Gremien der Stadtkirche

Im Vorgriff auf die Gründung der Stadtkirche zum 1.9.2017 konstituieren sich die Gremien. Schon mehrere Male haben sich die Kirchenpfleger der vier Pfarreien mit dem Stiftspropst und der Verwaltungsleiterin getroffen, um verschiedene organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen auf dem Weg zur Stadtkirche zu besprechen. Dieses „Kirchenpflegerquartett“ wird in genau dieser Zusammensetzung dann auch einmal den beschließenden „Haushalts- und Personalausschuss“ der Stadtkirche bilden, wobei die einzelnen Kirchenverwaltungen jeweils noch einen Vertreter für dieses Gremium benannt haben, der im Fall der Verhinderung des Kichenpflegers einspringt. Zum Kirchenpfleger für die Stadtkirche, „Verbundspfleger“, vielleicht bürgert sich auch das Wort „Stadtkirchenpfleger“ ein, hat dieser Kreis inzwischen Herrn Richard Eder, Kirchenpfleger von St. Peter und Paul bestimmt.
Die Pfarrgemeinderäte haben mittlerweile auch ihre Delegierten für den künftigen „Stadtkirchenrat“ gewählt. Der Stadtkirchenrat wird am 16. Mai zum ersten Mal zusammentreten und sich konstituieren. Dabei wird auch ein Vorstand gewählt: Vorsitzende(r), stellvertretender Vorsitzende(r), Schriftführer(in).
All diese Wahlämter bestehen bis zur Neuwahl von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Jahr 2018 und werden dann aus den neu gewählten pfarrlichen Gremien heraus ebenfalls neu bestimmt.

Gründungsfest Stadtkirche

Für Sonntag, 17. September 2017, hat Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger zugesagt, nach Landshut zu kommen, um den Festgottesdienst zur Gründung der „Stadtkirche Landshut“ zu feiern.
Wie dieses Gründungsakt und die Feierlichkeiten darum herum gestaltet werden sollen, darum kümmert sich der neu zu gründende „Stadtkirchenrat“. Die einzelnen Pfarrgemeinderäte haben bereits ihre Delegierten für dieses Gremium gewählt. Allen, die für dieses Engagement bereit waren, herzlicher Dank! Nun kann sich dieser Rat zusammenfinden und mit seiner ersten großen Aufgabe beginnen.

Fastenzeit

Am 1. März beginnen die heiligen „40 Tage“, mit den sich die Christen auf das Osterfest vorbereiten. Die Gläubigen sind gehalten, diese Zeit bewusst zu begehen und sich im geistlichen Leben zu erneuern.
Die besonderen Angebote der Stadtkirche Landshut findet man auf einem Flyer, der in den Kirchen ausgelegt ist. Besonders darf hingewiesen werden auf die 24-stündige Anbetung, die nun schon zum dritten Mal stattfindet. Wir dürfen glücklich darüber sein, dass dieses intensive Gebetsereignis hier in Landshut durchführbar ist. Die Fastenzeit bietet auch den richtigen Kontext, um das Reformationsgedenken des Jahres 2017 mit einem besonderen Akzent zu versehen. Es findet ein ökumenischer Versöhnungsgottesdienst statt. Ziel der geistlichen Erneuerung kann ja nie nur das private Seelenheil, sondern muss ja immer auch die Einheit der Kirche sein. Und schließlich möchte ich noch auf das Passionskonzert am Samstag vor dem Palmsonntag eigens hinweisen.
Ich wünsche als Pfarrer allen eine gesegnete Zeit im Zugehen auf das Osterfest!

Weltgebetstag der Frauen

Am Freitag, 3.3.2017, wird der Weltgebetstag der Frauen begangen. Die Vorlagen dafür wurden heuer auf den Philippinen erarbeitet, die Situation von Frauen dort gibt Anregungen für die Gestaltung der Gottesdienste in diesem Jahr.
Erstmals wird in diesem Jahr zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, den die beiden Landshuter Frauenhäuser (Caritas und AWO), die Caritas Schwangerenberatung und die Landshuter Interventionsstelle für häusliche Gewalt gemeinsam konzipiert haben. Es wäre schön, wenn die Frauen, die als Beraterinnen und Klientinnen aus diesen sozialen Institutionen zum Gottesdienst kommen, durch die Teilnahme anderer Frauen – und Männer! – aus den Pfarreien der Stadtkirche ein wenig Zuspruch und Solidarität erfahren dürften. Der Gottesdienst wird gefeiert in der Frauenkapelle – was für ein passender Ort! – am Freitag, 10.3.2017, 17.00 Uhr. Herzliche Einladung, die Frauen im Gebet zu unterstützen!

