Jahrestag der Gründung der Stadtkirche

Hl. Blut ist in diesem Jahr an der Reihe mit der Ausrichtung des gemeinsamen Gottesdiensts zum Jahrestag der Errichtung der Stadtkirche. Das trifft heuer (damals war es der 17.09.2017) auf Sonntag, den 21. September. Der Plan ist, das Alten- und Pflegeheim am Hofberg mit einzubeziehen und dort im Garten des BRK-Heims zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam Gottesdienst zu feiern – nicht zur üblichen Zeit um 11.00 Uhr, sondern, wie es für den Ablauf des Heims besser passt, schon um 10.00 Uhr. Dieses kleine Entgegenkommen bei der Uhrzeit können wir gut leisten, nachdem uns das BRK-Heim so freundlich entgegenkommt und sogar das Catering für die Begegnung im Rahmen der Stadtkirche im Anschluss an den Gottesdienst angeboten hat.

Bleibt nur , dass wir auf schönes Wetter hoffen müssen, damit nicht der Gottesdienst noch im letzten Moment in die Pfarrkirche Hl. Blut verlegt werden muss, wo dann die Seniorinnen und Senioren aus dem Heim großenteils nicht mitkommen können. Jedenfalls hat es seinen guten Sinn, den gemeinsamen Gottesdienst als Stadtkirche nicht nur im Miteinander der vier Pfarreien zu feiern, sondern bei dieser Gelegenheit auch dem Gesichtspunkt Raum zu geben: Wofür sind wir als (Stadt-)Kirche eigentlich da? Da stehen nun die Senioren exemplarisch für die, die am Rand der Kerngemeinde stehen, für die wir als Kirche aber eigentlich da sein wollen.

„Schöpfungszeit“

Gut etabliert und einigermaßen bekannt ist inzwischen (zehn Jahre nach Einführung des Weltgebetstags für die Schöpfung und der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato sì durch Papst Franziskus), dass die Tage zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober (Gedenktag des Hl. Franz von Assisi) ökumenisch als „Schöpfungszeit“ begangen werden. Der Umweltausschuss der Stadtkirche hat dazu eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Herzliche Einladung, daraus einige Akzente, Impulse und Termine mitzunehmen.

Samstag, 6.9.2025, 9.00 – 13.00 Uhr, Ausgangspunkt: Büro der Stadtkirche 
„Gelobt seist du in Schwester Mutter Erde“. Workshop mit Martin Härtl zum Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi

Sonntag, 7.9.2025, 9.30 Uhr, St. Peter und Paul
Sonntagsgottesdienst mit dem neu von Papst Leo XIV. approbierten Messformular „pro custodia creationis“

Samstag, 13.9.2025, 15.00 Uhr
„Brücken verbinden“. Bittgang (mit dem Fahrrad) für die Schöpfung

Dienstag, 30.9.2025, 19.00 Uhr, St. Peter und Paul, Pfarrsaal
Musikalisches Abendlob „Lobgesang der Geschöpfe“

Freitag, 3.10.2025, 17.00 Uhr, St. Peter und Paul, Pfarrsaal
Tiersegnung mit Diakon Schmidl

Dienstag, 7.10.2025, 19.00 Uhr
Friedensgebet mit Elisabeth Simon im Gedenken an „800 Jahre Sonnengesang“

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen auf ausliegenden Flyern und im aktuellen Gottesdienstanzeiger.

Dultgottesdienst

Ausnehmend gut besucht war in diesem Jahr der Dultgottesdienst am Sonntag, 24. August. Der Sonntag traf heuer tatsächlich auf den Tag des Hl. Bartholomäus. Im Mittelpunkt der Predigt des Stiftspropsts stand – er griff damit sein Urlaubsziel auf, von wo er tags zuvor erst zurückgekommen war – das Glaubensbekenntnis von Nizäa, die Gottessohnschaft Jesu Christi. Für „echte Israeliten, ohne Falsch“, wie Nathanael (wie Bartholomäus mit jüdischem Namen heißt) im Evangelium, und für echt gottesfürchtige Menschen, wie man es Muslimen im Gebet in der Moschee ansieht (so eine weitere Urlaubserinnerung des Stifspropsts) ist der Gedanke durchaus zugänglich, dass sich Gott den Gottesfürchtigen zu erkennen gibt – in Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott.

Wem weniger danach war, anspruchsvollen Predigtgedanken zu folgen, konnte trotzdem die besondere Atmosphäre des Dultgottesdiensts, die Musik der Stadtkapelle, den Geruch der Brathendl und das spätsommerlich schöne Wetter genießen. Nur, das wurde hernach beim ersten Bier im Festzelt angemahnt, ein Witz, wie er inzwischen üblich geworden ist zum Dultgottesdienst, fehlte. – Na ja, mal schauen, vielleicht zur Frühjahrsdult wieder.