zum Festgottesdienst am Sonntag, 29.09.2019, um 11.00 Uhr, in Hl. Blut. Anschließend lädt der Pfarrgemeinderat zur Gratulation und zur persönlichen Begegnung in den Pfarrsaal ein.