Stadtpatron Sebastian

Am 20. Januar ist der Gedenktag des Hl. Sebastian, unseres Stadtpatrons. In Verbindung mit diesem Gedenktag stehen eine Reihe besonderer Gottesdienste:
In St. Jodok findet das traditionelle „Sebastianiamt“ mit dem Stadtrat, musikalisch gestaltet vom Achdorfer Männerchor, am Sonntag, 22.1.2017, 11.30 Uhr statt. Auch der neue Oberbürgermeister Alexander Putz hat sein Kommen angekündigt. Er hat übrigens bei seiner Vereidigung als Oberbürgermeister die Schwurformel „so wahr mir Gott helfe“ gewählt. In vieler Hinsicht zeichnet sich ab, dass das respektvolle und wohlwollende Miteinander von Stadt und Kirche in Landshut weiter gepflegt werden wird. Der Gedenktag des Hl. Sebastian ist auch ein Anlass, dafür zu beten und das in gemeinsamer gottesdienstlicher Feier zu vollziehen.
Am Montag darauf, 23.1.2017, laden die Wirte Landshuts zum „Sebastianiamt der Wirte“ ein: 10.00 Uhr in St. Martin.
In der Sebastianikirche selbst findet am eigentlichen Gedenktag zwar kein Gottesdienst statt. Aber wer mag, ist am Vorabend herzlich dazu eingeladen, wie jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in einer Stunde der Anbetung vor der Monstranz mit dem Allerheiligsten zu verweilen.
Allen Namenstagskindern, die St. Sebastian ebenfalls als Patron haben, herzlichen Glückwunsch!

Krypta in St. Jodok

Während der vergangenen Monate wurde die Krypta in der Kirche St. Jodok renoviert und neu gestaltet. Herzliche Einladung, dort die eine oder andere geistliche Veranstaltung zu besuchen! Gerade in der dunklen Jahreszeit, im Advent, führt der schlichte und edle Raum sehr eindringlich hinein in Sammlung und Stille.
Federführend bei der Gestaltung waren die Münchener Architekten Markus Kuntscher und Florian Heim, auf die wir durch Vermittlung der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat gekommen waren. Die Erzdiözese übernimmt auch den Großteil der Kosten für die Baumaßnahme. Dank gebührt auch dem Kirchenrestaurierungsverein St. Jodok für die Zusage, die (noch ausstehende) Restaurierung der Figur des Hl. Vitus zu finanzieren. Er ist Namenspatron der Krypta und bekommt seinen Platz gewissermaßen zur Begrüßung am Eingang. Viele verschiedene Handwerksbetriebe haben sauber und zügig gearbeitet – auch den Handwerkern herzlicher Dank.
Das Zentrum alles gottesdienstlichen Tuns ist die Feier der Eucharistie, und das Urelement geistlicher Nahrung für die Seele des Menschen ist die heilige Kommunion. Deshalb hat ein fester und gut beleuchtbarer Altar seinen Platz in der Mitte des Raums. Sehr gelungen sind die filigranen, leicht wirkenden, aber festen Stücke der Ausstattung, vor allem das Kreuz vor der Alabasterscheibe in der Achse des Raums. Dazu passt der mobile Ambo und die mobile Bestuhlung. Sie ermöglicht vor allem, dass der Besucher einen unverstellten geistlichen Ort vorfindet, auf den er sich einlässt, indem er sich frei in der Krypta bewegt. Aber kommen Sie und sehen Sie selbst …

Fotoausstellung in der Hl. Geistkirche

Parallel zum Krippenweg wird in diesem Jahr in der Hl. Geistkirche eine Fotoausstellung mit Bildern des Landshuter Fotografen Thomas Beißner zu sehen sein. Er hat ein Jahr lang bei verschiedenen Gelegenheiten in St. Martin fotografiert. Dabei sind ausdrucksstarke Aufnahmen in schwarz-weiß heraus gekommen, die auf bemerkenswerte Weise die Architektur und die Menschen in Beziehung zueinander setzen. Die vertrauten Akteure des gottesdienstlichen und musikalischen Lebens in der Stiftsbasilika werden durch den Blick des Außenstehenden in ganz neuem Licht gesehen. Ja, auch das Licht wird auf beeindruckende Weise sichtbar auf den Bildern.
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag des 1. Advents, 26.11.2016, um 11.00 Uhr, in der Hl. Geistkirche. Die Bilder sind zu sehen bis Sonntag, 8.1.2017, der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 7.1.2017, 16.00 Uhr, findet ebenfalls in der Hl. Geistkirche zum zweiten Mal das weihnachtliche Kinderkonzert statt, bei dem im ersten Teil bekannte Weihnachtslieder erklärt und gesungen werden. Im zweiten Teil bringt Frau Chordirektorin Edith Mayrhofer-Hildmann mit der „Capella vocalis“ die Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler zur Aufführung. Weil dieses neue Format von geistlichem Konzert im Vorjahr so gut ankam, dass die Plätze in der Frauenkapelle nicht ausreichten, findet es in diesem Jahr in der Hl. Geistkirche statt. Auch dazu herzliche Einladung bei freiem Eintritt.

