Gottesdienst zur Errichtung des Dekanats Landshut

Am Freitag, 20. September 2024, feiert Weihbischof Wolfgang Bischof um 18.30 Uhr in der Stiftsbasilika St. Martin einen festlichen Gottesdienst aus Anlass der Errichtung des neuen Dekanats Landshut (gebildet aus den alten Dekanaten Landshut und Geisenhausen). Mit dabei sind Chorsängerinnen und -sänger und Ministranten aus dem ganzen Dekanat und natürlich der Dekan Kanonikus Alexander Blei mit seinem Dekanatsteam. Zudem reiht sich dieser Festgottesdienst in die Feierlichkeiten zum Bistumsjubiläum – 1300 Jahr Ankunft der Hl. Korbinian in Freising – ein. Es wird eine Reliquie des Heiligen da sein. Eingeladen sind auch die Spitzen aus Politik und Gesellschaft im Bereich des Dekanats und selbstverständlich alle Gläubigen, die Anteil nehmen am Leben der Kirche, die sich ja immer wieder verändert in ihren Strukturen. Anschließend bietet ein Stehempfang Gelegenheit, „in touch“ zu kommen mit dem neuen Dekanat.

LUX – Nacht der offenen Kirche

Am Wochenende des Stadtspektakels Landshut, wenn die Kleinkünstler die Leute auf die Straßen der Innenstadt locken, findet in der Stiftsbasilika St. Martin auch wieder das LUX statt, die Nacht der offenen Kirche. Sie beginnt mit der Hl. Messe um 19.00 Uhr, anschließend wird die Kirche durch eine aufwändige Illumination, vor allem aber durch die Gegenwart des Allerheiligsten auf dem Altar und die Gegenwart vieler Beter und Besucher in eine ganz besondere Atmosphäre gehüllt sein. Musik, Gesang, Meditation, Beichtmöglichkeit, Besinnungstexte … oder einfach nur eintauchen in die geistliche Stimmung des Abends – dazu herzliche Einladung und ein herzliches Willkommen! Samstag, 14. September 2024, ist das Datum.

Ministrantenwallfahrt

Die Ministrantenwallfahrt nach Rom ist gelungen, alle 19 Ministrantinnen und Ministranten aus der Stadtkirche sind wieder glücklich zuhause angekommen. In Rom hatten sie das ganz große Los gezogen: ein Treffen mit Kardinal Marx, und er hat uns durch den Apostolischen Palast geführt. Die Prunkräume, in denen sonst nur Staatsoberhäupter empfangen werden, der Blick aus den Loggien in den Damasushof, die Privatkapelle, ausgemalt von Michelangelo mit Bildern zu Petrus und Paulus, wo sich die Päpste unmittelbar nach der Wahl zum Gebet zurückziehen, bevor sie auf die Loggia des Petersdoms hinaustreten, die Sixtinische Kapelle, die wir durch eine Hintertür, unberührt von den Massen der normalen Touristen, betreten durften, die „Sala Clementina“, in der riesig aus Marmor am Boden das Wappen prangt, das uns als Wappen des Landshuter Stiftskapitels vertraut ist (ja, es wurde uns bei der Gründung 1595 von Papst Clemens VIII. verliehen), und wohl aus Höhepunkt: die Terrasse hoch über dem Petersplatz, mit Blick auf die Fassade von St. Peter, über den berühmtesten Platz der Welt und über Rom, die „ewige Stadt“ … das waren unvergessliche Eindrücke.

Kardinal Marx predigte auch im Abschlussgottesdienst in St. Paul vor den Mauern mit den hunderten Ministranten aus dem Erzbistum München und Freising (offizielle Zahl: 4.800 – einschließlich Betreuerinnen und Betreuer) über Jerusalem und Rom, die Ursprungsgeschichte von Jesus, die wichtigste Geschichte der Menschheit (Schauplatz: Jerusalem), und die immer wieder neue Neugier auf die Begegnung mit der Welt (dafür steht Rom). Aber uns Landshuter hat er den ganz direkten und exklusiven Zugang zum Ziel der Romwallfahrt, zum Grab des Apostelfürsten Petrus, eröffnet, zuerst mit der Führung durch den Apostolischen Palast und dann, nach dem Mittagessen, mit dem Eingang nach St. Peter durch die „porta della preghiera“, den Diplomatenzugang, womit uns eine Stunde Schlangestehen in der prallen Sonne vor der Sicherheitskontrolle erspart geblieben ist.

Ach, was gäbe es alles zu erzählen! Aber das tun am besten die Ministranten selbst … Herzlichen Dank jedenfalls allen Sponsoren und Mitwirkenden, die dieses wunderbare Rom-Erlebnis ermöglicht haben.