Neue Mitarbeiterin

Ab 1. August 2017 wird die Gemeindereferentin Vanessa Großmann das Seelsorgeteam der Stadtkirche verstärken. Sie steigt als junge Mutter von zwei Kindern nach der Elternzeit wieder in den Beruf ein und wird in Vollzeit arbeiten. Welche Aufgabenfelder und Zuständigkeiten ihr zugewiesen werden, ist noch offen. Jedenfalls dürfen wir uns auf eine tüchtige junge Mitarbeiterin freuen, die auch wieder eine eigene persönliche Note ins Leben der Stadtkirche Landshut einbringen wird. Wünschen wir ihr und ihrer Familie, für die das auch einen Wohnortwechsel und einen großen Neubeginn bedeutet, Gottes Segen für den Start und eine gute Zeit in Landshut! Herzlich willkommen!

Erstkommunion

Die Vorbereitung der Erstkommunionkinder auf ihr großes Fest ist abgeschlossen. Zusammen mit Stiftspropst Dr. Baur haben die Kommunionkinder aus allen drei Pfarreien im Pfarrsaal St. Martin die Hl. Messe einmal ganz intensiv gefeiert, nicht nur zur Probe, sondern ganz echt, aber eben doch als Auftakt zu den Erstkommunionen.
Zwei Wünsche verbinde ich als Pfarrer mit den Erstkommunionen in diesem Jahr (am 21. Mai in St. Martin, an Christi Himmelfahrt in St. Jodok, am 28. Mai in Hl. Blut). Vielleicht utopisch, aber mein Wunsch ist es trotzdem: Dass auch die Erwachsenen, die Großen, die Kommunion wieder einmal so ernst nehmen wie die Kinder, die sich intensiv mit den äußerlichen Verrichtungen und der innerlichen Einstellung beschäftigt haben, und die auch zum Beichten gegangen sind. Jetzt sind sie vorbereitet! Wenn doch auch die Großen sich einmal wieder ganz bewusst auf einen Kommunionempfang vorbereiten wollten!
Und der zweite Wunsch: Dass viele von den Kommunionkindern nicht nur ein erstes Mal zur Kommunion gehen, sondern den Platz am Altar – und den Dienst als Ministranten! – als ihren Platz auf Dauer, von Sonntag zu Sonntag, entdecken. Wir alle sollten sie dazu ermuntern und anhalten.

Gremien der Stadtkirche

Im Vorgriff auf die Gründung der Stadtkirche zum 1.9.2017 konstituieren sich die Gremien. Schon mehrere Male haben sich die Kirchenpfleger der vier Pfarreien mit dem Stiftspropst und der Verwaltungsleiterin getroffen, um verschiedene organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen auf dem Weg zur Stadtkirche zu besprechen. Dieses „Kirchenpflegerquartett“ wird in genau dieser Zusammensetzung dann auch einmal den beschließenden „Haushalts- und Personalausschuss“ der Stadtkirche bilden, wobei die einzelnen Kirchenverwaltungen jeweils noch einen Vertreter für dieses Gremium benannt haben, der im Fall der Verhinderung des Kichenpflegers einspringt. Zum Kirchenpfleger für die Stadtkirche, „Verbundspfleger“, vielleicht bürgert sich auch das Wort „Stadtkirchenpfleger“ ein, hat dieser Kreis inzwischen Herrn Richard Eder, Kirchenpfleger von St. Peter und Paul bestimmt.
Die Pfarrgemeinderäte haben mittlerweile auch ihre Delegierten für den künftigen „Stadtkirchenrat“ gewählt. Der Stadtkirchenrat wird am 16. Mai zum ersten Mal zusammentreten und sich konstituieren. Dabei wird auch ein Vorstand gewählt: Vorsitzende(r), stellvertretender Vorsitzende(r), Schriftführer(in).
All diese Wahlämter bestehen bis zur Neuwahl von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Jahr 2018 und werden dann aus den neu gewählten pfarrlichen Gremien heraus ebenfalls neu bestimmt.

Gründungsfest Stadtkirche

Für Sonntag, 17. September 2017, hat Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger zugesagt, nach Landshut zu kommen, um den Festgottesdienst zur Gründung der „Stadtkirche Landshut“ zu feiern.
Wie dieses Gründungsakt und die Feierlichkeiten darum herum gestaltet werden sollen, darum kümmert sich der neu zu gründende „Stadtkirchenrat“. Die einzelnen Pfarrgemeinderäte haben bereits ihre Delegierten für dieses Gremium gewählt. Allen, die für dieses Engagement bereit waren, herzlicher Dank! Nun kann sich dieser Rat zusammenfinden und mit seiner ersten großen Aufgabe beginnen.