Martinspatrozinium

Am 11.11. ist der Gedenktag des Hl. Martins. In diesem Jahr hat das Patrozinium besonderes Gewicht. Denn wir stehen im Jahr des 1700. Geburtstag des Heiligen Martin, der 316 oder 317 n. Chr. im ungarischen Szombathely geboren wurde. Neben diese große Zahl tritt in Landshut St. Martin ein kleines Jubiläum, das aber auch der Beachtung wert ist. Vor 250 Jahren 1766/67 wurden die drei Hauptglocken, die im Turm der Basilika hängen, gegossen: die Propstglocke, die wir vom Stundenschlag im Ohr haben, die Dechantglocke, die die Viertelstunde schlägt, und die Pfarrerglocke.
Am Samstag, 12.11.2016, findet um 13.30 Uhr im Pfarrheim von St. Martin ein Vortrag des diözesanen Glockensachverständigen, Herrn Kirchenmusikdirektor Gerald Fischer statt. Anschließend, um 15.00 Uhr, erklingen alle Glocken von St. Martin zu einem Glockenkonzert. Damit wird auch der Sonntag eingeleitet, an dem das Patrozinium mit dem Festgottesdienst um 10.30 Uhr gefeiert wird. Abends, wie üblich, das Martinsspiel der Kinder vor St. Jodok und der Martinszug mit den Laternen nach St. Martin.

Klausurtag „Citypastoral“

Am Samstag, 8. Oktober, findet der Klausurtag der vier Pfarrgemeinderäte der Stadtkirche statt. Er führt uns nach Augsburg in die Kirche St. Moritz. Dort ist der „Moritzpunkt“ angesiedelt, ein Zentrum für City-Pastoral mit verschiedenen Angeboten. Städte sind Lebensräume eigener Art. Menschen bewegen sich in Städten anders als in dem Viertel oder in dem Dorf, wo sie wohnen. Wie ist die Kirche im städtischen Raum präsent? Welche Vollzüge des Glaubens sind im urbanen Raum möglich? Womöglich lässt sich jemand, der als „Laufkunde“ vorbei kommt, anders ansprechen als dort, wo er wohnt und wo ihm die Zugehörigkeit zur Gemeinde vor Ort zu verbindlich ist oder aus anderen Gründen nicht behagt.
Begleitet von Pastoralreferent Georg Schmidtner aus dem entsprechenden Fachbereich des Münchener Ordinariats wollen wir uns Anregungen holen und zusehen, ob sich dadurch unser Blick auf die kirchlichen Strukturen, die Chancen und Herausforderungen, Kirche in Landshut zu sein, womöglich verändert, erweitert, bereichert.

Stellenwechsel Stephan Kaupe

Der Gemeindereferent in der Stadtkirche Landshut, Stephan Kaupe, wird die Stelle wechseln. Er ist als Berufsanfänger vor sieben Jahren nach Landshut gekommen. Die Vorgabe des Erzbistums besagt, dass eigentlich nach fünf Jahren ein Wechsel auf eine zweite Stelle ansteht. Das ist für die Berufsbiographie von Seelsorgern auch sinnvoll.
Nun kam hinzu, dass im unweit von Landshut gelegenen Pfarrverband Steinzell (mit den Pfarreien Eching, Zweikirchen, Buch und Ast) nicht nur eine freie Stelle, sondern eine wirkliche Notlage besteht, wo ein Seelsorger dringend gebraucht wird. Dorthin hat sich Herr Kaupe beworben, die Bewerbung wurde angenommen, und der Zeitplan des Wechsels abgesprochen.
Herr Kaupe wird ab dem neuen Schuljahr mit dem Religionsunterricht im PV Steinzell beginnen, aber noch bis Ende Oktober offiziell in Landshut tätig sein. Die neue Stelle tritt er am 1. November an.
Der Stiftspropst, das gesamte Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtkirche Landshut – und sicher auch viele, wenn nicht gar alle, die dem kirchlichen Leben hier verbunden sind – bedauern diesen Stellenwechsel. Aber die übergeordnete Notwendigkeit ist auch nachvollziehbar. Selbstverständlich wird eine baldige Nachbesetzung angestrebt.
Wann und in welcher Form der Abschied aus Landshut gefeiert wird, muss erst noch besprochen werden. Aber schon jetzt wissen wir Herrn Kaupe Anerkennung und Dank für seinen Dienst in den letzten Jahren hier bei uns und wünschen ihm Gottes Segen in all den Veränderungen, die auf ihn zukommen.