Offene Stellen Kirchenmusik

Ein großer Umbruch steht für das Jahr 2019 im Bereich der Kirchenmusik bevor. Die bisherigen Musiker gehen in den Ruhestand, neue müssen gefunden werden. Hinter den Kulissen waren schon länger Verhandlungen mit dem Kirchenmusikamt und der Finanzkammer des Erzbistums München und Freising gelaufen. Jetzt ist die erhoffte Freigabe da: Wir dürfen zwei Vollzeitstellen für Kirchenmusiker in der höchsten Qualifikationsstufe („A-Musiker“) ausschreiben. Eine davon, mit Schwerpunkt auf der Stiftsbasilika St. Martin, ist ab sofort zu besetzen, die andere, mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit vielfältigen Musikgruppen und musikalischen Richtungen, ab 1. September. Bisher hatte jede Pfarrkirche „ihren“ Kirchenmusiker. Bei aller schwerpunktmäßigen Zuordnung zu bestimmten Kirchen und bei aller Rücksicht auf die erforderliche Kontiuität und persönliche Verbundenheit zwischen den Chören und Musikgruppen und „ihrem“ professionellen Leiter (bzw. Leiterin), ist doch das Einsatzfeld für die neuen Musiker jeweils die ganze Stadtkirche. Der regelmäßige Organistendienst bei Pfarrgottesdiensten, Werktagsgottesdiensten, Beerdigungen usw. muss einfach effizient und klug eingeteilt werden … wie es eigentlich mit Urlaubsvertretungen und sonstigen Aushilfen jetzt auch schon ist. Den Text der Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wenn es gelingt, geeignete Musiker für Landshut zu gewinnen, hätten wir die personellen Ressourcen, um das reiche musikalische Leben der Stadtkirche weiter zu pflegen – im vollen Umfang! Sicher nicht in der exakt gleichen Weise, weil ja bei jedem Musiker eine ordentliche Portion Charisma und Liebe für bestimmte musikalische Elemente dabei ist. Aber im Niveau, in der Breite, im Umfang des musikalischen Lebens muss nichts verloren gehen von dem, was unsere vielen Chöre und Musikgruppen bisher zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen zustande bringen. Dann braucht es eigentlich nur noch das treue Dabeibleiben der musikalisch Engagierten … und bei den Chören natürlich die immer wünschenswerte stetige Verjüngung.

Stadtkirchenpfleger: Hubert Gruber

Nach den einzelnen neu gewählten Kirchenverwaltungen ist inzwischen auch der „Haushalts- und Personalausschuss“ zum ersten Mal zusammen getreten, sozusagen die Kirchenverwaltung der Stadtkirche. Dieses Gremium, dem die vier Kirchenpfleger und der Leiter der Stadtkirche angehören (dazu ohne Stimmrecht die Verwaltungsleiterin und die Vorsitzende des Stadtkirchenrats) hat als Stadtkirchenpfleger Herrn Hubert Gruber gewählt. Für diese wichtige Aufgabe, die er bereits mit großem Engagement angefangen hat, wünschen wir ihm alles Gute und sagen herzlich „Vergelt’s Gott“.

Noch etwas darf aus der Gremienarbeit hier berichtet werden. Pfarreiübergreifend haben sich unter der Federführung von Hr. Oskar Hallensleben einige interessierte Leute zusammen gefunden, die für Fragen des Umweltschutzes sensibel sind und auf diesem Feld etwas bewegen wollen. Formal angebunden als Sachausschuss des Stadtkirchenrats hat dieser Arbeitskreis „Schöpfung und Umwelt“ inzwischen seine Tätigkeit aufgenommen. Er ist selbstverständlich offen für alle weiteren interessierten Personen aus der Stadtkirche, nicht nur für die „Umweltbeauftragten“ der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen.  Auch hier ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für das Engagement und viel Erfolg!

Nach dem Fasching – die Fastenzeit

Vorerst haben wir eine lange Faschingszeit. Aber der Fasching hat seinen Sinn und seinen Wert nur im Hinblick auf die dann folgende Fastenzeit, die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern. Die Fastenzeit ist es wert, bewusst begonnen und auch ein wenig geplant zu werden.

Am Aschermittwoch sind alle herzlich eingeladen, das Aschenkreuz zu empfangen, in der Messe am Vormittag (10.00 Uhr) in St. Martin oder am Abend in einer Messe in St. Jodok oder Hl. Blut, oder in einer Andacht in St. Peter und Paul oder St. Michael (Schweinbach). Die Uhrzeiten entnehmen Sie, bitte, dem aktuellen Gottesdienstanzeiger.

Mit Voranmeldung schon vor dem Aschermittwoch sind Sie eingeladen, an den „Exerzitien im Alltag“ teil zu nehmen. Die Impulstreffen finden wieder im Mutterhaus der Solanusschwestern statt und werden gestaltet von Sr. Eva Schlötterlein und Gemeindereferentin Erika Gandorfer. Jeweils mittwochs (beginnend am 13.3.2019), 19.30 bis 21.30 Uhr.

Ebenfalls schon vorab können Sie sich mit einem „Fastenkalender“ der Aktion Misereor (dem Bischöflichen Hilfswerk) ausrüsten, um für sich persönlich einen täglichen Impuls zur Besinnung zu bekommen. Die Kalender (Selbstkostenpreis 2,41 €) liegen in den Pfarrkirchen zum Mitnehmen aus.

Verunfallt beim Winterdienst

Durch einen Arbeitsunfall beim Winterdienst fällt der Mesner von St. Jodok für längere Zeit aus. Er hat sich an der Schulter verletzt und musste operiert werden. Deshalb ist es nicht möglich, den Schließdienst der Pfarrkirche St. Jodok wie bisher aufrecht zu erhalten. Wir danken den Ehrenamtlichen, die am Wochenende den Schließdienst übernehmen. Während der Woche bleibtSt. Jodok leider bis auf Weiteres geschlossen.

Auch eine unserer beiden Gemeindereferentinnen ist ein Opfer der winterlichen Verhältnisse geworden und fällt ebenfalls mit einer Schulterverletzung seit Anfang Januar für mehrere Wochen aus. Beiden (und allen anderen, die auf Schnee und Eis gestürzt sind und sich verletzt haben – mindestens einen Pfarrgemeinderat in der Stadtkirche weiß ich noch) wünschen wir baldige und vollständige Genesung!

Neue Orgel für Caritas-Altenheim St. Rita

Sind Sie ein Freund der Kirchenmusik? Oder kennen Sie einen Freund der Kirchenmusik? Oder einen Freund des St. Ritaheims?

Die Orgel in der Kapelle des Caritas-Altenheims St. Rita „pfeift aus dem letzten Loch“. Aber jetzt bietet sich die Gelegenheit, eine sehr gut erhaltene gebrauchte Orgel zu erwerben. Nach der Expertise unserer Kirchenmusiker ein hochklassiges Instrument. Und das für den Freundschaftspreis von 1.000 €. Dafür suchen wir einen (oder mehrere) Spender! Kontakt: Stiftspropst Dr. Baur oder Heimleitung St. Ritaheim.