Fastenzeit

Am 1. März beginnen die heiligen „40 Tage“, mit den sich die Christen auf das Osterfest vorbereiten. Die Gläubigen sind gehalten, diese Zeit bewusst zu begehen und sich im geistlichen Leben zu erneuern.
Die besonderen Angebote der Stadtkirche Landshut findet man auf einem Flyer, der in den Kirchen ausgelegt ist. Besonders darf hingewiesen werden auf die 24-stündige Anbetung, die nun schon zum dritten Mal stattfindet. Wir dürfen glücklich darüber sein, dass dieses intensive Gebetsereignis hier in Landshut durchführbar ist. Die Fastenzeit bietet auch den richtigen Kontext, um das Reformationsgedenken des Jahres 2017 mit einem besonderen Akzent zu versehen. Es findet ein ökumenischer Versöhnungsgottesdienst statt. Ziel der geistlichen Erneuerung kann ja nie nur das private Seelenheil, sondern muss ja immer auch die Einheit der Kirche sein. Und schließlich möchte ich noch auf das Passionskonzert am Samstag vor dem Palmsonntag eigens hinweisen.
Ich wünsche als Pfarrer allen eine gesegnete Zeit im Zugehen auf das Osterfest!

Weltgebetstag der Frauen

Am Freitag, 3.3.2017, wird der Weltgebetstag der Frauen begangen. Die Vorlagen dafür wurden heuer auf den Philippinen erarbeitet, die Situation von Frauen dort gibt Anregungen für die Gestaltung der Gottesdienste in diesem Jahr.
Erstmals wird in diesem Jahr zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen, den die beiden Landshuter Frauenhäuser (Caritas und AWO), die Caritas Schwangerenberatung und die Landshuter Interventionsstelle für häusliche Gewalt gemeinsam konzipiert haben. Es wäre schön, wenn die Frauen, die als Beraterinnen und Klientinnen aus diesen sozialen Institutionen zum Gottesdienst kommen, durch die Teilnahme anderer Frauen – und Männer! – aus den Pfarreien der Stadtkirche ein wenig Zuspruch und Solidarität erfahren dürften. Der Gottesdienst wird gefeiert in der Frauenkapelle – was für ein passender Ort! – am Freitag, 10.3.2017, 17.00 Uhr. Herzliche Einladung, die Frauen im Gebet zu unterstützen!

Stadtpatron Sebastian

Am 20. Januar ist der Gedenktag des Hl. Sebastian, unseres Stadtpatrons. In Verbindung mit diesem Gedenktag stehen eine Reihe besonderer Gottesdienste:
In St. Jodok findet das traditionelle „Sebastianiamt“ mit dem Stadtrat, musikalisch gestaltet vom Achdorfer Männerchor, am Sonntag, 22.1.2017, 11.30 Uhr statt. Auch der neue Oberbürgermeister Alexander Putz hat sein Kommen angekündigt. Er hat übrigens bei seiner Vereidigung als Oberbürgermeister die Schwurformel „so wahr mir Gott helfe“ gewählt. In vieler Hinsicht zeichnet sich ab, dass das respektvolle und wohlwollende Miteinander von Stadt und Kirche in Landshut weiter gepflegt werden wird. Der Gedenktag des Hl. Sebastian ist auch ein Anlass, dafür zu beten und das in gemeinsamer gottesdienstlicher Feier zu vollziehen.
Am Montag darauf, 23.1.2017, laden die Wirte Landshuts zum „Sebastianiamt der Wirte“ ein: 10.00 Uhr in St. Martin.
In der Sebastianikirche selbst findet am eigentlichen Gedenktag zwar kein Gottesdienst statt. Aber wer mag, ist am Vorabend herzlich dazu eingeladen, wie jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in einer Stunde der Anbetung vor der Monstranz mit dem Allerheiligsten zu verweilen.
Allen Namenstagskindern, die St. Sebastian ebenfalls als Patron haben, herzlichen Glückwunsch!

