Großes Chorprojekt für 26. Juli

Ein großes Chorprojekt hat die Kirchenmusik der Stadtkirche gestartet. Am Sonntag, 26. Juli, 19.00 Uhr, soll das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Stiftsbasilika zur Aufführung gebracht werden, ein außerordentlich klangprächtiges Werk. Es setzt die erzählte biblische Theologie von der Erschaffung der Welt (Kapitel 1 im Buch Genesis) in Musik um (und natürlich in theologische Auffassungen der Aufklärungszeit – entstanden 1796!). Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Lorenz Höß, Chorregent von St. Martin. Es werden in den Kirchenchören der Stadtkirche und darüber hinaus Sängerinnen und Sänger gesucht, die daran mitwirken und auf dieses Konzert hin proben wollen. Anmeldung und Informationen direkt bei Lorenz Höß (lhoess@ebmuc.de).
Das erste Echo ist schon sehr vielversprechend, das wir eine grandiose Sache. Es werden drei gemeinsame Proben stattfinden, samstags 14.00 – 17.00 Uhr, und zwar am 21. März, 09. Mai und 04. Juli. Aber man kann auch schon zum Kirchenchor St. Martin hinzu stoßen, der an diesem gewaltigen Stück arbeitet (regelmäßige Chorprobe donnerstags 19.30 – 21.00 Uhr).

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch am 26. Februar beginnt die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Sie dient nicht nur dem leiblichen Fasten, sondern vor allem der geistlichen Erneuerung des Lebens. Um diese Zeit bewusst zu beginnen, wird in den vier Pfarrkirchen das Zeichen der Aschenauflegung begangen, und zwar in folgenden Gottesdiensten:

10.00 Uhr    St. Martin
17.15  Uhr     Schweinbach – St. Michael (Andacht)
18.00 Uhr    St. Jodok
18.00 Uhr    St. Peter und Paul (Hl. Messe, polnisch)
19.00 Uhr    Hl. Blut
19.30 Uhr    St. Peter und Paul (Wortgottesdienst, deutsch)

Besuch des Weihbischofs

Am Sonntag, 9. Februar 2020, feiert Herr Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger den Gottesdienst um 11.00 Uhr in Hl. Blut und beauftragt in diesem Rahmen einige Frauen und Männer mit dem Dienst der Leitung von Wortgottesdiensten.

Gleichzeitig haben auch in St. Martin einen Gast, der zelebrieren und predigen wird: Pfr. Dr. Christian Hartl, Leiter des Bischöflichen Hilfswerks „Renovabis“, dem die Kollekte an  Pfingsten für Projekte in Osteuropa zufließt.

Blasiussegen

Das Fest Darstellung des Herrn („Mariä Lichtmess“) fällt in diesem Jahr auf den Sonntag. Traditionell verbinden sich damit besondere Bräuche. In Anlehnung an das Evanglium dieses Tages: „… denn meine Augen haben das Heil gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel“ und in Verbindung mit der Kerzensegnung und Lichterprozession an diesem Fest wird um eine Spende gebeten, die für die Ausstattung der Kirchen mit Altarkerzen das ganze Jahr über gedacht ist. Beachten Sie dazu bitte die Kollektenhinweise in den Pfarrkirchen. In St. Martin können Sie, wie üblich, die Altarkerzen direkt kaufen und als Gabe in einen Korb an der Altarstufe niederlegen.

Ein zweiter Brauch mit Kerzen hängt sich an dieses Fest an: der Blasius-Segen, der mit zwei gekreuzten Kerzen mit der Bitte um Bewahrung vor allen Halskrankheiten gespendet wird. Am 3. Januar ist ja der Gedenktag des Hl. Blasius. Sie haben dazu Gelegenheit am Ende folgender Gottesdienste:
Freitag, 31.1.2020, BRK-Heim Hofberg, 16.30 Uhr
Samstag, 1.2.2020, St. Peter und Paul, 18.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Michael Schweinbach, 8.30 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Jodok, 9.30 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, St. Martin, 11.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, Hl. Blut, 11.00 Uhr
Sonntag, 2.2.2020, Dominikanerkirche St. Blasius, 11.30 Uhr (Patrozinium!)
Montag, 3.2.2020, Maria Bründl, 8.00 Uhr

 

Ökumenischer Gottesdienst

Von 18. bis 25. Januar findet auch dieses Jahr wieder die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ statt, ein Projekt der geistlichen Ökumene, getragen vom „Arbeitskreis christlicher Kirchen“. Der ökumenische Gottesdienst dazu wird heuter turnusmäßig in der Stiftsbasilika St. Martin gefeiert, und zwar am Sonntag, 19.01.2020, 17.00 Uhr.

Das Motto der diesjährigen Gebetswoche ist aus der Apostelgechichte genommen: „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich,“ (Apg 28,2) berichtet Lukas als Gefährte des Hl. Paulus beim Schiffbruch vor Malta. Die Texte für den Gottesdienst wurden diesmal nämlich in Malta erarbeitet. Unmöglich, in diesem Zusammenhang nicht an die Seenot der Flüchtlinge zu denken, die heutzutage in den Gewässern rund um Malta mit dem Hoffnungsziel Europa unterwegs sind. Das war Herrn Dekan Siegfried Stelzner vom Evangelischen Dekanat Landshut jedenfalls als erstes dazu eingefallen. Ihn hat die Vorbereitungsgruppe gebeten, die Predigt im Ökumenischen Gottesdienst in Landshut zu halten. Nachdem sein Eintritt in den Ruhestand in wenigen Wochen bevorsteht, soll er noch einmal die Gelegenheit haben, in St. Martin ausführlich das Wort zu ergreifen.

