Saison der Pfarrfeste

Mit dem Sommer ist auch die Saison der Pfarrfeste angebrochen. Es geht gewissermaßen lückenlos einmal herum in der Stadtkirche. Jedes Wochenende eine andere Pfarrei und – erfreulicherweise, abwechslungsreich – ein anderes Format.

St. Jodok beginnt mit einem Johannisfeuer. Am Samstag, 20. Juni, brennt ab 19.00 Uhr im Pfarrgarten ein Feuer. Die Ehrenamtlichen, aber auch sonst, wer Lust hat, nicht nur aus St. Jodok, ist eingeladen, sich mit ums Feuer herum zu setzen. Zuerst findet eine kurze Andacht statt, dann gibt es zu essen und zu trinken – ganz unaufwändig, indem alle, die kommen, ein wenig Fingerfood und Getränke mitbringen, so dass ein buntes Buffet zustande kommt. Das hat in den Vorjahren wunderbar geklappt, fast wie bei der biblischen Brotvermehrung.

Dann, am Sonntag, 28. Juni, einen Tag vor dem Hochfest St. Peter und Paul, feiert die Pfarrei St. Peter und Paul Patrozinium. Es ist ein Festgottesdienst mit allen Chören, die dort beheimatet sind. Dabei werden auch fünf große Ministranten in Ehren verabschiedet. Nach der Hl. Messe geht das Fest im Innenhof des Pfarrzentrums weiter. Der Sachausschuss „Feste und Feiern“ sorgt für das leibliche Wohl. Die Posauenbläser der Erlöserkirche steuern eine musikalische Festgabe in nachbarschaftlicher Freundlichkeit bei. Auch hier ist für das Salat- und Süßigkeitenbuffet viel Mithilfe und Selbstbeteiligung erwünscht.

Im Datum anknüpfend an das Fest des kostbaren Blutes Jesu, das seit dem Konzil allerdings ins Fronleichnamsfest (Hochfest des Leibes und Blutes unseres Herrn Jesus Christus) eingegangen ist, lädt am ersten Juli-Wochenende die Pfarrei Hl. Blut zum Pfarrfest ein. Gleich draußen, wo die Biertische aufgebaut sind, starten wir mit einer kleinen Andacht am Samstag um 17.00 Uhr. Das Fest geht in den Abend hinein und wird am Sonntag fortgesetzt: gemeinsamer Gottesdienst mit der kroatischen Gemeinde um 9.00 Uhr. Um 10.30 Uhr treten unsere Nachwuchssängerinnen und -sänger vom Kinder- und Jugendchor der Singschule mit einem Singspiel auf.

Und schließlich begehen wir am 12. Juli in St. Martin mit dem Festgottesdienst um 11.00 Uhr zwei hohe Priesterweihe-Jubiläen: Kanonikus Ziegler kann auf 70 Jahre, Kanonikus Zeitler auf 60 Jahre priesterlichen Dienst zurückblicken. Der Pfarrgemeinderat lädt im Anschluss an die Hl. Messe zum Stehemfang auf dem Martinsfriedhof ein.

Und damit kein Ende der Feiern … Am 19. Juli ist die Feuerwehr am Hofberg mit dem 150-jährigen Gründungsjubiläum dran …