Krypta in St. Jodok

Während der vergangenen Monate wurde die Krypta in der Kirche St. Jodok renoviert und neu gestaltet. Herzliche Einladung, dort die eine oder andere geistliche Veranstaltung zu besuchen! Gerade in der dunklen Jahreszeit, im Advent, führt der schlichte und edle Raum sehr eindringlich hinein in Sammlung und Stille.
Federführend bei der Gestaltung waren die Münchener Architekten Markus Kuntscher und Florian Heim, auf die wir durch Vermittlung der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat gekommen waren. Die Erzdiözese übernimmt auch den Großteil der Kosten für die Baumaßnahme. Dank gebührt auch dem Kirchenrestaurierungsverein St. Jodok für die Zusage, die (noch ausstehende) Restaurierung der Figur des Hl. Vitus zu finanzieren. Er ist Namenspatron der Krypta und bekommt seinen Platz gewissermaßen zur Begrüßung am Eingang. Viele verschiedene Handwerksbetriebe haben sauber und zügig gearbeitet – auch den Handwerkern herzlicher Dank.
Das Zentrum alles gottesdienstlichen Tuns ist die Feier der Eucharistie, und das Urelement geistlicher Nahrung für die Seele des Menschen ist die heilige Kommunion. Deshalb hat ein fester und gut beleuchtbarer Altar seinen Platz in der Mitte des Raums. Sehr gelungen sind die filigranen, leicht wirkenden, aber festen Stücke der Ausstattung, vor allem das Kreuz vor der Alabasterscheibe in der Achse des Raums. Dazu passt der mobile Ambo und die mobile Bestuhlung. Sie ermöglicht vor allem, dass der Besucher einen unverstellten geistlichen Ort vorfindet, auf den er sich einlässt, indem er sich frei in der Krypta bewegt. Aber kommen Sie und sehen Sie selbst …

Fotoausstellung in der Hl. Geistkirche

Parallel zum Krippenweg wird in diesem Jahr in der Hl. Geistkirche eine Fotoausstellung mit Bildern des Landshuter Fotografen Thomas Beißner zu sehen sein. Er hat ein Jahr lang bei verschiedenen Gelegenheiten in St. Martin fotografiert. Dabei sind ausdrucksstarke Aufnahmen in schwarz-weiß heraus gekommen, die auf bemerkenswerte Weise die Architektur und die Menschen in Beziehung zueinander setzen. Die vertrauten Akteure des gottesdienstlichen und musikalischen Lebens in der Stiftsbasilika werden durch den Blick des Außenstehenden in ganz neuem Licht gesehen. Ja, auch das Licht wird auf beeindruckende Weise sichtbar auf den Bildern.
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag des 1. Advents, 26.11.2016, um 11.00 Uhr, in der Hl. Geistkirche. Die Bilder sind zu sehen bis Sonntag, 8.1.2017, der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 7.1.2017, 16.00 Uhr, findet ebenfalls in der Hl. Geistkirche zum zweiten Mal das weihnachtliche Kinderkonzert statt, bei dem im ersten Teil bekannte Weihnachtslieder erklärt und gesungen werden. Im zweiten Teil bringt Frau Chordirektorin Edith Mayrhofer-Hildmann mit der „Capella vocalis“ die Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler zur Aufführung. Weil dieses neue Format von geistlichem Konzert im Vorjahr so gut ankam, dass die Plätze in der Frauenkapelle nicht ausreichten, findet es in diesem Jahr in der Hl. Geistkirche statt. Auch dazu herzliche Einladung bei freiem Eintritt.

Martinspatrozinium

Am 11.11. ist der Gedenktag des Hl. Martins. In diesem Jahr hat das Patrozinium besonderes Gewicht. Denn wir stehen im Jahr des 1700. Geburtstag des Heiligen Martin, der 316 oder 317 n. Chr. im ungarischen Szombathely geboren wurde. Neben diese große Zahl tritt in Landshut St. Martin ein kleines Jubiläum, das aber auch der Beachtung wert ist. Vor 250 Jahren 1766/67 wurden die drei Hauptglocken, die im Turm der Basilika hängen, gegossen: die Propstglocke, die wir vom Stundenschlag im Ohr haben, die Dechantglocke, die die Viertelstunde schlägt, und die Pfarrerglocke.
Am Samstag, 12.11.2016, findet um 13.30 Uhr im Pfarrheim von St. Martin ein Vortrag des diözesanen Glockensachverständigen, Herrn Kirchenmusikdirektor Gerald Fischer statt. Anschließend, um 15.00 Uhr, erklingen alle Glocken von St. Martin zu einem Glockenkonzert. Damit wird auch der Sonntag eingeleitet, an dem das Patrozinium mit dem Festgottesdienst um 10.30 Uhr gefeiert wird. Abends, wie üblich, das Martinsspiel der Kinder vor St. Jodok und der Martinszug mit den Laternen nach St. Martin.