Patrozinium und Pfarrfest St. Peter und Paul

Beim Festgottesdienst zum Patrozinium in St. Peter und Paul wurden fünf verdiente Ministranten verabschiedet: Luisa Brandhuber, Anna Heinze, David Würfel, Michael Goresch und Cedrik Würfel. Zwischen sieben und sechzehn Dienstjahren haben die einzelnen geleistet. Stiftspropst Baur erinnerte an die schönen Erlebnisse in dieser Zeit, als Höhepunkt die gemeinsame Teilnahme an der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Den eigentlichen Kern des Ministrantendienst beschrieb er in seiner Predigt zum Fest der Apostel Petrus und Paulus aber so: Der Dienst ist für Gott, der Auftrag stammt „nicht von Fleisch und Blut“, sondern vom Vater im Himmel. „Selig bist du,“ sagt Jesus zu Simon Petrus, „und das habt auch ihr gespürt“, sagte der Stiftspropst zu den scheidenden Ministranten, „dass Gott sieht, was ihr für ihn tut, und dass er es annimmt“. Auch Amelie Wirth, die jetzt die älteste Generation von Ministranten repräsentiert, würdigte die fünf im Gottesdienst für die Fröhlichkeit und Herzlichkeit, die sie in die Gemeinschaft der Ministranten eingebracht haben, und für den verlässlichen Dienst in der Liturgie ohnehin. Gleichzeitig mit den Ministranten wurde Brigitte Graßer mit großem „Vergelt’s Gott“ und Dank nach 15 Jahren aus ihrem Ehrenamt verabschiedet: Allmonatlich hat sie in St. Peter und Paul ein Bibelgespräch angeboten und mit treuen Besuchern das Wort Gottes ins eigene Leben übersetzt. Alle Verabschiedeten erhielten von der Gemeinde langen Applaus.

Nach dem festlichen Gottesdienst, gestaltet vom Chor Vox Aeterna und der Gruppe Phoenix, bei dem auch Vertreterinnen des Büros und fast das ganze Seelsorgeteam dabei war (nur Pfarrer Füger musste natürlich zeitgleich in St. Jodok die Hl. Messe feiern), fand das Pfarrfest im Innenhof statt. Er bietet im Baumschatten und im Kreuzgang eine angenehme Zuflucht vor der Hitze. Nur am Grill war es einfach nur heiß. Umso mehr Respekt vor dem Team von „Feste und Feiern“, das tapfer die Versorgung mit Speisen und Getränken aufrecht erhielt. Die Ministranten luden zu Crepes ein, der PGR-Vorsitzende verkaufte Lose für die Tombola, die Posaunengruppe der evangelischen Erlöserkirche brachte ihren ökumenischen Gruß dar. Bestens beköstigt, entspannt und gut gelaunt saß die Gemeinde St. Peter und Paul zusammen. Nach dem Gottesdienst der polnischen Gemeinde kamen auch aus diesem Kreis noch einige Gäste hinzu. Ein gelungenes Pfarrfest! Gratulation der Gemeinde zu ihrem Patrozinium! Herzlichen Dank an alle, die ihren Beitrag geleistet haben!