Herzliche Einladung nach St. Martin zum Gottesdienst! Herzliche Einladung aber auch, sich in dieser Woche im persönlichen Gebet der geistlichen Verbundenheit unter allen Christen anzuschließen.

Sebastianiamt

Das traditionelle Sebastianiamt, der Gottesdienst, zu dem auch der Oberbürgermeister und die Stadt Landshut einladen, um den Stadtpatron zu ehren, findet diesmal wieder in St. Jodok statt, und zwar zusätzlich zum normalen Pfarrgottesdienst am Sonntag, 19. Januar 2020, um 11.00 Uhr. Nachdem das ein außerordentlicher Termin in unserer Gottesdienstordnung ist, lädt auch der Pfarrgemeinderat St. Jodok ganz ausdrücklich und nachdrücklich dazu ein.
In gewohnter Weise wird der Achdorfer Männergesangverein, unterstützt von den Landshuter Turmbläsern, die „Landshuter Messe“ von Franz Kögler, dem früheren Kirchenmusiker an St. Jodok, zur Aufführung bringen. Mag sein, dass das anstehende Wahljahr auch noch den ein oder anderen Stadtrat(skandidat) zusätzlich motiviert, die Hl. Messe mitzufeiern. Jedenfalls wollen wir alle gemeinsam unserem Stadtpatron die Ehre geben und Gott danken für die friedlichen und guten Verhältnisse, in denen wir hier leben.

Leuchtbilder zum Weihnachtsfestkreis

Der Geisenhausener Künstler Mario Schoßer hat eine Serie von Bildern zum Weihnachtsfestkreis geschaffen und sie in als Leuchtbilder auf Echtantik-Glas realisiert. Sie werden während der Adventszeit in der Krypta von St. Jodok ausgestellt sein. Vor drei Jahren waren sie schon einmal in der Turmhalle von St. Martin zu sehen.

Zu der Bilderserie hat Stiftspropst Franz Joseph Baur Texte verfasst. Bilder und Texte zusammen werden in einem schönen kleinen Bändchen zur Ausstellung angeboten. Die Bilder von Mario Schoßer sind auch als Doppelkarten erhältlich, bestens geeignet für Weihnachtsgrüße.

Die Ausstellung ist noch bis zum Sonntag „Taufe des Herrn“ am 12. Januar 2020 zu sehen.

Bischofsbesuch am 2. Weihnachtsfeiertag

Nach einer schönen Tradition besucht der Bischofsvikar der Region Nord, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, am 2. Weihnachtsfeiertag die Stadtkirche. Um 11.00 Uhr feiert er in der Stiftsbasilika St. Martin das Pontifikalamt mit dem Gedenken an den ersten Märtyrer der Kirche, den Hl. Stephanus. Zusätzlich ergibt es sich in diesem Jahr, dass er einem jungen Paar in Vorbereitung auf die Eheschließung die Firmung spendet. Die musikalische Gestaltung des Festgottesdiensts übernimmt Lorenz Höß als Chorregent von St. Martin mit der Orchestermesse D-Dur von Otto Nicolai (1832). Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Pfarrgemeinderat von St. Martin zum Stehempfang in den Pfarrsaal ein – eine schöne Gelegenheit, den Bischof persönlich zu treffen.

Advent

Im Trubel der Vorweihnachtszeit liegt uns am Herzen, den Advent als eigentliche Prägung dieser Dezemberwochen wirksam werden zu lassen. Dazu haben alle Pfarreien eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vorgesehen. Exemplarisch seien genannt:

In St. Martin die Rorate-Messen mit anschließendem Frühstück an den Freitagen um 6.15 Uhr morgens.
In St. Jodok Vespern und Impulse in den frühen Abendstunden freitags, samstag, sonntags – gern in Verbindung mit dem Adventsmarkt auf der Freyung (Termine auf der Homepage St. Jodok).
In St. Peter und Paul das Kinderbasteln nach den Sonntagsgottesdiensten und ein „Advent im Wald“ mit dem Familienkreis am Sonntag, 15.12.2019, 15.30 Uhr.
In Hl. Blut das 55. Hofberger Adventsingen am Sonntag, 22.12.2019, 16.00 Uhr, in der Kirche.

All das ist stimmungsvoll. Und über das Stimmungsvolle – das wünsche ich Ihnen – kommen Sie näher heran an die aufrichtige innere Haltung des Wartens, des Harrens und der Hoffnung auf Gott, der sich seines Volkes annimmt. Auch in diesem Jahr wieder!

Patrozinium St. Martin

Mit dem gleichen Programm wie in jedem Jahr wird das Patrozinium der Stiftsbasilika St. Martin am Sonntag, 10.11.2019, gefeiert. Am Vorabend werden die Pilger aus der Martinspfarrei Kirchdorf an der Amper erwartet. Sie schließen die 40 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit der Hl. Messe in St. Martin ab. Zum Festgottesdienst am Sonntag um 11.00 Uhr erwartet die Gläubigen eine große musikalische Gestaltung. Und mit Einbruch der Dunkelheit schlägt die Stunde der Kinder mit ihren Martinslaternen. Um 17.00 Uhr beginnt das Martinsspiel vor dem Hauptportal von St. Jodok, und dann geht der Zug in die Martinskirche. Ob auch heuer wieder ein Hl. Martin auf einem echten Pferd dabei sein kann, ist noch nicht sicher. Der Vorschlag des Stiftspropst, die Geschichte in die heutige Zeit zu übertragen und statt des Pferds einen schnittigen Ferrari vorfahren zu lassen, wurde vom Seelsorgeteam verworfen. Wenigstens eines ist sicher: Die Kinder bekommen in St. Martin wieder Brezen, mit denen sie das Teilen und Abgeben gleich mit ihren Eltern, Omas, Opas oder Geschwistern üben können.