Mariä Himmelfahrt und Dultgottesdienst

Auf zwei Gottesdienste sei werbend hingewiesen, die Höhepunkte unserer Feiern im August.

Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel (15. August) findet um 9.30 Uhr ein Festgottesdienst in der Dominikanerkirche statt. Mit dem grandiosen Deckenfresko und der prachtvollen Rokoko-Ausstattung eignet sich diese Kirche ganz wunderbar für diesen Anlass. Das Deckenfresko zeigt einen paradiesischen Garten. Es illustriert das 24. Kapitel des Buchs Jesus Sirach (in der lateinischen Version der Vulgata). Wo die Weisheit Gottes wohnt, ist die Welt in Ordnung, nicht nur in Ordnung, sogar bezaubernd schön … mit allem Wohlgeruch, der dazu gehört: „wie Zimt und wohlriechender Balsam gab ich Duft und verbreitete lieblichen Geruch wie die auserlesenste Myrrhe …“ (Sir 24,20 vul.). Das ist der perfekte Anknüpfungspunkt für das Hochfest Mariä Himmelfahrt, zu dem die Kräuterbuschen gehören. Sie werden auch in diesem Jahr wieder vorbereitet und angeboten. – Wer lieber später in die Messe gehen will, ist nach dem 11.00-Uhr-Gottesdienst in St. Martin vom Pfarrgemeinderat dort zum anschließenden Frühschoppen eingeladen.

Ein Höhepunkt anderer Art ist der Dultgottesdienst, der wie immer am ersten Dultsonntag (heuer der 23. August) stattfindet, allerdings um 10.00 Uhr (nicht wie in früheren Jahren um 9.30 Uhr). Die Stadtkapelle spielt, der Oberbürgermeister liest die Lesung, der Stiftspropst predigt. Und Wohlgerüche steigen einem auch bei diesem Gottesdienst in die Nase, und zwar ist damit nicht nur Weihrauch gemeint. Man riecht schon die ganze Speisekarte der Festzelt-Küche. Trotzdem – oder gerade deshalb – ein echter Festgottesdienst.